Wir Enten wissen meist genau, wohin wir fliegen müssen, um ans Ziel zu kommen.

Wir Enten wissen meist genau, wohin wir fliegen müssen, um ans Ziel zu kommen.

Ihr Zweibeiner habt es da aber leichter: Ihr schaut auf eine Landkarte aus Papier oder eine digitale Karte auf eurem Smartphone. Das verrät euch dann sogar, ob ihr in die richtige Richtung lauft. „Früher haben die Zweibeiner dazu einfach einen Kompass benutzt“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Es gibt übrigens Bakterien, die können das auch.“ Sogequakte Magnetospirillen sind spiralförmige Bakterien, die nur aus einer Zelle bestehen. Darin stecken Strukturen, die man „Magnetosomen“ nennt. Das sind winzige Kristalle aus dem Mineral „Magnetit. Diese Magnetosomen bilden in den Bakterien eine schnurgerade Linie – wie eine Kompassnadel. Die einzelnen Magnetosomen hängen dazu an einer Art Faden. Und bestimmte Eiweiße stellen sicher, dass die Magnetnadel auch schön gerade ist. Mithilfe ihres inneren Kompasses finden sich Magnetospirillen nämlich gut zurecht: So können sie das Magnetfeld der Erde nutzen, um sich zu orientieren und schnell ans Ziel zu kommen. Für Magnetospirillen sind das die Sedimente von Gewässern, also die Teilchen, die sich am Grund absetzen. „Ganz schön schlau von diesen Bakterien“, quakte Klara begeistert. Eure Paula

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