In einer Höhe von 6130 Metern Höhe wurde schon mal ein Großohr-Pfeifhase gesichtet: Das war lange Rekord unter Säugetieren.

In einer Höhe von 6130 Metern Höhe wurde schon mal ein Großohr-Pfeifhase gesichtet: Das war lange Rekord unter Säugetieren.

Vor Kurzem haben US-Forscher aber ein Säugetier gefunden, das noch höher hinauswill: eine Blattohrmaus. Eines der Tiere wurde sogar in einer Höhe von 6739 Metern entdeckt. „Das ist ein neuer Weltrekord“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Die Blattohrmaus ist in Südamerika daheim. Sie lebt in den Anden, einem Hochgebirge. Dort haben sie die Forscher mit Fallen dingfest gemacht, auf dem Gipfel eines Vulkans in Chile. „Nach ihrer Entdeckung mussten die Zweibeiner zugeben, dass sie uns Tiere mal wieder unterschätzt haben“, quakte Agnes stolz. „Sie konnten sich nicht vorstellen, dass Säugetiere so hoch oben noch leben können. Da ist es nämlich kalt und je weiter man nach oben kommt, desto geringer wird der Sauerstoffgehalt der Luft.“ Das Atmen fällt also schwer. Die Tiere haben es trotzdem geschafft, sich an diese Bedingungen anzupassen. Was sie so weit oben fressen, ist den Wissenschaftlern aber noch ein großes Rätsel: Um Grünzeug zu finden, müssten die Mäuse nämlich erst mal 2000 Meter tiefer klettern. Die Forscher wollen darum jetzt den Mageninhalt der Mäuse untersuchen. Eure Paula

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