Ente Agnes und ich planschten vor ein paar Wochen vergnügt im kühlen Wasser, als Waschbär Waldemar aus dem Dorf zurück ans Ufer kam.

Ente Agnes und ich planschten vor ein paar Wochen vergnügt im kühlen Wasser, als Waschbär Waldemar aus dem Dorf zurück ans Ufer kam.

Dort gibt es einen Laden, der bald geschlossen werden soll. Der Besitzer wollte bis dahin noch so viele Waren wie möglich loswerden und hatte darum die Preise gesenkt. Waldemar erzählte uns, dass einige Leute mit überquellenden Tüten aus dem Laden kamen. „Die waren so schwer, dass sie sie kaum tragen konnten“, brummte er. Auch zwei Dorfbewohner sprachen über die Schnäppchenjäger. „Schau mal, die beiden“, sagte der eine. „Die hamstern aber ordentlich was zusammen.“ Waldemar konnte sich darauf keinen Reim machen. „Was hat er damit gemeint?“, brummte er. „Das ist schnell erklärt“, quakte Agnes. „Wenn sich Zweibeiner beim Einkaufen den Hamster zum Vorbild nehmen, quakt man von ,hamstern‘.“ Um gut durch den Winter zu kommen, legen Hamster nämlich Vorräte in einer Kammer in ihrem Bau an. Sie schlafen in der kalten Zeit zwar viel, wachen aber dennoch alle paar Tage auf und fressen dann etwas von ihren Vorräten. Wenn sie Futter sammeln, packen sie das übrigens in ihre dicken Backen. Die nutzen sie nämlich ähnlich wie Zweibeiner ihre Einkaufstüten.

Eure Paula

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