Einmal, als es ausgiebig geregnet hatte, passierte es.

Einmal, als es ausgiebig geregnet hatte, passierte es.

Ich watschelte mit meiner Freundin Agnes durch den Wald, als der Boden unter mir nachgab. Ich sank bis zum Bauch ein. „Hilfe, ich stecke fest“, schnatterte ich panisch. Agnes konnte sich auf einen Baumstumpf retten. Da hörte ich von oben ein Krächzen. Es war Waldkauz Ulrich, der neben mir auf einem Stein landete. „Hier komme ich nie mehr raus“, quakte ich. „Der Schlamm verklebt mein Gefieder. Ich werde zu einer Enten-Statue aus Ton.“ „Quatsch. Ton ist steinhart“, krächzte Ulrich. „Das ist gar nicht so weit hergeholt“, quakte Agnes. „Ton ist nämlich auch nur eine Bodenart.“ Der entstehe aus „Felsbrocken, die mit der Zeit verwittern, also in viele, kleine Mineralteilchen zerfallen“. Aus Tonerde kann man Schüsseln, Vasen oder auch Zement zum Bauen machen. Denn hat Ton einen hohen Wassergehalt, kann man ihn formen. Spröde und hart wird er erst, wenn er trocknet. So lang wollte ich aber nicht warten. Doch zum Glück zogen mich meine Freunde aus dem Schlamm. Eure Paula

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