Wir Enten beginnen den Tag gern mit einem Bad im See.

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Wir Enten beginnen den Tag gern mit einem Bad im See.

Das hilft, um schnell munter zu werden. Als Klara, Agnes und ich gestern an den See watschelten, blieb Klara aber plötzlich stehen. „Psst“, quakte sie. „Da hat doch jemand leise um Hilfe gerufen. Habt ihr das auch gehört?“ Agnes und ich nickten. „Ich glaube, das kommt von dort, aus dem Schilf“, schnatterte Klara. Doch so sehr wir uns auch anstrengten – wir konnten niemanden in Not entdecken. „Vielleicht ist es das Schilf, das um Hilfe ruft“, quakte Klara. „So ein Quark“, schnatterte ich. „Pflanzen haben doch keinen Mund. Darum können sie auch nicht um Hilfe rufen.“ Agnes nickte. „Einen Mund haben sie nicht. Es gibt aber sehr wohl Pflanzen, die um Hilfe rufen können – aber auf andere Art.“ Dann schnatterte sie uns von wilden Tabakpflanzen: Wollen Raupen ihre Blätter fressen, können sie nicht weglaufen. „Sie sind ja festgewachsen“, quakte Agnes.

Darum rufen die Pflanzen um Hilfe – und zwar, indem sie Duftstoffe freisetzen, die Insekten anlocken. „Raubwanzen, um genau zu sein“, quakte Agnes. „Die fressen gerne Raupen. Schlau, oder?“ In dem Moment hörten wir das Geräusch wieder. Dann raschelte es – und Waldkauz Ulrich kam aus dem Schilf. „Reingelegt!“, krächzte er und lachte. Eure Paula

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