Tod vor den Augen des Sohnes

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Garmisch-Partenkirchen – Ein 51 Jahre alter Bergsteiger ist an der Schellschlicht (2053 Meter) im Ammergebirge in den Tod gestürzt. Es soll sich laut tz dabei um einen Atomphysiker des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching handeln, eine Bestätigung dafür gibt es aus Datenschutzgründen aber nicht.

Der Bergsteiger, der in Krailling wohnte, war mit seinem 20 Jahre alten Sohn in Griesen aufgebrochen. „Die Route auf die Schellschlicht ist eine anspruchsvolle Bergtour auf gut begehbaren Steigen“, erläutert Polizeibergführer Walter Schmid. Die beiden Bergsteiger waren zudem adäquat ausgerüstet und sie verfügen über viel Bergerfahrung. Warum der Mann an einem ausgesetzten Waldstück abstürzte, ist nicht bekannt. Er fiel rund 100 Meter tief über steilstes und mit senkrechten Felsabbrüchen durchsetztes Gelände. Der Mann war sofort tot. Sein Sohn setzte einen Notruf ab. Dann begann eine schwierige Bergung. Zunächst seilten sich ein Notarzt und zwei Bergwachtler vom ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Murnau ab. Sie konnten aber nur den Tod des Mannes feststellen. Da ihr Hubschrauber nicht zur Leichenbergung verwendet werden kann, musste die Besatzung des Polizeihubschraubers Edelweiß 7 diese traurige Aufgabe übernehmen.  matt

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