Dieses Jahr habe ich wie so viele Zweibeiner auf eine große Reise verzichtet.

Dieses Jahr habe ich wie so viele Zweibeiner auf eine große Reise verzichtet.

Doch in den vergangenen Jahren bin ich ein wenig in der Welt herumgekommen. So war ich schon in Spanien und Frankreich, auf Island und am schönen Bodensee. Wo auch immer ich hingeflattert bin: Überall habe ich probiert, was meine Verwandten dort so futtern und auch auf die Speisekarten der Zweibeiner gelinst. Abgesehen von regionalen Speisen gab es fast immer auch Nudeln. Da gab es Spaghetti und Bandnudeln, aber auch solche in Spiralform und Spätzle. „Warum gibt es Nudeln in so vielen Formen?“, fragte ich neulich den gefräßigen Waschbären Waldemar. „Am Ende schmecken die doch eh alle gleich.“ Der lachte nur. „Von wegen“, brummte er. So seien in Spätzle und manchen anderen Nudeln Eier drin. „In Spaghetti daggen nicht“, erklärte er mir. Die vielen Formen sind oft entstanden, weil man Nudeln eben nicht überall mit der gleichen Methode herstellt. So schabte man im Schwabenland den Nudelteig von einem Brett ins kochende Wasser – und bekam Spätzle. In Teilen Italiens wird der Teig um einen stricknadelartigen Metallstab gewickelt. „So bekommt man spiralförmige Fussili.“ Und: Schneidet man den Teig in Streifen, werden eben Bandnudeln daraus. Eure Paula

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