Elke hatte auf uns gewartet: Die Hummel rastete noch immer auf ihrer Löwenzahn-Blüte, als wir Enten vom Blumenpflücken zurückkamen.

Elke hatte auf uns gewartet: Die Hummel rastete noch immer auf ihrer Löwenzahn-Blüte, als wir Enten vom Blumenpflücken zurückkamen.

„Na, habt ihr all mein Futter abgerupft?“, summte Elke. Wir Enten hatten sie offenbar verärgert – auch wenn wir nicht genau wussten, warum. „Weshalb bist du so aufgebracht?“, fragte Ente Klara. „Das liegt doch auf dem Flügel“, summte Elke. „Rupft ihr alle Blumen ab, bleibt mein Hummelmagen leer.“ Das wollte Ente Agnes so nicht stehen lassen. „Klara und Paula haben doch nur ganz wenige Blumen gepflückt“, quakte sie. „Statt in der Sonne zu liegen, hättest du derweil viele Blüten anfliegen können.“ „Wir Insekten schlagen uns doch nicht nur die Bäuche mit Nektar voll“, summt Elke empört. „Ganz nebenbei werden wir dabei zu Geburtshelfern für eine neue Generation von Blumenkindern.“ Elke ging sogar noch weiter. „Blumen blühen überhaupt nur so schön, weil es uns Insekten gibt“, summte sie. „Sie locken damit uns Hummeln, aber zum Beispiel auch Bienen und Schmetterlinge an.“ Während sie von einer Blüte zur anderen fliegen, um süßen Nektar zu schlürfen, bleibt Blütenstaub an ihren feinen Härchen kleben. Den streifen sie dann an der nächsten Blüte ab – und bestäuben diese dadurch ganz nebenbei. Eure Paula

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