Vor einigen Monaten kam Waschbär Waldemar aufgeregt zu uns Enten an den See gerannt.

Vor einigen Monaten kam Waschbär Waldemar aufgeregt zu uns Enten an den See gerannt.

Auch die Biberin Frau Dr. Raspelzahn und Waldkauz Ulrich saßen bei uns. „Seht nur, was ich bei den Zweibeinern auf dem Kompost gefunden habe“, brummte Waldemar und streckte uns eine schrumpelige Knolle mit langen Ausläufern entgegen. „Was willst du mit der alten Kartoffel?“, kauzte Ulrich. „Siehst du nicht die vielen Triebe?“, brummte Waldemar. „Daraus kann eine Pflanze werden, an der bald viele neue Kartoffeln hängen.“ Die Biberin hob die Pfote. „Sie wissen, dass Kartoffeln unter der Erde wachsen?“ Waldemar war überrascht. „Echt?“, fragte er. „Aber das ist auch egal. Ich werde so oder so Kartoffelbauer.“ Dann buddelte er ein Loch, legte die Kartoffel hinein und deckte sie mit Erde zu. Inzwischen ist aus der Kartoffel eine Pflanze gewachsen. Gestern hielt es Waldemar nicht länger aus: Er grub die Wurzel der Pflanze aus und zog diese aus dem Boden. An der Wurzel hingen viele kleine gelbe Knollen. „Sehen Sie? Die Kartoffel, die Sie eingegraben haben, ist noch da“, sagte die Biberin. „Man nennt sie Mutterknolle.“ Aus den Trieben, die nach unten gewachsen sind, sind die Wurzeln geworden, an denen jetzt neue Kartoffeln wachsen. Eure Paula

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