Vor einigen Tagen hat es am See kräftig gestürmt.

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Vor einigen Tagen hat es am See kräftig gestürmt.

Der Wind wirbelte eine Menge durch die Luft. Als ich am Ufer herumwatschelte, musste ich immer wieder blinzeln, weil mir Blätter und Zweige entgegenflogen. Ich sah kaum noch, wo ich hinwatschelte. „Ich konnte die Augen nicht offen halten“, quakte ich später meiner Entenfreundin Agnes. „Die gingen ganz automatisch zu.“ Agnes nickte. „Sei froh!“, schnatterte sie. Denn hätte ich erst darüber nachdenken müssen, dass es jetzt vorteilhaft wäre, die Augen zu schließen, wäre es dafür wohl längst zu spät: Da hätte ich das Blatt schon im Auge. „Dank des Lidschlussreflexes aber waren deine Augen gut geschützt“, quakte Agnes. „Es gibt übrigens viele Reflexe, die manchmal sogar lebenswichtig sind.“ Praktisch ist: Man muss dieses Verhalten nicht lernen. Bei den Babys der Zweibeiner kann man das gut beobachten: Da gibt es etwa den Greifreflex: Legt man ihnen den Flügel oder einen Finger in die Hand, greifen sie automatisch zu – ob sie wollen oder nicht. „Dieser Reflex kommt aus einer Zeit, als sich Babys noch fest an die Mutter klammern mussten“, quakte Agnes. „Nach etwa vier Monaten verschwindet das wieder.“ Andere Reflexe wie der Lidschlussreflex bleiben ein Leben lang erhalten. Eure Paula

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