Die Rosenheim Cops sind wieder in der Stadt: Corona spielt keine Rolle in der neuen Staffel

Am Set bei den Dreharbeiten für die Rosenheim Cops (von links): Bürgermeister Daniel Artmann, Max Müller (Michi Mohr), Marisa Burger (Miriam Stockl), Dieter Fischer (Anton Stadler) und 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht
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Am Set bei den Dreharbeiten für die Rosenheim Cops (von links): Bürgermeister Daniel Artmann, Max Müller (Michi Mohr), Marisa Burger (Miriam Stockl), Dieter Fischer (Anton Stadler) und 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht

Die Rosenheim Cops haben mit den Dreharbeiten für eine neue Staffel begonnen. Das Team ist in der Stadt und der Region an verschiedenen Drehorten unterwegs – auch zum Antrittsbesuch im Rathaus. Eine bekommt in der neuen Staffel keine Rolle: die Corona-Pandemie.

Rosenheim (dpa/ki)– Die Dreharbeiten zur neuen Staffel der beliebten ZDF-Serie „Die Rosenheim Cops“ nutzten die Schauspieler, um sich mit Oberbürgermeister Andreas März, 2. Bürgermeister Daniel Artmann und 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht bekannt zu machen.

Die Rosenheim Cops beim Antrittsbesuch im Rathaus (von links): Karin Thaler (Marie Hofer), Sarah Thonig (Christin Lange), Marisa Burger (Miriam Stockl), Oberbürgermeister Andreas März, Vanessa Eckart (Eva Winter), Dieter Fischer (Anton Stadler)

Wenn alle paar Wochen das Rathaus zur Polizeiinspektion wird, ist März ja schließlich Hausherr, und mit dem sollte man es sich nicht verscherzen. Vor allem nicht, wenn es bald wieder heißt: „Es gabat a Leich!“.

Es sind die ersten Dreharbeiten für eine neue Staffel, nachdem die Rosenheim Cops und ihre Fans Abschied nehmen mussten von Joseph Hannesschläger. Der beliebte Schauspieler (Corbinian Hofer bei den Rosenheim Cops) war Anfang des Jahres im Alter von 57 Jahren an einer Krebserkrankung verstorben.

Die Dreharbeiten für die neue Staffel fallen mitten in die Corona-Pandemie. Diese soll aber in der Serie keine Rolle spielen. Wie andere beliebte deutsche Fernsehserien wollen auch die Rosenheim Cops das Thema Coronavirus ausblenden.

Set der Rosenheim Cops wegen Corona-Pandemie teils umgebaut

Das Fernsehstudio Bavaria Fiction, das die Rosenheim-Cops und Sturm der Liebe produziert, teilte der Deutschen Presseagentur (dpa) mit: „Eine Pandemie passt inhaltlich nicht zur Ausrichtung der beiden Serien.“

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Das Coronavirus in der Serie auszublenden, erfordert allerdings bei den Dreharbeiten ein paar Kniffe. „Am Set sowie im Alltag gilt derzeit: Maskenpflicht, Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabstand“, sagte die Sprecherin von Bavaria Fiction der Nachrichtenagentur dpa bereits im Juni. Damit auch das Set coronafrei bleibe, soll bei allen Mitwirkenden täglich Fieber gemessen werden. Außerdem werde für die Dreharbeiten nach „weitläufigeren Außenmotiven“ gesucht.

Dreharbeiten laufen noch bis November

Weil nicht nur draußen gedreht wird, sind nach Angaben der Bavaria Teile der Kulissen umgebaut worden. „Im Studio haben wir den Vernehmungsraum vergrößert“, sagte die Sprecherin. „Um die Mindestabstände einhalten zu können, haben wir die Wand zum angrenzenden Beobachtungsraum entfernt und konnten dadurch die Fläche des Vernehmungsraums entsprechend vergrößern.“

Der Beobachtungsraum wiederum wurde neu aufgebaut. „So haben wir einen beträchtlichen Flächengewinn erzielt, der es auch bei Vernehmungsszenen erlaubt, die Hygienevorschriften und gebotenen Abstände einzuhalten.“

Die Dreharbeiten für die neue Staffel sollen bis in den November hinein laufen. Eigentlicher Drehstart war – vor der Coronavirus-Pandemie so geplant – der 21. April.

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