Wir Enten haben gerade alle Flügel voll zu tun.

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Wir Enten haben gerade alle Flügel voll zu tun. Vor allem Ente Agnes flattert wie ein aufgescheuchtes Huhn herum.

„Höchste Zeit für die Weihnachts-Vorbereitungen“, quakte sie. Bereits am frühen Morgen kletterte sie eilig aus dem Nest. Hektisch watschelte sie ans Ufer. „Heute habe ich keine Zeit für ein Bad“, quakte sie. „Ich fange gleich zu gründeln an. Sonst müsst ihr auf euer Weihnachtsmenü verzichten.“ Das Essen soll heuer besonders fein werden. Agnes hat sich vorgenommen, möglichst viele Bachflohkrebschen zu fangen. Die sind klein, darum müssen es umso mehr sein. Meine Freundin Klara ließ sich von der Hektik bald anstecken. „Ich flattere lieber schleunigst zum Bauernhof“, quakte sie. „Die Hühner dort geben uns bestimmt was von ihrem Futter ab. Das mag ich lieber als Krebschen.“ Geschmäcker sind eben verschieden. So ist das ja auch bei euch Zweibeinern: Manche braten zu Weihnachten eine Gans, andere servieren Hirschbraten. Was auf den Tisch kommt, ist je nach Familie und Region verschieden. So gibt es in Polen zu Weihnachten traditionell Fisch. In England isst man gern Truthahnbraten und „Plumpudding“, der aus Fett und Zucker, Rosinen, Brotkrümeln, Eiern, Gewürzen und oft auch Alkohol zubereitet wird. Eure Paula

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