Vor einigen Tagen versank mein Zuhause regelrecht im Schnee.

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Vor einigen Tagen versank mein Zuhause regelrecht im Schnee.

„Bei so viel Weiß könnte ich mal wieder etwas Farbe gebrauchen“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Ich wünschte, ich hätte eine rosa Brille.“ Das brachte Ente Agnes auf eine Idee für ein Spiel: „Jeder von uns nennt reihum ein rosafarbenes Tier. Wem keines mehr einfällt, der ist draußen.“ Agnes fing an. „Schweine sind rosa“, quakte sie. „Flamingos auch“, schnatterte ich. „Und es gibt Kakadus, die ein rosa Gefieder haben“, fiel Klara ein. Nun war wieder Agnes dran, die kurz zögerte. „Delfine“, quakte sie dann plötzlich. „Der Schnee hat dir wohl die Sinne vernebelt“, quakte Klara. „Seit wann sind Delfine rosa?“ Agnes winkte ab. „Nicht alle“, quakte sie. „Aber im Amazonas, einem riesigen Fluss in Südamerika, gibt es tatsächlich rosafarbene Delfine.“ Bei den Amazonas-Indianern gelten diese Tiere sogar als heilig. „Sie halten sie für Boten einer Wasser-Göttin“, schnatterte uns Agnes. So soll Delfin Boto, so erzählen es sich die Indianer das, einst ein Mensch gewesen sein. Er fiel in den Fluss – und wurde zu einem rosafarbenen Delfin. „In der Nacht aber verwandelt er sich wieder in einen Menschen, der dann mit Hut und Stock an Land herumspaziert.“ Eure Paula

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