Einmal war es fast schon stürmisch, da habe ich ein Segelboot mit einer Familie auf dem See gesehen.

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Einmal war es fast schon stürmisch, da habe ich ein Segelboot mit einer Familie auf dem See gesehen.

„Mama, mir ist schlecht!“, jammerte eins der Kinder. „Lass uns zurücksegeln, unsere Tochter ist seekrank“, sagte die Mama und schon wechselte das Boot die Richtung. „Wie kann unser schöner See jemanden krank machen?“, fragte ich mich. „Auch wenn man von Seekrankheit schnattert, ist das keine richtige Krankheit“, quakte meine Entenfreundin Agnes später. „Es sind die Sinne der Menschen, die auf dem Wasser durcheinandergeraten können.“ Menschen haben tief in ihren Ohren Gleichgewichtsorgane. Die helfen ihnen, zusammen mit den Infos, die ständig von Augen und den Muskeln ans Gehirn geleitet werden, im Gleichgewicht zu bleiben. Wenn ihr am Ufer herumspaziert, funktioniert das gut. „Anders auf dem Wasser“, quakte Agnes. „Bei starken Wellen bekommt das Gehirn von den Gleichgewichtsorganen ständig die Meldung, dass sie außer Balance geraten sind. Das ist, als würde man dauernd stolpern“, quakte Agnes. Da gerät einiges durcheinander. „Auch die Nerven, die für das Gefühl im Bauch zuständig sind, werden gereizt“, quakte Agnes. „Dann wird den Menschen schlecht, manche übergeben sich.“ Am Ufer ist aber schnell alles wieder vorbei. Und: Wer oft auf dem Wasser ist, gewöhnt sich meist an die Wellen. Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare