Einmal im Jahr überkommt die Biberin Frau Dr.

Einmal im Jahr überkommt die Biberin Frau Dr. Raspelzahn ein Putzanfall.

Dann stellt sie alles in ihrem Bau auf den Kopf und reinigt jeden Winkel der Biberburg. Meine Entenfreundin Klara und ich halfen ihr. Klara nahm eines der vielen Bücher in der Bibliothek des Biberbaus in die Flügel. Sie schlug es auf und zeigte auf ein Bild. „Schau dir diesen lustigen Fisch an!“, schnatterte sie. „Der sieht aus wie ein Ball.“ Frau Dr. Raspelzahn gesellte sich zu uns. „Das ist ein Kugelfisch, meine Liebe“, sagte sie. So kugelrund sähen diese Fische aber nicht immer aus, erklärte sie uns. „Bei Gefahr pumpen sie aber blitzschnell Wasser in ihren Magen.“ Der habe Säckchen, die sich damit füllen. So bläht sich der Fischkörper wie ein Ballon auf. Klara war jetzt noch verwirrter: „Was soll das bringen?“, quakte sie. Frau Dr. Raspelzahn hatte eine Antwort. „Dadurch wirkt der Kugelfisch viel größer.“ Das und seine Giftstacheln schrecken Angreifer ab. „Es ist sicher furchteinflößend, so einem Stachelball im Wasser zu begegnen“, quakte Klara. „Keine Sorge“, schnatterte ich. „In unserem See gibt es keine Kugelfische. Selbst wenn, hätten sie sicher keine Angst vor einer kleinen Ente!“ Das wollte Klara nicht auf sich sitzen lassen. „Was soll das denn heißen?“, quakte sie beleidigt. Eure Paula

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