Wir Enten bauen uns unsere Nester zum Glück selbst.

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Wir Enten bauen uns unsere Nester zum Glück selbst.

Euch Zweibeinern fällt es dagegen oft schwer, eine größere Wohnung zu finden, vor allem in Großstädten. „Einsiedlerkrebse haben da eine praktische Lösung gefunden“, quakte meine Entenfreundin Klara. Dazu müsst ihr wissen: Diese Tiere haben im Gegensatz zu anderen Krebsen keinen harten Panzer. Sie suchen sich daher leere Schneckenhäuser, in die sie ihren weichen Hinterleib stecken – so sind sie trotzdem geschützt. Wird so ein Einsiedlerkrebs größer, muss er aber in ein größeres Schneckenhaus umziehen. Die sind aber Mangelware – zumindest bei den EInsiedlerkrebsen an den Pazifikstränden Costa Ricas, einem Land in Mittelamerika. Am Strand gibt es nicht genug leere Schneckenhäuser. Die Krebse behelfen sich, indem sie ihr Haus so gut es geht vergrößern. Doch irgendwann reicht das nicht mehr. Die Tiere lösen das Problem so: Trifft ein umzugswilliger Krebs einen anderen, spricht sich das schnell herum. Bald kommen immer mehr Krebse zusammen – zum Häusertausch. „Die Krebse stellen sich dazu alle der Größe nach auf“, quakte Klara. Verlässt einer der größeren Krebse sein Haus, rücken die anderen nach. Sie schlüpfen aus ihrem alten Heim und ziehen in das nächstgrößere. Der größte Krebs muss sich dann schnell auf die Suche nach einem neuen Heim machen, damit ihn kein Vogel frisst. Eure Paula

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