Wir Enten machten einen Ausflug zum Bauernhof in der Nähe des Sees.

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Wir Enten machten einen Ausflug zum Bauernhof in der Nähe des Sees.

Dort dürfen die Schweine draußen rumlaufen – meistens zumindest. Als wir auf dem Hof ankamen, war ihr Gehege nämlich leer. „Hier ist ja kein Schwein!“, quakte meine Entenfreundin Klara. Wir schlüpften in den warmen Stall. „Jetzt verstehe ich, warum sie lieber drin bleiben. Sie haben ja nur ein paar Borsten auf der Haut“, quakte Klara. „Wollschwein müsste man sein“, grunzte uns ein großer Eber zu, also ein männliches Schwein. „Die sieht man leider nur noch selten.“ Früher hielten sich viele Zweibeiner solche Schweine, die gut mit Kälte klarkommen und leicht zu füttern sind. Sie fressen zum Beispiel Essensreste, aber auch Gras, Brennnesseln, Eicheln und Kartoffeln. Da die meisten Schweine aber ohnehin nie aus dem Stall dürfen, brauchen sie kein wolliges Fell. Schweinezüchter setzen heute meist auf andere Rassen. Derzeit leben hierzulande nur noch 90 rote, 74 blonde und 123 schwalbenbäuchige Wollschweine. Die „Gesellschaft zur Erhaltung alter Nutztierrassen“ will sie retten – und hat das Wollschwein zur „Nutztierrasse des Jahres 2019“ gekürt. Schwarze Alpenschweine haben übrigens ebenfalls ein Fell und kommen gut mit Kälte klar. Aber auch sie sind selten geworden. Eure Paula

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