Wir Enten haben uns vorgenommen, am letzten Tag des Faschings „die Sau rauszulassen“.

Wir Enten haben uns vorgenommen, am letzten Tag des Faschings „die Sau rauszulassen“.

So schnattern die Zweibeiner, wenn sie wild und ausgelassen feiern. „Doch wie sind sie darauf gekommen?“, fragte meine Entenfreundin Klara. „Das weiß niemand mehr genau“, quakte Ente Agnes. Mögliche Erklärungen gebe es gleich mehrere: Sie reichen von einem alten Kartenspiel. Die „Sau“ war dabei eine hohe Karte. Wurde sie ausgespielt, ließ man die „Sau raus“. Vielleicht hat die Redewendung aber einen anderen Ursprung. Womöglich kommt sie daher, weil man im Mittelalter zum Feiern erst Platz hatte, wenn man die Schweine aus dem Stall getrieben hatte. Oder waren es doch Studenten, die auf dem Heimweg von ihren Feiern im Übermut die Stalltüren öffneten? „Egal, lasst uns die Zweibeiner beim Wort nehmen“, quakte Agnes. Wir Tiere machten uns also auf den Weg zum Bauernhof. Auch Waschbär Waldemar war dabei, der die Tür zum Schweinestall mit seinen Pfoten schnell aufbekam. Die Schweine waren begeistert. „So ein Spaß!“, grunzte ein Ferkel und erlaubte mir sogar auf seinen Rücken zu klettern. Das ließ ich mir nicht zweimal quaken. „Aus dem Weg, ihr lahmen Enten“, rief ich von oben. „Hier kommt die rasende Enten-Reporterin!“ Eure Paula

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