Egon der Stachlige verschläft den Winter: So bekommt der Igel von Schnee und Kälte im besten Fall gar nichts mit.

Egon der Stachlige verschläft den Winter: So bekommt der Igel von Schnee und Kälte im besten Fall gar nichts mit.

„Der hat es gut“, quakte meine Entenfreundin Klara. Bestimmt habe er sich längst in einem Laubhaufen verkrochen. „Igel müsste man sein“, schnatterte sie. „Ich bin lieber eine Ente“, quakte Ente Agnes. „Außerdem haben es nicht alle Igel so gut wie Egon.“ Als wir ihn zuletzt gesehen haben, war er ziemlich rund geworden. Der Speck ist wichtig für Igel – davon zehren sie bis zum Frühjahr. „Von den jungen Igeln schaffen es aber nicht alle, sich rechtzeitig genug anzufuttern“, schnatterte Agnes. Kleine, schmächtige Igel, die bei Wintereinbruch noch herumtapsen, brauchen daher womöglich die Hilfe von Zweibeinern – vor allem, wenn sie tagsüber herumtapsen. Aber: Bloß nicht jeden kleinen Igel sofort einsammeln! Hilfe brauchen nur Tiere, die weniger als 500 Gramm wiegen, wenn der Winter kommt. „Und Igel, die krank, verletzt oder geschwächt sind“, quakte Agnes. „Nur dann darf man sie füttern, pflegen und ihnen sogar beim Überwintern helfen.“ Wer sich nicht sicher ist, kann zum Beispiel bei einer örtlichen Igel-Station anrufen und sich erkundigen. Dort bekommt man auch Tipps, wie man den Igeln richtig helfen kann. Eure Paula

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