Wir Enten hockten uns in den Schatten einer großen Buche.

Wir Enten hockten uns in den Schatten einer großen Buche.

„Puh, ist das eine Affenhitze“, quakte meine Freundin Klara. „Trotzdem habe ich eine Frage: Wir Enten gründeln im See, wenn wir Hunger haben. Aber wie machen das Pflanzen? Die haben keinen Schnabel, müssen aber doch auch was essen.“ Ente Agnes lachte. „Das tun sie doch. Um uns herum ist ein Festmahl im Gange“, quakte sie und zeigte auf Büsche, Gras und Bäume. „Denen schmeckt es auch ohne Schnabel“, schnatterte Agnes. „Gegessen wird da oben.“ Sie zeigte hinauf zu den Blättern. „Die Buche und alle anderen grünen Pflanzen leben vor allem von Luft, Licht und Wasser.“ Luft enthält das Gas Kohlendioxid. „Das nehmen Pflanzen über die Blätter auf. Kommt noch Sonnenlicht dazu, beginnt das Mahl“, quakte Agnes. „Das nennt man bei Pflanzen Fotosynthese.“ Gemeint ist: In den Blättern läuft eine chemische Reaktion ab, die so genannt wird. Dazu braucht es den grünen Farbstoff in den Blättern, das Chlorophyll. Mit seiner Hilfe entstehen aus dem Gas Kohlendioxid, Wasser und der Energie des Sonnenlichts zwei neue Stoffe: Sauerstoff und Traubenzucker. Den brauchen Pflanzen zum Wachsen. „Jetzt weißt du, warum sie ohne Schnabel satt werden“, quakte Agnes. Eure Paula

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