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Neueste Infektionszahlen für die Gemeinden vom 23. Dezember

Coronavirus: Zahlen für Rosenheim, Mühldorf, Traunstein, Bayern, Deutschland + Impfstatistik

Modell eines Coronavirus.
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Modell eines Coronavirus: Das winzige Ding, das seit mehr als einem Jahr das Leben im Land bestimmt.
  • Moritz Kircher
    VonMoritz Kircher
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Nicht nur in Rosenheim, Mühldorf und Traunstein – in ganz Deutschland herrscht große Unsicherheit aufgrund der Omikron-Variante des Coronavirus. Schon ist von einer drohenden fünften Welle die Rede. Wir stellen für Sie tagesaktuell Fallzahlen zusammen für die Region, Bayern und Deutschland.

+++ Weitere Informationen zum Thema Coronavirus in der Region Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden Sie auf unserer Coronavirus-Themenseite. +++

Das Coronavirus in Stadt- und Landkreis Rosenheim

Die erste Coronavirus-Welle erlebte der Landkreis Rosenheim ab Mitte März bis Anfang Mai 2020. Dann setzte eine Zeit relativer Entspannung ein. Ein Sommer, der geprägt war von Lockerungen von den strengen Corona-Regeln, die noch im Frühjahr 2020 galten.

Doch ab Oktober 2020 erwischte die zweite Corona-Welle Stadt und Landkreis Rosenheim heftig. Zuerst gab es einen sogenannten Lockdown light. Doch erst ein verschärfter Lockdown führte dazu, dass die Zahlen allmählich zurückgingen. Seit dem 10. Februar hatte sich der Trend aber wieder umgekehrt. Ein Phänomen, das vielerorts zu beobachten war – die dritte Welle. Der Grund dafür sind allem Anschein nach Virus-Varianten, die ansteckender sind.

Ende Oktober 2021 liegen die Fallzahlen in Stadt und Landkreis höher denn je. Die Lage in den Kliniken ist angespannt. Gleichzeitig rangiert die Region in Sachen Corona-Impfung deutschlandweit unter den Schlusslichtern. Mitte November 2021 ist klar: Die Region steckt mitten in einer vierten Virus-Welle.

Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

Weitere Informationen zum Coronavirus in Stadt und Kreis Rosenheim finden Sie hier

Das Coronavirus im Landkreis Mühldorf

Während sich das Coronavirus in den umliegenden Landkreisen bereits massiv ausgebreitet hatte, war der Kreis Mühldorf in der ersten Welle im Frühjahr 2020 relativ lange verschont geblieben. Erst am 17. März bestätigte das Gesundheitsamt im Kreis Mühldorf die ersten beiden COVID-19-Erkrankten. Es folgte ein moderater Anstieg im April.

Aber auch hier hat die zweite Corona-Welle voll zugeschlagen. Seit Mitte Februar 2021 ging die Entwicklung der Fallzahlen stetig nach oben und erreichte im April einen vorläufigen Höhepunkt. Einem rasanten Rückgang im Frühsommer folgte ein noch rasanterer Anstieg der Fallzahlen im Oktober. In der letzten Oktoberwoche ist die 7-Tage-Inzidenz deutschlandweit nirgends höher als im Kreis Mühldorf. Auch hier ist die vierte Welle in vollem Gang.

Auf Gemeindeebene verteilen sich die Fallzahlen wie folgt:

Weitere Informationen zur Corona-Entwicklung im Landkreis Mühldorf

Das Coronavirus im Landkreis Traunstein

Während der Landkreis Traunstein lange relativ geringe Fallzahlen meldete, stiegen auch hier die Infektionen mit dem Coronavirus ab Ende März 2020 sprunghaft an. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen im April 2020 flachte die Kurve der Neu-Infektionen seit Anfang Mai 2020 spürbar ab.

Doch die zweite Coronavirus-Welle traf den Landkreis Traunstein Mitte November 2020 wie kaum einen anderen in Bayern. Der sogenannte 7-Tage-Inzidenzwert übersprang dort sogar zeitweise die Marke von 400. Dann beruhigte sich die Lage allmählich wieder, sodass die Inzidenz im Januar kontinuierlich unter die Marke von 200 gedrückt werden konnte - Tendenz bis Ende Januar fallend.

Das Coronavirus in Bayern

Bayern war seit Beginn der Pandemie eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländer. Um die Ausbreitung einzudämmen, hatte die bayerische Staatsregierung bei Ausbruch der Pandemie weitreichende Ausgangsbeschränkungen in Kraft gesetzt, die bis Juli 2020 nach und nach wieder gelockert wurden.

Doch seit dem 2. November galt auch in Bayern: Lockdown der Zweite. Und dieser wurde auch noch Schritt für Schritt verschärft und immer wieder verlängert. Erst für Anfang März 2021 gab es wieder wenige Lockerungen. Als erstes öffneten Baumärkte, Friseure und andere „körpernahe“ Dienstleistungen. Auch die Schulen sollten wieder öffnen – bei stark schwankenden Inzidenzen ein einziges hin und her.

Bis Mitte April baute sich auch in Bayern eine deutlich erkennbare dritte Welle der Coronavirus-Infektionen auf. Einen Monat später – Mitte Mai – erreichte Bayern eine stabile Inzidenz unter 100, die immer weiter zurück ging. So weit, dass die Staatsregierung am 4. Juni für den 7. Juni 2021 weitreichende Lockerungen der bislang geltenden Corona-Regeln ankündigte. Am 21. Juni 2021 lag die Inzidenz bayernweit erstmals seit Monaten wieder knapp unter 10.

Ein Wert, von dem man Ende Oktober 2021 im Freistaat wohl nur noch träumen kann. Täglich werden in Bayern mehrere tausend neue Corona-Infektionen gemeldet. Die vierte Welle bricht mit Macht über den Freistaat herein. Seit Mitte November werden wieder härtere Regeln diskutiert - und nach und nach umgesetzt.

Die Inzidenz-Zahlen für Bayern

Was bedeutet Inzidenz? Die Zahl bildet im Fall von Corona ab, wie viele Menschen sich in einem definierten Zeitraum mit dem Virus infizieren. Die Maßgabe in Deutschland lautete zunächst seit dem Ende des strengen Lockdowns Anfang Mai 2020: Treten in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis innerhalb einer Woche mehr als 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner auf, dann müssen lokal wieder Maßnahmen ergriffen werden, um den Ausbruch einzudämmen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz war während der gesamten Pandemie in Deutschland immer wieder Gegenstand von Debatten. In der Regel richteten sich die Lockdown-Maßnahmen nach dem Inzidenzwert. Aber welcher Wert gerade ausschlaggebend sein sollte, das wurde von der Politik immer wieder neu verhandelt und definiert.

Das Coronavirus in Deutschland

Die zweite Welle, vor der viele gewarnt hatten, traf Deutschland im Oktober 2020 mit voller Wucht. Die Konsequenz: Seit dem 2. November galt für die Bundesrepublik für einen Monat ein Lockdown light. Dieser hatte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, weshalb die Maßnahmen mehrmals verschärft und verlängert wurden.

Schließlich zogen sich die Corona-Regeln bis weit ins Frühjahr hinein. Erst seitdem im Mai 2021 die Zahl der Neu-Infektionen in der Bundesrepublik flächendeckend zurück ging, wurden auch wieder Lockerungen diskutiert und beschlossen. Und während Bundesregierung und Bundestag im November 2021 die pandemische Lage nationaler Tragweite auslaufen lassen wollen, gibt es im Land mehr tägliche Neu-Infektionen mit dem Coronavirus denn je.

Die Bundesregierung stellt eine Übersicht über die jeweils geltenden Allgemeinverfügungen der Bundesländer zusammen.

Corona-Impfungen in Deutschland

Coronavirus in Zahlen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne in Deutschland

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