Bei uns im Dorf, hier am See, leben viele Spatzen – ganz anders als in der Stadt, weil sie dort kaum Plätze zum Nisten finden.

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Bei uns im Dorf, hier am See, leben viele Spatzen – ganz anders als in der Stadt, weil sie dort kaum Plätze zum Nisten finden.

Auf dem Land ist das ganz anders – Nisten kann man etwa im Efeu, der ein altes Schlösschen zugewuchert hat, oder in dichten Laubhecken. Oder: in Vogelkästen. Ich watschelte ein wenig langsamer und beobachtete die Spatzen. Zwei Spatzen flogen mit Grashalmen und Moosbüschelchen im Schnabel in die Vogelhäuschen. „Oh, das werden sicher gemütliche Nester“, quakte ich. Aber siehe da, ein anderer Spatz schaute beim rechten Häuschen hinaus – und warf das Nistmaterial wieder raus. Kurz darauf geschah das auch beim linken Häuschen. Ich wollte diese Spatzen schon anquaken, was ihnen denn einfiele? Aber die zwei Spatzen, die das Nistmaterial hineingebracht hatten, schüttelten die Köpfchen. „Das sind unsere Spatzendamen, die sind die Chefinnen im Nest und wählerisch, wenn es um die Einrichtung geht“, zwitscherte einer der beiden. Der andere tschilpte, das sei nicht weiter schlimm. „Es ist schon prima, wenn sie in die Häuschen schlüpfen, denn das heißt, sie gefallen ihnen und wir müssen nicht mehr umziehen. Weil: Es ist auch für Spatzen nicht einfach, eine neue Bleibe zu finden.“ Eure Paula

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