Wir Enten sind schon ganz gespannt.

Wir Enten sind schon ganz gespannt. Worauf? Natürlich darauf, was uns der Osterhase zum Fest alles in unsere Nester legt.

„Oder genauer gequakt: die Osterhasen“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. „Denn einer allein kann nicht alle Osternester der Entenküken und Zweibeinerkinder füllen.“ Ich nickte. „Da hast du wohl recht“, schnatterte ich. „Also ich hoffe, dass es viele Hasen gibt“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Was meinst du, können wir mit einem vollen Nest rechnen?“, fragte sie. „Das will ich meinen!“, schnatterte Agnes. „Die Osterhasen sind jedenfalls im vergangenen Jahr mehr geworden.“ Agnes erklärte uns, dass Jäger in Deutschland zwei Mal pro Jahr eine Hasenzählung machen – eine im Frühling und eine im Herbst. Sie schauen dabei, wie viele Feldhasen sie in einem Gebiet einer bestimmten Größe entdecken. „So kann man gut erkennen, ob es mehr werden oder weniger“, quakte Agnes. „Und da gibt es gute Nachrichten: Es sind etwas mehr geworden.“ So hoppelten 2019 durchschnittlich etwa zwölf Hasen auf einem Quadratkilometer Fläche herum, im Nordwesten Deutschlands sind es sogar 17. Wir Enten hoffen, dass auch bei uns die Zahl der Osterhasen reicht, damit alle Nester gut gefüllt sind. Frohe Ostern! Eure Paula

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