ERPRESSUNG

CSU-Abgeordneter unter Verdacht

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Regensburg – Die CSU in Regensburg sieht sich vor der Landtagswahl 2018 mit Ermittlungen gegen ihren Kandidaten konfrontiert.

Die Staatsanwaltschaft hat den örtlichen CSU-Chef Franz Rieger im Visier. Mögliche Straftatbestände nennt die Justizbehörde bisher nicht, wie nun zuerst „Regensburg Digital“ berichtete, soll es aber um Erpressung gehen. Bereits im Juni war bekannt geworden, dass Rieger vor der letzten Wahl 2013 eine gestückelte Spende von einem Immobilienunternehmer über fast 50 000 Euro angenommen haben soll. Außerdem habe Rieger, der auch Stadtrat ist, von einem weiteren Unternehmer im Gegenzug für bestimmte Entscheidungen über Baugebiete und Baugenehmigungen eine Spende über 60 000 Euro verlangt. Dieser soll zudem Rechnungen für den Landtagswahlkampf 2013 in Höhe von fast 30 000 Euro übernommen haben. Riegers Büro und Wohnung wurde durchsucht. Es sei unklar, ob die Ermittlungen vor der Wahl abgeschlossen werden könnten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Markus Pfaller.  dw

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