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Coronavirus: Fallzahlen in der Region Rosenheim, Mühldorf, Chiemgau und in Bayern

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Erst waren es einzelne Coronavirus-Fälle. Doch seit dann breitete sich der Erreger unkontrolliert aus. Wir stellen für Sie tagesaktuell Fallzahlen zusammen für die Region Rosenheim und Mühldorf, für den Chiemgau sowie für Bayern und Deutschland. Ab 8. Mai auch mit den Inzidenzzahlen für Bayern.

+++ Den OVB-Nachrichten-Ticker zum Coronavirus in der Region und in Bayern finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema Coronavirus in der Region Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden Sie auf unserer Coronavirus-Themenseite. +++

Steigen Sie direkt ein in die Zahlen, die Sie interessieren:

Stadt- und Landkreis Rosenheim

Der erste Corona-Fall in Stadt und Landkreis Rosenheim wurde am 29. Februar bekannt. Erst ist die Zahl der Fälle nur langsam angestiegen. Doch seit dem 19. März ist die Kurve der registrierten Coronavirus-Infektionen sprunghaft nach oben gegangen. Den ersten Corona-Todesfall musste der Landkreis am 20. März registrieren.

Seit Ende April flacht die Kurve der Neu-Infektionen spürbar ab. Der 22. Mai war für Stadt und Kreis Rosenheim der erste Tag, an dem keine Infektion gemeldet wurde.

Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

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Der Landkreis Mühldorf

Während sich das Coronavirus in den umliegenden Landkreisen bereits massiv ausgebreitet hatte, war der Kreis Mühldorf relativ lange verschont geblieben. Erst am 17. März bestätigte das Gesundheitsamt im Kreis Mühldorf die ersten beiden COVID-19-Erkrankten. Es folgte ein moderater Anstieg im April. Seit Mai werden nur noch sporadisch Neu-Infektionen mit dem Coronavirus registriert.

Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

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Der Landkreis Traunstein

Während der Landkreis Traunstein lange relativ gering Fallzahlen meldete, stiegen auch hier die Infektionen mit dem Coronavirus ab Ende März sprunghaft an. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen im April flacht die Kurve der Neu-Infektionen seit Anfang Mai spürbar ab.


Das Coronavirus in Bayern

Bayern ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländer. Um die Ausbreitung einzudämmen, hat die bayerische Staatsregierung weitreichende Ausgangsbeschränkungen in Kraft gesetzt. Lockerungen, die in anderen Bundesländern bereits gelten, werden in Bayern zumeist erst später umgesetzt. Zwar sinken auch im Freistaat seit Mitte April die Fallzahlen merklich. Allerdings war Bayern stärker betroffen als die meisten anderen Bundesländer.

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Die Inzidenz-Zahlen für Bayern

Was bedeutet Inzidenz? Die Zahl bildet im Fall von Corona ab, wie viele Menschen sich in einem definierten Zeitraum mit dem Virus infizieren. Die Maßgabe in Deutschland lautete zunächst seit dem Ende des strengen Lockdowns Anfang Mai: Treten in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis innerhalb einer Woche mehr als 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner auf, dann müssen lokal wieder Maßnahmen ergriffen werden, um den Ausbruch einzudämmen. Anfangs stand es beispielsweise für Rosenheim auf der Kippe. Dann kamm die Entwarnung.

Nachdem die Infektionszahlen in Bayern flächendeckend unter 50 pro Woche und 100.000 Einwohner gesunken sind, hat die Staatsregierung Mitte Mai auch den Wert gesenkt, ab dem Alarm geschlagen wird. Jetzt liegt er bei 35.

Verfolgen Sie auf unserer Bayernkarte die Entwicklung in den Regionen im Freistaat:

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Das Coronavirus in Deutschland

Kurz nachdem die Ausgangsbeschränkungen in Bayern in Kraft getreten waren, zogen auch die übrigen Bundesländer nach. Überall in Deutschland wurden Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen verboten. Eine Ausnahme galt nur für Menschen, die ohnehin in häuslicher Gemeinschaft leben. Nach und nach wurden die strikten Beschränkungen wieder gelockert, als die Fallzahlen zurückgingen.

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Zur Einordnung der Corona-Fallzahlen

Die oben aufgeführten Zahlen zu den Corona-Infektionen in Deutschland stammen von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA). Die US-amerikanische Uni bezieht ihre Zahlen aus verschiedenen öffentlichen Quellen. Sie gilt deshalb als die verlässlichste verfügbare Quelle für Zahlen von Corona-Infektionen weltweit auf Staaten-Ebene.

Auch der Robert-Koch-Institut (RKI) sammelt und veröffentlicht Zahlen zu Corona-Infektionen in Deutschland. Diese liegen regelmäßig etwas niedriger als die Zahlen der Johns-Hopkins-Uni. Das liegt daran, dass das RKI für seine Veröffentlichung ausschließlich auf die von den Gesundheitsämtern in Deutschland gemeldeten Zahlen zurückgreift. Bei unserer Statistik zu den Fallzahlen in Bayern greifen wir auf die Angaben des RKI zurück.

Behörden gehen von hoher Dunkelziffer bei Corona-Infektionen aus

Die Fallzahlen für die Landkreise Rosenheim, Mühldorf und Traunstein basieren auf den Meldungen, die täglich von den Landratsämtern veröffentlicht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es überall eine hohe Dunkelziffer von Coronavirus-Infektionen gibt. Denn die Behörden machen kein Geheimnis daraus, dass längst nicht jeder getestet wird, bei dem ein Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht.

Je mehr Tests durchgeführt werden, desto mehr Infektionen werden auch tatsächlich entdeckt. Wenn als von den täglichen Zahlen der Neu-Infektionen die Rede ist, ist damit regelmäßig die Zahl der entdeckten Neu-Infektionen gemeint.

Corona-Infektionszahlen spiegeln Zeitraum, der etwa eine Woche zurückliegt

Die veröffentlichten Infektionszahlen spiegeln immer einen Stand, der mindestens einige Tage in der Vergangenheit liegt. Denn von einem Test bis zum Ergebnis und schließlich der Meldung an die Behörden vergeht immer etwas Zeit.

Nach Angaben der bayerischen Staatsregierung ist man aber bemüht, die Testkapazitäten im Freistaat auszubauen.

So gelingt die Eindämmung des Coronavirus

Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes steckt jeder Coronavirus-Infizierte im Verlauf seiner Erkrankung durchschnittlich rund drei andere Menschen an, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Um also die Ausbreitung langfristig zu stoppen, müssten Maßnahmen ergriffen werden, die die Zahl der Neu-Ansteckungen unter den Wert von 1 bringt. Mehr als zwei von drei durchschnittlichen Ansteckungen dürfen statistisch gesehen also nicht stattfinden, damit die Ausbreitung des Sars-CoV2-Erregers zurückgeht.

Häufige Fragen zu Coronavirus und der COVID-19-Erkrankung

Sie haben Fragen zum Coronavirus? Das Rosenheimer Entwicklerunternehmen hat Innfactory hat den Corona-Chatbot Corinna programmiert.

Corinna beantwortet aus seriösen, wissenschaftlichen Quellen die häufigsten Fragen rund um das Coronavirus oder leitet auf die entsprechenden Quellen weiter - beispielsweise das Robert-Koch-Institut.

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