Ente Agnes und ich waren dabei, unser Gefieder zu putzen.

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Ente Agnes und ich waren dabei, unser Gefieder zu putzen.

Da kam Waschbär Waldemar zu uns ans Ufer gelaufen. Agnes schlug sich den Flügel vor den Schnabel. „Puh, was müffelt hier so?“, quakte sie. „Du riechst wie ein Stinktier!“ Waldemar war gar nicht beleidigt. „Meinst du?“, brummte er nur und schnüffelte an seinem Fell. „Vielleicht hast du Recht. Aber quak mal: Wie ist das mit den Stinktieren, waschen die sich nicht?“ Ich wusste nur, dass Stinktiere in Amerika und Südostasien leben und dass sie, ähnlich wie Waldemar, ein schwarz-weißes Fell haben. „Stinktiere können in der Tat gewaltig stinken“, quakte Agnes. „Dies tun sie aber nur im Notfall.“ Bemerken Stinktiere einen Angreifer, versuchen sie zunächst, diesen zu vertreiben. Sie fletschen die Zähne, stampfen mit den Füßen und drohen ihm mit aufgerichtetem Schwanz. Manchmal beißen sie sogar zu. „Nützt das nichts, versprühen sie eine Flüssigkeit, die furchtbar stinkt“, quakte Agnes. Diese Flüssigkeit kommt aus zwei Drüsen, die die Tiere am Hinterteil haben. „Der Geruch erinnert an faule Eiern, Knoblauch und verbrannten Gummi. „Ganz so schlimm stinkt Waldemar zum Glück nicht“, quakte ich. Trotzdem war ich froh, als er uns versprach, gleich ein Bad im See zu nehmen. Eure Paula

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