Bei mir am See ist es doch am schönsten – und trotzdem juckt es mich manchmal in den Flügeln.

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Bei mir am See ist es doch am schönsten – und trotzdem juckt es mich manchmal in den Flügeln.

„Ein wenig Abenteuer wäre nicht schlecht“, quakte ich gestern zu meinen Entenfreundinnen. „Hier am See kenne ich schon alles. Gern würde ich mal ein kunterbuntes Korallenriff sehen – und mit den exotischen Fischen quaken.“ In dem Moment raschelte es im Gestrüpp und eine spitze Schnauze lugte hervor. Es war Wanderratte Waldburga. „Wenn es um Abenteuer geht, bist du bei mir richtig“, piepste sie. „Ich suche immer nach neuen Orten, an denen so richtig was los ist.“ Dann piepste sie von einer Insel, von der sie gehört hatte: „Danger Island“. Übersetzt heißt das so viel wie „Gefahreninsel“ – genau richtig für Waldburga. Die kleine Insel im indischen Ozean heißt so, weil es dort für Schiffe sehr schwierig zu ankern ist. „Stellt euch vor: Sogar Ratten gibt es dort. Sie sind auf den Schiffen der Zweibeiner dorthin gereist.“ Leider schaden sie dem Korallenriff, das vor der Insel im Meer liegt. Die Ratten fressen die Vögel, die auf der Insel brüten, und deren Eier. Weniger Vögel bedeuten aber auch weniger Kot. Den lassen die Tiere im Flug einfach ins Meer fallen – und er dient Fischen als Futter. Auch sie werden daher weniger. Das ist ein Problem, denn die Fische fressen abgestorbene Korallen und nur so kann sich das Riff erneuern. „Vielleicht bleibe ich doch lieber hier“, piepste Waldburga. Eure Paula

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