Wir Enten haben in der Nacht kaum ein Auge zugetan.

Wir Enten haben in der Nacht kaum ein Auge zugetan.

Trotzdem waren wir in aller Früh schon hellwach. „Lasst uns schnell zum See flattern“, quakte Klara. „Aber nur für eine kurze Katzenwäsche. Wir haben alle Flügel voll zu tun!“ Dabei waren die Strohsterne für den Christbaum fertig. „24 Stück“, brummte Waschbär Waldemar stolz. Müde rieb er sich mit den Pfoten die Augen. Er hatte die halbe Nacht daran gebastelt. „Im Schein einer Straßenlaterne. Sonst wären die Sterne krumm und schief geworden.“ Gleich nach dem Frühstück schmückten wir den Christbaum. „So schön war unser Baum noch nie“, brummte Waldemar, als wir fertig waren. „Das Christkind wird Augen machen.“ Zuvor wollten wir Tiere uns noch um das Essen kümmern. Wir Enten schnappten uns eine Plastiktüte, die wir am Ufer gefunden hatten. Damit flogen wir zum Bauernhof in der Nähe des Sees: „Die Hühner geben uns sicher etwas von ihrem Futter ab“, quakte ich. Die Biberin wollte derweil ein paar Fischlein fangen, und Waldemar schleppte Süßigkeiten aus seiner Baumhöhle. All diese Leckereien breiteten wir unter dem Christbaum aus. „Jetzt lasst uns einen Ausflug machen“, quakte Agnes. „Das Christkind lässt sich nicht gern zuschauen.“ Frohe Weihnachten! Eure Paula

Kommentare