OVB-Aktion

Was Sie über Corona wissen wollen: Leser fragen, wir besorgen Antworten

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Die OVB-Leser haben viele Fragen rund um das Coronavirus.
  • vonBarbara Forster
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Das Coronavirus verunsichert die Menschen. Und das Interesse an sachlicher Aufklärung ist groß. Regelmäßig erreichen uns Leserfragen. Wir machen uns für Sie auf die Suche nach Antworten.

Rosenheim – Sie haben auch Fragen rund um das Coronavirus und die Regelungen, die derzeit gelten? Schreiben Sie uns eine E-Mail an leserfragen@ovb.net oder faxen Sie uns an 08031/213-216. Wir kümmern uns um eine Antwort und veröffentlichen diese dann unter Angabe Ihrer Frage, Ihres Namens und Wohnort.

Hier finden Sie eine Übersicht der bislang eingegangenen und beantworteten Fragen. Klicken Sie sich direkt zum Thema, die Sie interessiert.


Schal-Masken waschen und bügeln

OVB-Leserin Margit Melzig aus Irschenberg ist wegen der Mundschutzpflicht etwas irritiert: „Einerseits gibt es strenge Vorschriften zur Handhabung der Masken, auf der anderen Seite reicht aber auch ein Halstuch oder Schal“, schreibt sie. Sie möchte wissen, was man bei einem Schal als Mundbedeckung beachten sollte und wie man diesen pflegen muss.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration erklärt: Durch die „Maskenpflicht“ soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden. „Dabei geht es zuallererst nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Personen vor Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu schützen.“ Als „Maske“ kann man laut Innenministerium zur „kurzzeitigen Mund-Nasen-Bedeckung“ auch eine aus Papier selbst gefertigte Maske (zur kurzzeitigen Einmalverwendung) oder einen Schal oder Halstuch verwenden.

Auch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erklärt Schals und Tücher für „ausreichend“, „wenn der Stoff dicht ist und das Material aus 100 Prozent Baumwolle“ bestehe. „Was als Schutz getragen wird, muss nach dem Tragen/bei Durchfeuchtung bei 60 bis 90 Grad Celsius mit ausreichend Waschmittel gewaschen werden, je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach drei bis vier Stunden Tragedauer.“ Bügeln bei mindestens 165 Grad Celsius trage zusätzlich zur Desinfektion bei.

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Können neue Gesichtsmasken mit Chemikalien oder Erregern verunreinigt sein?

Leserin Brigitte Sunthimer aus Reit im Winkl beschäftigt die Frage, ob etwas über chemikalische Rückstände in Gesichtsmasken bekannt ist und ob Schutzmasken, die aus China geliefert werden, mit dem Coronavirus verunreinigt sein können.

Mike Kortsch von der Abteilung Risikokommunikation des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) verweist auf die Homepage des BfR. Dort ist unter „Fragen und Antworten“ auch die Frage aufgelistet, ob importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein könnten.

Die Antwort: „Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel, kosmetische Mittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.“

Werden Masken aus handelsüblichem Stoff hergestellt, empfiehlt das BfR das Waschen vor dem ersten Gebrauch. Bei der Herstellung von Textilien komme nämlich eine Reihe von Chemikalien zum Einsatz. „Manchmal verbleiben Rückstände dieser Chemikalien auf dem Textil, die nicht fest an die Faser gebunden sind und durch das Waschen vor dem ersten Gebrauch entfernt werden“, gibt Mike Kortsch Auskunft.

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Kann ich in der Coronakrise meinen Lkw-Führerschein verlängern?

Richard Mais aus Stephanskirchen will wissen, wie es derzeit mit Lkw-Modulen gehandhabt wird, die zur Verlängerung eines Lkw-Führerscheins nötig sind.

Gemäß gemeinsamer Verfügung des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration werde bis auf Weiteres folgendermaßen verfahren: Der Eintrag der Schlüsselzahl 95 in den Führerschein erfolge befristet auf ein Jahr, auch wenn die erforderlichen Weiterbildungsbescheinigungen nicht oder nicht alle vorgelegt werden können. Befindet sich ein Unternehmen in einer Notlage, könne dies auch ohne Nachweis der Grundqualifikation erfolgen, heißt es laut bayerischem Verkehrsministerium.

Fahrerlaubnisse der Klassen C und D (mit Unterklassen) werden – bei rechtzeitiger Beantragung einer Verlängerung bei der Fahrerlaubnisbehörde vor Ablauf der Befristung – um ein Jahr verlängert. Auch, wenn die notwendigen ärztlichen Bescheinigungen nach Anlage 5 und 6 FeV nicht vorgelegt werden können. Bei Antragstellung müsse jedoch glaubhaft gemacht werden, dass die Weiterbildung oder die ärztliche Untersuchung nur deshalb nicht erfolgen könne, weil in zumutbarer Entfernung keine Kurse oder keine Untersuchungen angeboten werden.

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+++ Den OVB-Nachrichten-Ticker zum Coronavirus in der Region und in Bayern finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema Coronavirus in der Region Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden Sie auf unserer Coronavirus-Themenseite. +++

Kann man eine Gesichtsmaske mit kochendem Wasser desinfizieren?

Leser Hans Hurzlmeier aus Rosenheim hat eine eigene Methode entwickelt, Baumwoll-Masken ohne Waschmaschine zu desinfizieren. Dafür nutzt er nach eigenen Angaben eine flache Glas- oder Keramikschale und einen Wasserkocher. Zunächst legt er die die benutzte Maske in eine Schale, lässt das Wasser bei mindestens 90 Grad Celsius aufkochen und gießt das kochende Wasser dann in die Schale. Nach nach fünf bis zehn Minuten hängt er die Maske zum Trocknen auf. Hurzlmeier möchte nun wissen, ob dieses Desinfektionsvorgehen wirkungsvoll ist.

ZurückLaut Ina Krug, Pressesprecherin des Landratsamtes Rosenheim, sei diese Desinfektionsanleitung „nicht ausreichend“. Bei einer Desinfektion sei neben der Temperatur des Wassers auch die Zeit entscheidend. „Die Masken sollten über einen längeren Zeitraum mit hoher Temperatur desinfiziert werden. In einer offenen Schale lässt sich die Temperatur über einen längeren Zeitraum nicht halten“, sagt Krug. Die Empfehlung des Landratsamtes Rosenheim: Die Maske für mindestens zehn Minuten in einem Topf mit sprudelndem Wasser auskochen.

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Kann man Atem-Masken mit Wärme desinfizieren?

Konrad Spatzl aus Rosenheim fragt sich in Bezug auf die Corona-Pandemie, ob es möglich sei, Atemmasken mithilfe von Wärme zu desinfizieren.

Auf diese Frage weiß das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Antwort: Bei Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutzmasken handle es sich in der Regel um „Einwegartikel, die nicht im Hinblick auf eine Wiederaufbereitung gefertigt und geprüft worden sind“, gibt Pressesprecher Henning Brinkmann Auskunft. Materialeigenschaften wie die Dichtigkeit oder Filterwirkung könnten dadurch negativ beeinflusst werden.

(Selbst gefertigte) Masken aus Stoff könnten allerdings mit ausreichend Waschmittel bei mindestens 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen und danach problemlos wiederverwendet werden.

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Kann das Coronavirus über Geldscheine übertragen werden?

Unter anderem erreichte uns folgende Frage von Karin Ranner aus Bad Aibling zum Thema Sicherheit im Handel für Verkäufer und Kunden: Ist die Ansteckung beispielsweise über Geld sehr hoch?

Der Sprecher des Landratsamtes Rosenheim, Michael Fischer, verweist dazu auf eine Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung: „Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.

Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.“

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Warum werden keine Infektionszahlen für einzelne Orte bekannt gegeben?

Viele Leser machen sich Sorgen, sich bei Corona-Infizierten anzustecken. Thomas Lippisch aus Eggstätt, fragt deshalb nach, warum wir den Aufenthaltsort von an COVID-19 erkrankten Personen oder Verdachtsfällen nicht bekannt geben. Dies sei besonders für Menschen, die zu Risikogruppen gehören, sehr wichtig, um eine Ansteckung zu vermeiden. Warum werden keine Orte von Corona-Infizierten genannt?

Wir haben nachgefragt bei Michael Fischer, Sprecher des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim. Er verweist in diesen Fällen auf den Datenschutz und auf den besonderen Schutz der betroffenen Patienten, um diese nicht identifizieren zu können. Daher veröffentlicht das Gesundheitsamt Rosenheim derzeit nur Zahlen auf Landkreisebene.

Ergänzung vom 23. April: Seit einigen Tagen geben die Landkreise Mühldorf und Rosenheim auch Zahlen auf Gemeinde-Ebene bekannt. Die Zahlen für Mühldorf finden Sie hier. Die Zahlen für Rosenheim finden Sie hier.

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Kann man sich mehrmals mit dem Coronavirus anstecken?

Helga Schömmer aus Prien will wissen, ob man sich mit dem Coronavirus mehrmals anstecken kann und ob Kinder bis zu zwei Jahren auch erkranken beziehungsweise das Virus übertragen können.

Laut Juliane Pfeiffer, Sprecherin der Gesellschaft für Virologie (GfV), zeigen erste Daten, dass Patienten, die erkrankt waren, nach der Infektion mit dem Virus Antikörper bilden. Man könne also davon ausgehen, dass geheilte Patienten eine Immunität gegen das Virus haben. Aktuell sei allerdings noch nicht klar, wie lange diese Immunität anhält.

„Aus der Erfahrung mit anderen Coronaviren wissen wir, dass diese einige Jahre anhalten kann“, sagt Pfeiffer. Es gelte als „sehr unwahrscheinlich“, dass man sich nach kurzer Zeit – also nach wenigen Wochen oder Monaten – nochmals infizieren könne.

Auf die zweite Frage kann das Robert-Koch-Institut eine Antwort geben. „Bisherigen Daten zufolge ist die Symptomatik von Covid-19 bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen“, schreibt das Institut auf seiner Homepage. Zum tatsächlichen Beitrag von Kindern und Jugendlichen an der Transmission in der Bevölkerung lägen allerdings keine Daten vor. 

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Dürfen Menschen mit mehreren Wohnsitzen pendeln?

Bernd Wolf aus Oberaudorf fragt sich im Hinblick auf die Ausbreitung des Coronavirus, wie man derzeit bei Zweitwohnungen und Ferienwohnungen verfährt und wie sichergestellt werden kann, dass sich die Ferien- und Zweitwohnungsbesitzer auch an die Regelung halten, nicht zwischen ihren Wohnsitzen hin und her zu pendeln.

Es gelte die Frage „Habe ich einen triftigen Grund, meine Hauptwohnung zu verlassen?“, erklärt Christian Schwalm, stellvertretender Pressesprecher der Stadt Rosenheim. Habe man beispielsweise einen Wasserrohrbruch in der Zweitwohnung und diesbezüglich einen Termin mit einem Handwerker, dürfe man „alleine“ auch an den Zweitwohnsitz anreisen.

Möchte man hingegen mit der gesamten Familie zu einem Zweitwohnsitz fahren, nur weil man dort schönere Spaziergänge unternehmen könne, sei dies aufgrund der derzeitigen Ausgangsbeschränkung untersagt. Laut Bayerischem Innenministerium überprüft man dies „im Zuge der derzeitigen (Verkehrs-)Kontrollen“.

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Ab welchen Temperaturen werden Coronaviren zerstört?

In welchem Temperatur-Bereich kann das Corona-Virus überleben? Diese Frage stellt sich Thomas Lippisch aus Eggstätt.

Juliane Pfeiffer von der Pressestelle Gesellschaft für Virologie (GfV) erklärt, dass es aktuell noch keine direkten Daten gebe, ab welcher Temperatur das Virus inaktiviert sei. Diese Frage lasse sich schwer beantworten, denn die Überlebensfähigkeit eines Virus hänge „immer auch vom Material der Oberfläche, auf der es sich befindet, und von Umweltbedingungen ab“, sagt Pfeiffer. 

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Darf man sich mit Menschen treffen, die nach einem Corona-Infekt als geheilt gelten?

Emil Maier aus Großkarolinenfeld fragt: „Wir sind mit einem Ehepaar befreundet, das an Covid-19 erkrankt war. Inzwischen ist das Paar wieder gesund – nachgewiesen durch mehrere Tests beim Gesundheitsamt. Dürfen wir sie zu uns einladen?“

Eine Ministeriumssprecherin des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege weiß darauf eine Antwort: „Sofern das Gesundheitsamt die Quarantäne aufgehoben hat und das Paar als gesund gilt, gelten für es alle Regelungen, die auch für andere gelten: Sport und Bewegung an der frischen Luft stellen einen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung dar, allerdings nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes. Insofern ist es demnach nicht möglich, dass sich beide Paare miteinander im Park treffen.“ 

Unter dem Aspekt des Allgemeinwohls sollten Sport und Bewegung an der frischen Luft auf die unmittelbare nähere Umgebung beschränkt bleiben, erläutert die Ministeriumssprecherin weiter. „Die Kontaktperson kann auch gewechselt werden. Es sollte aber immer an das oberste Ziel gedacht werden: Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Insofern gebieten es die Vernunft und die Rücksichtnahme auf andere Menschen, möglichst wenige unterschiedliche Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen.“ 

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Darf ich aufgrund der Corona-Krise 100 Prozent dazu verdienen?

Manuela Mildner aus Mühldorf schreibt, sie arbeite als Erntehelferin und sei derzeit auf Kurzarbeit. Sie treibt die Frage um: Darf ich aufgrund der Corona-Krise 100 Prozent dazu verdienen? Laut Mathias Paul, Leiter der Pressestelle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), wurde die Zuverdienstgrenze für Kurzarbeiter während der Corona-Pandemie ausgeweitet. „Kurzarbeiter können bis zu ihrem ursprünglichen Netto-Verdienst dazu verdienen“, so der Pressesprecher. Zur Verdeutlichung führt er ein theoretisches Beispiel an: Wenn ein Arbeiter, der normalerweise 1000 Euro Netto verdient, während der Kurzarbeit nur noch 60 Prozent des Nettogehaltes bekommen würde – also 600 Euro – dürfte er sich 400 Euro dazu verdienen. „Ohne dass irgendetwas angerechnet wird“, macht der Pressesprecher deutlich. Diese Regelung gelte bis zum 31. Oktober 2020. Ihre Fragen können Sie uns gerne an E-Mail leserfrage@ovb.net oder per Fax 08031/213-216 senden.

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Sind Ausflüge mit dem Auto, um  z.B. an einem anderen Ort Rad zu fahren, erlaubt? 

Gabi Kink aus Stephanskirchen fragt sich, ob sie mit dem Auto inklusive Fahrrad an den Chiemsee fahren und dort um den See radeln darf. Eine Sprecherin des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration antwortet wie folgt: Ja, ein Ausflug an den Chiemsee sei erlaubt. Grundsätzlich gebe es keine „Kilometerbegrenzung“ für eine Anfahrt. Man sollte sich aber persönlich die Frage stellen, ob es gegenwärtig unbedingt notwendig sei, so einen Ausflug zu unternehmen. Nach Möglichkeit, sollte man einen Ausflug in der näheren Umgebung durchführen. 

Paragraph 5, Abs. 3, Nr. 7 der 2. BayIfSMV (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) gehe vom Grundgedanken aus, dass Sport und Bewegung an der eigenen Haustüre beginnen (Joggen/Spaziergang „um den Block“) und wohnortnah stattfinden sollen, erläutert die Sprecherin.

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Auf was muss ich achten, wenn ich einen Schal als Mundschutz trage?

Margit Melzig aus Irschenberg ist wegen der Mundschutzpflicht etwas irritiert: „Einerseits gibt es strenge Vorschriften zur Handhabung der Masken, auf der anderen Seite reicht aber auch ein Halstuch oder Schal“, schreibt sie. Sie möchte nun wissen, was man bei einem Schal als Mundbedeckung beachten sollte und wie man diesen pflegen muss. 

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gibt auf seiner Homepage unter „Häufig gestellte Fragen“ detaillierte Antworten. Dort ist auch nachzulesen, warum es überhaupt eine „Maskenpflicht“ gibt. Durch eine „Maskenpflicht“ soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden, heißt es auf der Homepage. „Dabei geht es zuallererst nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Personen vor Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu schützen.“ Durch die Bedeckung von Mund und Nase würden andere Personen „vor Partikeln geschützt werden“, die man beim Husten, Niesen oder Sprechen freisetze. 

Als „Maske“ könne man laut Homepage des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration zur „kurzzeitigen Mund-Nase-Bedeckung“ auch eine aus Papier selbst gefertigte Maske (zur kurzzeitigen Einmalverwendung) oder einen Schal oder ein Halstuch verwenden. Auch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege beantwortet auf seiner Internetseite etliche Fragen zum Thema Corona. Unter dem Punkt „​Fragen zum Mund-Nasen-Schutz" sind viele Antworten aufgelistet. Dort steht unter anderem geschrieben, dass Schals und Tücher „ausreichend“ seien, „wenn der Stoff dicht ist und das Material aus 100 Prozent Baumwolle“ bestehe. Weiter heißt es: „Was als Schutz getragen wird, muss nach dem Tragen beziehungsweise bei Durchfeuchtung bei 60 bis 90 Grad Celsius mit ausreichend Waschmittel gewaschen werden (je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach drei bis vier Stunden Tragedauer).“ 

Bügeln bei mindestens 165 Grad Celsius trage zusätzlich zur Desinfektion bei. 

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