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Das sagt das Landratsamt dazu

Digitaler Impfpass in Altötting bald Geschichte? Bund plant eine Impfpass-App

So sieht die digitale Impfkarte im Landkreis Altötting aus. Auf der Rückseite befindet sich ein QR-Code, um die Daten auf das Smartphone zu hinterlegen.
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So sieht die digitale Impfkarte im Landkreis Altötting aus. Auf der Rückseite befindet sich ein QR-Code, um die Daten auf das Smartphone zu hinterlegen. Ist diese regionale Lösung kompatibel mit der neuen App?
  • Jens Zimmermann
    vonJens Zimmermann
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) entwickelt derzeit eine Impfpass-App, um bundesweit eine einheitliche Lösung für den digitalen Nachweis zu schaffen. Andere Entwicklungen sollen nicht unterstützt werden. Was bedeutet dies für den digitalen Impfpass im Landkreis Altötting?

Landkreis Altötting – Seit 6. Mai bekommen Personen 14 Tage nach ihrer Corona-Zweitimpfung (außer Johnson & Johnson, bei dem nur eine Impfung notwendig ist) in den Genuss einiger Lockerungen. Neben dem gelbem Impfpass kann ein solcher Nachweis auch in digitaler Form erfolgen. „In Deutschland hat das BMG die Federführung bei der Umsetzung eines digitalen Impfnachweises, der dem EU-weiten Anerkennungsrahmen für (digitale) Zertifikate für Impfungen, Tests und für Personen mit COVID-19-Heilstatus entspricht“, berichtet eine Sprecherin des Bayerischen Gesundheitsministerium.

Bund plant Impfpass-App - Freistaat Bayern setzt auf diese Lösung und will regionale Insellösungen nicht unterstützen

Das BMG habe bereits im Zuge einer Ausschreibung das Konsortium von IBM, Ubirch, govdigital und Bechtle mit der Entwicklung einer Impfpass-App beauftragt. Diese soll europaweit kompatibel und voraussichtlich in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals verfügbar sein. „Der Freistaat Bayern setzt hier auf die bundesweit einheitliche Lösung des BMG. Andere Entwicklungen von digitalen Impfnachweisen werden zur Vermeidung von regionalen Insellösungen nicht unterstützt“, erklärt die Sprecherin weiter.

Auf der Webseite des BMG stehen nun weitere Details. Diese Lösung soll ein „freiwilliges und zusätzliches Angebot für alle Bürger sein“. Das Gelbe Impfheft behalte weiterhin Gültigkeit. „Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer direkt abscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später einscannen können“, heißt es auf der Seite über die Funktionsweise.

Dienstleister sollen mit Code Impfstatus überprüfen können

Der digitale Impfnachweis werde dann von den Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gesteuert. Damit werde nach der Impfung in einem Impfzentrum oder beim niedergelassenen Arzt ein sog. Impfbescheinigungstoken (2D-Barcode) abgescannt. Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.

Das Impfzertifikat enthält nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum. Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfzertifikats geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden.

Landratsamt hofft auf Kompatibilität

Einen regionalen Sonderfall gibt es aber im Landkreis Altötting. Seit dem 22. Januar werden allen Interessierten ein digitaler Impfausweis ausgestellt. Mittels eines QR-Codes auf einer Scheckkarte kann ein Zertifikat als Impfnachweis heruntergeladen werden. Ob der Code und das Zertifikat kompatibel mit der bundesweiten Lösung sein wird, konnte Markus Huber, Pressesprecher des Landratsamtes Altötting, gegenüber innsalzach24.de noch nicht beantworten.

„Wir hoffen es natürlich, aber wir haben noch keine verbindliche Aussage hierzu erhalten“, so Huber. Im besten Fall hätten bereits alle Interessierten den richtigen QR-Code und könnten mit der bundesweiten Lösung arbeiten. Im schlimmsten Fall müsste das Landratsamt allen Geimpften, die einen digitalen Nachweis möchten, einen neuen QR-Code zukommen lassen.

jz

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