Wir Enten waren froh, dass endlich wieder die Sonne schien.

Wir Enten waren froh, dass endlich wieder die Sonne schien.

Trotzdem wurde uns bald zu warm. „Lass uns in den Schatten watscheln“, quakte Agnes. Na, hat euch die Sonne eingeheizt?“, brummte Waschbär Waldemar, der gerade aus dem Dorf kam. „Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“, brummte er. Den Spruch hatte er mal von euch Zweibeinern aufgeschnappt – und der passt gut zu einer Entdeckung, die Waldemar im Dorf gemacht hatte. „Dort habe ich ein tolles Buch entdeckt“, brummte er. „Es war sehr dunkel. Aber genau dadurch sah man alles Helle besonders gut.“ Das Buch hatte er hinter der Schaufensterscheibe eines Dorfladens entdeckt. „Rembrandt“ stand in weißen Buchstaben auf dem sonst recht dunklen Titelblatt. „Da war ein recht dunkles Gemälde abgebildet. Das sah so echt aus, fast wie bei einem Foto“, brummte Waldemar. Auf dem dunklen Bild waren viele Männer mit hellen Gesichtern. Sie trugen Fahnen und Trommeln. Sogar ein Hund war darauf.“ Auf dem Rückweg hatte Waldemar die Biberin Frau Dr. Raspelzahn besucht, die bei uns am See als echte Kunstkennerin gilt. „Was, Sie haben noch nie von Rembrandt gehört?“, rief sie Waldemar entsetzt zu. „Das müssen wir ändern.“ Morgen quake ich euch mehr. Eure Paula

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