Ente Klara ist ein richtiger Angsthase – und Wal...

Ente Klara ist ein richtiger Angsthase – und Waldkauz Ulrich lässt keine Gelegenheit aus, sie zu erschrecken: „In der Nacht zum Mittwoch solltest du dich tief ins Nest ducken“, krächzte er.

Ente Klara ist ein richtiger Angsthase – und Waldkauz Ulrich lässt keine Gelegenheit aus, sie zu erschrecken: „In der Nacht zum Mittwoch solltest du dich tief ins Nest ducken“, krächzte er.Denn in der Walpurgisnacht feiern die Hexen ein rauschendes Fest auf dem Blocksberg. „So wird der Brocken, ein Berg im Harz, auch genannt“, krächzte Ulrich. „Vielleicht kommen die Hexen auf dem Hinflug am See vorbei. Pass also auf, falls du nachts herumflatterst.“ Das war zu viel für Klara: „Sobald die Sonne untergeht, setze ich keinen Watschelfuß mehr aus dem Nest“, quakte sie. Beruhigend legte ich ihr den Flügel um. „Dass es Hexen gibt, glaubten früher viele Zweibeiner, heute aber zum Glück nicht mehr.“ An diesen alten Aberglauben erinnern bis heute viele Bräuche und Erzählungen. So glaubten die Zweibeiner, die heilige Walburga würde sie vor Hexen und bösen Zauberern beschützen. Da im Mittelalter der 1. Mai ihr Ehrentag war, nannte man die Nacht davor Walpurgisnacht. Schon viel früher feierten die Kelten in dieser Nacht den Wechsel vom Winter zum Sommer, und zwar mit wilden Festen und gruseligen Ritualen. Die Germanen wiederum glaubten, an dem Tag habe Göttin Freia ein „Kind“ bekommen – nämlich den Frühling. Eure Paula

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