Wir Enten haben dazu gelernt: Nachdem wir uns an W...

Wir Enten haben dazu gelernt: Nachdem wir uns an Weiberfasching die Federn mit Farbe ruiniert hatten, damit Klara einmal in ihrem Entenleben Papagei sein konnte, sahen unsere Federn heute wieder halbwegs gut aus.

Wir Enten haben dazu gelernt: Nachdem wir uns an Weiberfasching die Federn mit Farbe ruiniert hatten, damit Klara einmal in ihrem Entenleben Papagei sein konnte, sahen unsere Federn heute wieder halbwegs gut aus.„Schön und gut, aber am Rosenmontag ist damit kein Blumentopf zu gewinnen“, quakte Klara. „Jetzt muss ein neues Kostüm her.“ Klara hatte auch schon eine Idee: „Diesmal watschle ich als Superente.“ Sie holte ein Stück roten Stoffs und ein Band aus ihrem Nest. „Das hat mir Waschbär Waldemar im Dorf stibitzt“, quakte sie und bat Agnes, ihr daraus einen Superheldinnen-Umhang zu basteln. Das war ratzfatz erledigt: Aus der sonst so ängstlichen Klara wurde Klara, die Superente. Sie schien mir gewachsen zu sein – und das nicht nur äußerlich, weil sie ihre Federn aufplusterte. Auch innerlich wirkte Klara anders auf mich – viel selbstbewusster. Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn verriet mir: „Bei Zweibeinern, die sich verkleiden, passiert das auch oft.“ So traut sich der schüchterne Bub im Piratenkostüm plötzlich viel mehr zu. Sich zu verkleiden, kann Menschen also auch innerlich verwandeln. „Wo ist Ihr Kostüm, meine liebe Entendame?“, fragte mich die Biberin. Ob mir noch was Lustiges eingefallen ist, verrate ich euch morgen. Eure Paula

Kommentare