Nachrichten zu COVID-19 / Sars CoV2 im Ticker

Coronavirus: Söder über die Lage und neue Maßnahmen ++ Corona-Hotspot im Landkreis Rosenheim?

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Dieser Screenshot vom 30.3.2020 zeigt einen Auschnitt des Fall-Dashboards des Robert-Koch-Instituts. Je dunkler die Farbe, desto stärker ist ein landkreis von der Coronavirus-Pandemie betroffen.
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In der Region spitzt sich die Lage weiter zu. Es wurde ein sogenannter Pandemie-Rat bestellt, in den Krankenhäusern der Region bereitet man sich auf Entscheidungen über Leben und Tod vor. Am Montagmittag will Markus Söder über die aktuelle Corona-Lage in Bayern berichten.

+++ Hier geht es direkt zum Nachrichtenticker. +++


Das Wichtigste in Kürze


Weitere Infos

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus in der Region Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden Sie auf unserer Themenseite. Wir haben für Sie einen Ticker mit aktuell abgesagten Veranstaltungen in der Region eingerichtet. Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Coronavirus am Infotelefon des Landkreises Rosenheim.

Update 30.3.2020, 12.44 Uhr

Alle weiteren Informationen und Nachrichten zum Coronavirus in der Region, in Bayern und in Deutschland finden Sie ab sofort in einem neuen Liveblog an dieser Stelle.


Update 30.3.2020, 11.51 Uhr

Söder informiert über aktuelle Lage und neue Maßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder informiert ab 12.30 Uhr in einer Online-Pressekonferenz über die aktuelle Lage zur Ausbreitung des Coronavirus in Bayern. Die Frage ist, ob die Staatsregierung auch neue Maßnahmen ankündigen wird. Beim letzten öffentlichen Auftritt in diesem Rahmen vor Rund einer Woche wurden die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen verkündet, die aktuell in Kraft sind.

Hier finden Sie ab 12.30 Uhr den Livestream zur Pressekonferenz mit Markus Söder.

Es wird viel spekuliert, ob in Bayern die Maßnahmen im Kampf gegen Corona noch einmal verschärft werden. Im Nachbarland Österreich wurde nun eine Pflicht erlassen, beim Einkauf eine Schutzmaske zu tragen.

Update 30.3.2020, 8.15 Uhr

Bayern-Karte der gemeldeten Corona-Fälle zeigt Konzentration

Das Dashboard des Robert-Koch-Instituts, das die Coronavirus-Situation in Deutschland fast minutengenau widergibt zeigt ein beunruhigendes Bild: Der Landkreis Rosenheim ist offenbar einer der am stärksten von Infektionen betroffenen Landkreise in Deutschland. 

Update, 29.3.2020, 21.49 Uhr

"Wirtschaftsweise" stellen Sondergutachten zu Corona-Folgen vor

Die "Wirtschaftsweisen" stellen am Montag, 30.3.2020, ein Sondergutachten zum Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise vor. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung will in einer Video-Pressekonferenz außerdem Maßnahmen vorstellen, wie die Konjunktur angekurbelt werden könnte. Der Sachverständigenrat berät die Bundesregierung. (dpa)

Update, 29.3.20202, 18.22 Uhr.

Kreis und Stadt Rosenheim: Seit zwei Tagen etwas weniger Fälle pro Tag 

Diese Grafik zeigt den Verlauf der Fallkurve zum 28.03.2020

Das Landratsamt Rosenheim hat soeben neue Zahlen zur COVID-19-Situation bekannt gegeben. Die Daten wurden bis zum 28.3.2020, 24 Uhr erhoben. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 873 Fälle von COVID-19 gemeldet. Es werden seit zwei Tagen etwas weniger Fälle pro Tag gemeldet. Um einen Trend abzulesen, sei es allerdings derzeit noch zu früh, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. 

Bisher sind sieben Personen an der Erkrankung gestorben. 

Diese Grafik zeigt den Anstieg der Fallzahlen an den einzelnen Tagen zum Stand 28.3.2020

Im Moment werden 31 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wird aufgestockt. 

Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Es sollten insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnsstörungen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Diese Grafik zeigt die Altersstruktur der in Stadt und Landkreis an COVID_19 erkrankten Personen zum 28.3.2020. Aktuell ist die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen am häufigsten betroffen.

Update, 209.3.2020, 18.05 Uhr

Frist zur Stimmabgabe in Bayern ist abgelaufen - jetzt wird gezählt

29.03.2020, Bayern, München: Wahlhelfer bereiten im Veranstaltungs- und Ordercenter (MOC) die Auszählung der Briefwahl vor. Wegen der sich zuspitzenden Coronavirus-Krise hat die Staatsregierung für die zweite Runde komplett auf Briefwahl umgestellt.

Bei den rund 750 kommunalen Stichwahlen in Bayern ist die Frist zur Stimmabgabe abgelaufen - seit 18.00 Uhr wird ausgezählt. Erstmals konnten die Wähler dazu aber nicht am Sonntag in ein Wahllokal gehen. Sie mussten wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus bei sozialen Kontakten ihre Stimmzettel ausschließlich per Brief abgeben.

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UNSERE LIVETICKER ZUR KOMMUNALWAHL:

Die Stichwahlen in Stadt und Landkreis Rosenheim

Die Stichwahlen im Landkreis Mühldorf

Die Bürgermeister-Stichwahlen im Kreis Traunstein

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Im ersten kommunalen Wahlgang am 15. März waren die Wahllokale in ganz Bayern noch normal geöffnet gewesen. Seither hat sich das Risiko einer Ansteckung von Mensch zu Mensch aber deutlich erhöht.

Trotz aller Sorgen während der Vorbereitung auf die Stichwahl könnte die Wahlbeteiligung aber durchaus sogar noch höher sein als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen - zumindest wenn die Wähler landesweit so fleißig von ihrem Recht Gebrauch machten, wie es sich in München abzeichnete.

In der Landeshauptstadt gingen bis zum Nachmittag schon 600 000 ausgefüllte Briefe wieder beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) ein. Dazu kommen noch die Briefe, die direkt beim KVR oder bei den Bürgerbüros und in Sonderbriefkästen eingeworfen wurden. Rund 1,1 Millionen Menschen waren hier wahlberechtigt.

Damit werde die Wahlbeteiligung mindestens so hoch sein wie vor zwei Wochen, eher sogar höher, sagte ein Sprecher des KVR in München. Im ersten Anlauf lag die Wahlbeteiligung dem amtlichen Ergebnis zufolge bei 49 Prozent. Auch an den KVR-Briefkästen sei "reger Betrieb". Schlangen bildeten sich dort aber keine.

In Bayern gilt seit mehr als einer Woche eine strenge Ausgangsbeschränkung. Diese verbietet auch soziale Kontakte von Menschen, die nicht zusammenleben.

Auch bei der Auszählung werden - zumindest in München - keine Probleme erwartet - es seien genügend Wahlhelfer da, die seit 18.00 Uhr die Briefe auszählen. Da aufgrund der Corona-Pandemie jedoch diverse Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, wird ein Endergebnis erst am Montag erwartet.

Wegen der Pandemie hatte es in den vergangenen Wochen praktisch nur im Internet und in den Medien noch eine Art Wahlkampf gegeben. Dabei stehen bei den Stichwahlen noch viele spannende Entscheidungen an.

In 18 Landkreisen ist noch unklar, wer das Spitzenamt übernimmt. Auch in 16 der kreisfreien Städte schaffte es am 15. März kein Bewerber und keine Bewerberin auf Anhieb im ersten Wahlgang - darunter in München, Nürnberg und Augsburg. (dpa)

Update, 29.03.2020, 17.30 Uhr

Söder informiert über weiteren Anti-Corona-Kampf

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montagmittag über das weitere Vorgehen informieren: Für 12.30 Uhr hat die Staatskanzlei zu einer Pressekonferenz eingeladen. Ein zentraler Punkt neben aktuellen Zahlen und Entwicklungen dürfte sein, ob und bis wann die umfangreichen Ausgangsbeschränkungen, die in Bayern zunächst bis einschließlich 3. April befristet wurden, verlängert werden. Dass sie verlängert werden, daran gibt es kaum Zweifel.

ovb-online.de wird an dieser Stelle live von der Pressekonferenz berichten.

Update, 29.03.2020, 17.20 Uhr

Zweiter Toter im Landkreis Mühldorf 

Am Sonntag ist der zweite Corona-Patient aus dem Landkreis Mühldorf am Inn gestorben. Wie das Landratsamt mitteilte, handelt es sich dabei um einen 71-Jährigen; den Herkunftorts des Toten nannte das Landratsamt nicht. Insgesamt stieg die Zahl der bekannten Coronafälle am Wochenende um 43 auf jetzt 136 an. Im Krankenhaus werden 29 davon behandelt, insgesamt liegen dort 64 Kranke und 56 Verdachtsfälle aus den Landkreisen Mühldorf und Altötting. 13 Patienten sind auf der Intensivstation behandelt.

Update, 29.03.2020, 17.06 Uhr:

Rund 57 000 Corona-Nachweise in Deutschland - 430 Tote

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag rund 57 000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit 13 630 nachgewiesenen Fällen und 110 Toten und Bayern mit 13 263 Fällen und ebenfalls 110 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 112,9 die meisten Infektionen, gefolgt von Bayern (101,4). Im Bundesschnitt waren es 68,5.

Mindestens 430 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Darunter waren zwei Touristen während einer Reise in Ägypten und ein 67-Jähriger Tourist auf Zypern. Auf der griechischen Insel Kreta starb ein 42 Jahre alter Deutscher.

Auch in Deutschland rechnen Experten mit einer hohen Dunkelziffer.

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Update, 29.03.2020, 17 Uhr:

Direkthilfe an kleine Firmen soll bald fließen

In der Corona-Krise soll in den nächsten Tagen die Auszahlung von Direkthilfen an Millionen von kleinen Firmen, Soloselbstständigen und Freiberufler beginnen. Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro. Bund und Länder einigten sich auf eine Verwaltungsvereinbarung, wie das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium am Sonntag mitteilten. Dadurch könnten die Länder die Bundesmittel ab Montag abrufen, um Zuschüsse schnell und unbürokratisch auszuzahlen.

Ziel ist es nun, Liquiditätsengpässe bei kleinen Firmen zu überbrücken, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen. Konkret bekommen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten eine Einmalzahlung von 9000 Euro für drei Monate, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15 000 Euro. (dpa)

Update, 29.03.2020, 16.45 Uhr

Wegen Corona-Fällen: "The Masked Singer" bis Mitte April unterbrochen

Die ProSieben-Sendung "The Masked Singer" wird wegen zwei Fällen des Coronavirus im Team bis Mitte April unterbrochen. Das teilte der Sender am Sonntag mit. Demnach soll es am 14. April mit der Musik-Rateshow weitergehen. "An diesem Tag war ursprünglich das Finale geplant. Jetzt möchte ProSieben dort die vierte Folge der zweiten Staffel zeigen und danach die Show im gelernten Wochenrhythmus fortführen", hieß es.

Nach Bekanntwerden der Infektionen im Team seien sofort alle vorgeschriebenen Maßnahmen ergriffen worden. "Wir hatten keine andere Wahl, als "The Masked Singer" pausieren zu lassen. Sicherheit und Wohl der Crew und der Künstler unter den Masken haben oberste Priorität", sagte ProSieben-Chef Daniel Rosemann laut Mitteilung. (dpa)

Lesen Sie auch: Bunter Lichtblick in Quarantäne - Kostüme aus Mühldorf feiern bei The Masked Singer Thriumphe

Update 29. März, 11 Uhr:

Hunderte Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen in Bayern 

München (dpa/lby) - Zum Start in das frühlingshafte Wochenende haben in Bayern Hunderte Menschen gegen die in der Corona-Krise erlassenen Auflagen verstoßen. Die Polizei meldete in fast allen Regierungsbezirken zahlreiche Einsätze in Zusammenhang mit der seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkung.

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, gelten Ausgangsbeschränkungen für die 13 Millionen Einwohner in Bayern. Das Verlassen der Wohnung ist - zunächst befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber ausdrücklich auch "Sport und Bewegung an der frischen Luft" - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt. Wer die Regeln nicht einhält - etwa den Mindestabstand von 1,5 Metern - muss mit einem Bußgeld ab 150 Euro rechnen.

Update 28. März, 20.45 Uhr:

Über 10.000 Tote in Italien

In Italien sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben. Der Zivilschutz in Italien meldete am Samstag 889 neue Todesfälle. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.023. 

Update 28. März, 15 Uhr:

Weiter steigende Zahlen

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim sind (Stand 27.03.20 24 Uhr) sieben Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus gestorben. 

Zudem erhöhte sich die Zahl der positiv Getesteten auf 734.

Damit gibt es bayernweit nirgendwo so viele gemeldete Fälle von Coronavirus-Infizierten wie im Landkreis Rosenheim – mit Ausnahme der Stadt München (über 1800 Fälle).

Die Zahl der bestätigten Fälle der Lungenerkrankung COVID-19 beläuft sich bis zum 28. März auf weltweit über 608.000 Erkrankungsfälle. 

Update 28. März, 12.30 Uhr: 

Coronavirus: Millionen in Kurzarbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereitet sich auf einen Ansturm beim Kurzarbeitergeld vor. Die Zahl der Anträge soll laut Schätzungen deutlich über der in der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 liegen. Damals waren in der Spitze in Deutschland 1,44 Millionen Menschen auf Kurzarbeit angewiesen. 

Update 28. März, 10.30 Uhr: 

Das soziale Leben soll noch länger eingeschränkt bleiben

Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geben werde. „Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen“, sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel. „Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen.“

23.03.2020, Bayern, Garmisch-Partenkirchen: Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Roten Kreuzes nimmt bei der neuen Drive-In-Teststation für Menschen mit Coronavirus-Verdacht einen Abstrich ab. Hier darf man nur mit Termin mit dem Auto vorfahren. Seit Samstag 00:00 Uhr gilt für Bayern eine Ausgangsbeschränkung. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

Auch bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat vor einem frühzeitigen Ende der Corona-Beschränkungen gewarnt. 

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infizierten in Bayern hat am Freitag die Marke von 10.000 überschritten.

Update 27. März, 18 Uhr: 

Italien meldet immer mehr Tote

Italien hat an einem Tag fast 1000 Tote im Zuge der Corona-Pandemie gemeldet und damit so viele wie an keinem Tag zuvor. Die Zahl stieg um 969 auf 9134, wie der Zivilschutz am Freitag in Rom mitteilte. 

Die Gesamtzahl der Infizierten stieg um fast 6000 auf 86 498. 

Knapp 30 neue gemeldete Fälle in Landkreisen Traunstein und Mühldorf

Im LandkreisMühldorf gibt es 16 neue Coronafälle. Damit gibt es jetzt 93 bekannte Kranke im Landkreis. Bei den neuen Patienten handelt es sich laut Landratsamt um sechs Menschen über 60 Jahren, neun sind unter 60 und in einem Fall ein Minderjähriger. Einer dieser Patienten liegt im Krankenhaus, die Zahl der Klinikpatienten aus dem Landreis beträgt damit 21. Da das Krankenhaus als Corona-Klinik auch für den Nachbarlandkreis Altötting da ist, werden derzeit 61 Verdachtsfälle im Krankenhaus beobachtet, und 50 Corona-Patienten. Neun von ihnen liegen auf der Intensivstation. Drei konnte bisher gesund entlassen werden. 

158 bestätigte Corona-Fälle gibt es insgesamt im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein. Das sind 13 mehr als am Donnerstag. In den Standorten der Kliniken Südostbayern werden derzeit 19 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich fünf Patienten in intensivmedizinischer Betreuung. Ein infizierter 68-jähriger Mann ist aufgrund verschiedenster Vorerkrankungen und einer COVID-19-Infektion verstorben. Damit liegen im Landkreis drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vor. 

Update 27. März, 16 Uhr: 

Droht die Entscheidung über Leben und Tod?

Wenn die Krankenhäuser in der Region überlastet sind – wer wird zuerst behandelt? Diese Entscheidung, "Triage" genannt, könnte auch auf Ärzte und Pfleger in den Krankenhäusern der Region zukommen.

Ein Intensivbett auf einer Intensivstation. Links neben dem Bett steht eine Herz-Lungen-Maschine, oben befinden sich die Überwachungsmonitore für die Vitalfunktionen. Rechts neben dem Bett steht ein Beatmungsgerät und Infusionstechnik. (Archiv)

Update 27. März, 16 Uhr: 

Corona-Bußgeldkatalog erlassen

Das bayerische Gesundheitsministerium hat heute einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Es drohen empfindliche Strafen. 

Update 27.03.2020, Update 15 Uhr: 

Wirbel um Facebook-Post von Hubert Aiwanger

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf Facebook mitgeteilt, für jeden Landkreis eine Rolle mit 400 Meter Vliesstoff organisiert zu haben. Pragmatismus und Selbsthilfe sei gefragt, heißt es dort. Fleißige Näherinnen und Näher sollen daraus 5.000 Masken nähen können. 

"Aufgrund der vielen Nachfragen, unter anderem am Bürgertelefon und beim Technischen Hilfswerk, stellen wir fest, dass bisher die von Aiwanger angekündigte Rolle nicht im Landkreis angekommen ist. Ob und wann sie tatsächlich geliefert wird, ist nicht bekannt, da es keine entsprechenden Ankündigungen gibt", meldet dazu das Landratsamt. Währenddessen nähen immer mehr Menschen in der Region auf Eigeninitiative Atemmasken. 

Update 27.03.2020, 14.45 Uhr

Wie hoch ist das Infektionsrisiko bei der Stichwahl? 

Die Stichwahlen in Bayern werden wegen Corona per Briefwahl abgewickelt. Doch nicht alle sind glücklich darüber. Ramerbergs Bürgermeister Georg Gäch hat „seinen“ 14 Briefwahlvorständen jetzt sogar empfohlen, zur Auszählung am Sonntagabend nicht anzutreten.

Auch das Wasserburger Rathaus befindet sich im Krisenmodus.Bürgermeister Michael Kölbl (rechts) hat angeordnet, dass die Mitarbeiter bei Besprechungen - auf unserem Foto mit Kämmerer Konrad Doser und Sekretärin Heidi Herker - nicht nur Distanz zueinander halten, sondern auch Schutzmasken tragen müssen.

Update 27.03.2020, 13 Uhr 

3. Toter im Landkreis Rosenheim

Die Zahl der positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteten Personen ist (Stand 26.03.20 24 Uhr) auf 724 angestiegen. Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rosenheim gibt es zudem eine dritte Person, die an den Folgen von COVID-19 gestorben ist.

Update 27.03.2020, 13 Uhr 

Pandemie-Rat übernimmt die Aufgaben des Stadtrats

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Rosenheim. Der Rosenheimer Stadtrat hat entschieden, bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr in voller Besetzung zu tagen. Es wurde ein sog. Pandemie-Rat bestellt, der alle Befugnisse eines Ferienausschusses hat.

Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage durch das Corona-Virus hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration mit Schreiben vom 20.03.2020 ergänzend zur Allgemeinverfügung durch das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vom 16.03.2020 empfohlen, bis zur Ende der Wahlperiode am 30.04.2020 einen Ferienausschuss zu berufen. Dadurch soll der Geschäftsgang der Kommunen nicht gefährdet, aber gleichzeitig der Schutz vor weiterer Verbreitung des neuartigen Corona-Virus maximal gewährleistet werden.

Dieser Empfehlung ist der Rosenheimer Stadtrat nachgekommen und hat einen mit allen Befugnissen des Ferienausschusses ausgestatteten Pandemie-Rat bis zum Ende der Legislaturperiode bestellt. Die Zuständigkeit des Pandemie-Rats beginnt am 01.04.2020 und endet am 30.04.2020. Die Sitzungen finden am 01.04.2020, und am 29.04.2020 statt und erledigen alle Aufgaben des Stadtrates und seiner sonstigen Ausschüsse.

Die Tagesordnungspunkte werden auf das Notwendigste beschränkt. Lediglich unverzichtbare und unaufschiebbare Entscheidungen werden in dieser Zeit getroffen. Alle weiteren Entscheidungen, Bekanntgaben und Sachstandsberichte werden bis zur Entspannung der Lage vertagt.

Update 27.03.2020, 10.00 Uhr 

Herrmann zu Wochenendausflügen: "Rate ich dringend ab!"

ARCHIV - 29.06.2008, Bayern, Oberstdorf: Bergwanderer auf dem Fellhorn. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Bürger in der Coronavirus-Krise dazu aufgerufen, am Wochenende auf Ausflüge in die Berge zu verzichten.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Bürger in der Coronavirus-Krise dazu aufgerufen, am Wochenende auf Ausflüge in die Berge zu verzichten. "Es ist nicht der Sinn der Sache, wenn Leute zuhauf über 50 oder 100 Kilometer meinen, in die Berge fahren zu müssen. Da rate ich dringend davon ab", sagte Herrmann am Freitag im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2 "radioWelt am Morgen").

Update, 26.03., 17.30 Uhr

Rekordanstieg in Österreich 

In Österreich sind 6398 Covid-Infizierte gemeldet worden, das sind 848 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. In Tirol wurden 230 Neuinfektionen gezählt, aktuell sind damit 1623 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

Schnelltest: Ergebnis unter 3 Stunden?

Bosch hat einen Corona-Schnelltest entwickelt. Er soll eine „Genauigkeit von über 95 Prozent“ haben. Er ist jedoch noch nicht zugelassen. 

Update 26. März, 14.45 Uhr 

2 Menschen im Landkreis Rosenheim gestorben - aktuelles Todesopfer 91 Jahre alt

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 588 Fälle von COVID-19 gemeldet. Bisher sind zwei Personen aus dem Landkreis Rosenheim an der Erkrankung gestorben:Sepp Mangstl (54) aus Ostermünchen und nach Informationen der OVB Heimatzeitungen nun ein 91-jähriger Bad Aiblinger. Auch in den nächsten Tagen ist mit einem Anstieg der Fallzahlen zu rechnen, da COVID-19-Infizierte erst verzögert symptomatisch werden. 

Erkrankte auf Intensivstationen

Derzeit werden 15 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen und mindestens 30 COVID-19-Patienten auf allgemeinen Krankenhausstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. 

Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.

Einer Patientin wird im Rosenheimer Testzentrum auf der Loretowiese ein Abstrich genommen. Nur unter bestimmten Umständen wird hier auf Coronaviren getestet. 

Update 26. März, 11 Uhr 

Corona-Mekka Ischgl

Der österreichische Skiort Ischgl steht im Verdacht für Corona-Infektionen in ganz Europa verantwortlich zu sein. Das Après-Ski-Mekka soll dabei wie eine Art Spiritus funktioniert haben. Die provozierte Stichflamme soll sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet haben. Nun läuft die Suche nach den Brandbeschleunigern.

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Update 25. März, 17.20 Uhr 

Statistik der Infektion in der Region ist verfälscht

Die Anzahl der gemeldeten Coronavirus-Fälle in der Region entsprechen nur einem Bruchteil der tatsächlichen Infektionen. 

Eine der Hauptgründe dafür ist, dass nur noch in Ausnahmefällen getestet wird. 

Covid 19-Tote in Landkreisen Mühldorf und Altötting 

Der Landkreis Mühldorf hat seit gestern den ersten Corona-Toten zu beklagen. Das teilte das Landratsamt Mühldorf mit seiner täglichen Statusmeldung mit. In dieser Mitteilung heißt es nur, dass die „verstorbene Person über 60 Jahre“ alt sei. Weitere Informationen wollte das Landratsamt auch auf Anfrage nicht geben. 

Auch der Landkreis Altötting verzeichnet den ersten Todesfall. Ein 85-Jähriger aus Teising starb nach Angaben des Landratsamts Altötting am Dienstagabend in der Klinik Mühldorf. Insgesamt registrierte das Gesundheitsamt gestern elf neue Fälle im Landkreis. Dabei handelt es sich „um zwei Erwachsene über 60 Jahren, sieben Erwachsene unter 60 und zwei Minderjährige“, heißt es in einer Mitteilung. Einer der neuen Kranken wird in der Klinik Mühldorf behandelt.

In der Klinik Mühldorf, die für die Landkreise Altötting und Mühldorf zum Corona-Zentrum gemacht wurde, werden derzeit 49 Corona-Verdachtsfälle und 37 Kranke behandelt. Davon seien neun auf der Intensivstation. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch: Ein Patient wurde als gesund entlassen.

Update 25. März, 14.30 Uhr:

Testungen auf Loretowiese laufen

Vor dem neuen Corona-Testzentrum auf der Loretowiese bilden sich lange Schlangen.

Auf der Rosenheimer Loretowiese ist ein Testzentrum für Patienten aufgebaut worden, die von ihrem Arzt als Coronavirus-Verdachtsfall eingestuft wurden. 

Update 25. März, 13.20 Uhr:

Medical Park Chiemseeblick bietet COVID-19-Hotline an 

Vielen Menschen liegt das Coronavirus sprichwörtlich „auf der Seele“. Die Pandemie schürt Angst um Job, Freunde und Familie. Die plötzliche soziale Distanz kann dazu führen, dass sich Menschen, insbesondere Alleinlebende, alleingelassen fühlen. 

Die Fachklinik für Psychosomatik am Chiemsee bietet Betroffenen mit psychischen Problemen aufgrund der Corona-Krise eine neue Telefon-Hotline. Unter 0 80 51 96 15-2000 beraten montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr erfahrene Psychotherapeuten und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Der Service ist kostenfrei und steht jedem zur Verfügung.

Update 25. März,  12.10 Uhr:

Wie entwickelt sich die Pandemie in der Region? 

Ob die Zahlen der Infektionen, die die Gesundheitsämter in der Region liefern, noch aussagekräftig sind – das muss bezweifelt werden. Was die Hausärzte der Praxis Dr. Bonke aus Flintsbach auf Instagram bekannt geben, deckt sich mit der neuen Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rosenheim, die in vielen Fällen nun auf Quarantäne ohne vorangegangene Testung setzt. Man sei an die Grenze der möglichen Testungen gekommen, so die Ärzte: "Die Labore laufen heiß." 

Die Hausärzte in der Region testeten demnach hauptsächlich nur noch jene Patienten, die schwerer krank sind oder ein sehr hohes Risiko haben. 

Update 25. März, 18.20 Uhr:

Personen mit höherem Infektionsrisiko müssen in Quarantäne 

Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim

Personen, die direkten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Patienten hatten, müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Der Landkreis Rosenheim erließ heute (24.03.20) eine entsprechende Allgemeinverfügung, die am 25. März in Kraft tritt. 

Update 16.30 Uhr: 

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim 

Corona-Testzentrum auf der Loretowiese

Der Ärztliche Kreisverband Rosenheim hat heute (24. März 2020) mit Unterstützung der Stadt Rosenheim ein Corona-Testzentrum auf der Loretowiese in Betrieb genommen. Allgemeinarzt Nikolaus Klecker mit Praxis in Rosenheim verspricht sich viel von dem Testzentrum. Denn oberste Prämisse sei in der aktuellen Situation: Möglichst viel von den Krankenhäusern abzuhalten.Zur Bildergalerie

Update 24. März, 14 Uhr:

306 Infizierte im Landkreis Rosenheim

Im Zuständigkeitsgebiet des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim sind (Stand 23.03.20, 24 Uhr) 306 Personen positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden.

Am 22. und 23.03.2020 stieg die Zahl der neuen Erkrankungsfälle pro Tag nicht mehr so stark an wie zuvor. Das Landratsamt Rosenheim stellt umfassende Ermittlungen an, um die Kontaktpersonen der Erkrankungsfälle darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich angesteckt haben können und in der Folge ein Erkrankungsrisiko besteht. Bisher wurden insgesamt 1314 Kontaktpersonen ermittelt. Sie befinden sich zu überwiegendem Teil in 14-tägiger häuslicher Quarantäne.

Kind im Landkreis Mühldorf infiziert

15 neue bestätigte Fälle gibt es – das teilte das Landratsamt in seiner täglichen Statusmeldung um 16 Uhr mit. Dabei handele es sich um acht Erwachsene über 60 Jahren, sechs unter 60 und ein Kind. Fünf davon würden stationär behandelt. 

Die Zahl der Fälle stieg damit auf 56 im gesamten Landkreis. 

Die Corona-Abstrichstelle auf dem Parkplatz des Landratsamtes Mühldorf. Zwei Mitarbeiter in Schutzanzügen nehmen Abstriche ausschließlich von angemeldeten Besuchern direkt am Auto.

Update 24. März, 12.30 Uhr: 

Der aktuelle Stand in Bayern

Das Kabinett in Bayern hat am Dienstag zum Coronavirus beraten. Ministerpräsident Markus Söder informierte zum aktuellen Stand. Wir haben die Pressekonferenz im Live-Ticker begleitet.

Coronavirus: Hilfe in der Pflege gesucht

Um die pflegerische Versorgung der Menschen sicherzustellen sucht das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege alle Personen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA) um ihre Unterstützung.Sie sollen sich über das Pflegeportal anmelden. 

Ärzte im Raum Rosenheim schlagen Alarm 

Atemschutzmasken und Kittel sind Mangelware bei den Ärzten und Pflegediensten in der Region. Deshalb haben die Hausärzte aus Rosenheim und Umgebung einen Hilferuf an die Bevölkerung gestartet. Handwerker, Fußpfleger, Zahnärzte, Apotheker und weitere sollen Atemschutzmasken, die sie nicht dringend benötigen, abgeben. 

"Shutdown" am Chiemsee: Die Strände in Übersee / Feldwies sind gesperrt. 

Update 24. März, 11 Uhr: 

Coronavirus: Die Lage in den Flüchtlingsheimen

Berlin (dpa) - Mit Tests, Quarantäne und Schließung von Gruppenräumen wollen die Länder einer Ausbreitung des Coronavirus in Flüchtlingsunterkünften entgegenwirken. 

Ankommende Asylsuchende werden untersucht. Bayern, Bremen, Sachsen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein testen alle Neuzugänge auf das Coronavirus. In Bayern waren bislang zehn von knapp 1900 getesteten Bewohnern infiziert.

Feilnbachs Bürgermeister in Quarantäne

Im Kreis von Bad Feilnbachs Bürgermeister Anton Wallner ist eine Person, auf Covid-19 positiv getestet wurde. 

Update 23. März, 17 Uhr: 

Anstieg der Coronavirus-Fälle im Landkreis Mühldorf

Die Zahl der Corona-Kranken im Landkreis Mühldorf ist am Montag wieder gestiegen, allerdings nicht so stark wie über das Wochenende. Wie Karin Huber vom Landratsamt mitteilte, stieg die Zahl um drei Erwachsene über 60 Jahren auf jetzt 41. Elf Menschen werden laut Huber im Krankenhaus behandelt.

Update 23. März, 15 Uhr: 

Anstieg der Coronavirus-Fälle im Landkreis Rosenheim

Die Altersgruppe zwischen 40 und 60 ist weiterhin am häufigsten betroffen. Zu dieser Gruppe gehört auch der erste Todesfall.

Bis zum 22.03.2020 (Stand: 24 Uhr) wurden dem Gesundheitsamt 279 Fälle von COVID-19 gemeldet. Bisher ist eine Person aus dem Landkreis Rosenheim an der Erkrankung gestorben


Update 23. März, 13 Uhr: 

Söder verteidigt Alleingang

Berlin/München (dpa) - Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zu Kontaktverboten im Kampf gegen das Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das Ausscheren seines Landes verteidigt. Das sei eine "sehr kleine Sache",sagte Söder am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

Laut dem Bayerischen Gesundheitsamt sind in Bayern über 4.400 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 22 Menschen sind ums Leben gekommen.

Die Coronavirus-Krise könnte Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts mehr als eine halbe Billion Euro und mehr als eine Million Jobs kosten. "Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag. 

Das Technische Hilfswerk Rosenheim hat am Wochenende mit dem Aufbau von Zelten für zusätzliche Warte- und Aufnahmekapazitäten in einer Arztpraxis sowie zwei Kliniken geschaffen.

Winhart (AfD) twitter über Merkel-Quarantäne

Eine Twitter-Äußerung des Bad Aiblinger AfD-Abgeordneten Andreas Winhart zur Corona-Quarantäne von Angela Merkel (CDU) hat ihm entschiedenen Protest eingebracht. 

Update 22. März, 19.30 Uhr: 

Mann aus dem Landkreis Rosenheim ohne Vorerkrankung gestorben

Der Mann aus dem Landkreis Rosenheim, der an Covid-19 gestorben ist, ist Sepp Mangstl (54) aus Ostermünchen. 

Update 22. März, 17 Uhr: 

Bundesweites Kontaktverbot 

Bund und Länder haben eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen Corona-Krise beschlossen. Ansammlungen von mehr als zwei Personen will man grundsätzlich verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

268 Menschen im Landkreis Rosenheim infiziert

Rosenheim – Die Zahl der Coronakranken im Landkreis Rosenheim steigt weiter an. Bis Samstagnacht hatten sich nach einer Mitteilung des Landratsamtes 268 Menschen mit dem Virus angesteckt.

3 Menschen aus dem Landkreis Rosenheim gelten als geheilt

Darunter sind auch drei Personen, die inzwischen wieder gesund und symptomfrei sind. Bei ihnen konnte, nach Rücksprache mit dem Rosenheimer Gesundheitsamt, die Quarantäne beendet werden. 

Zudem gab es im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes einen ersten Todesfall, der auf das neuartige Virus zurückzuführen ist.

Unter 20-Jährige selten betroffen

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen bis 20 Jahre sind – Stand jetzt – in der Region Rosenheim eher selten betroffen (4 Prozent).

Coronavirus: In Traunstein 63 Fälle 

Das Gesundheitsamt Traunstein meldete bis Sonntagnachmittag insgesamt 63 bestätigte Corona-Fälle – davon waren 38 Männer und 25 Frauen. 

Region bereitet sich auf Pandemie vor

Unterdessen bereiten sich Behörden, Kliniken, medizinisches Personal und Einsatzkräfte auf weitere Maßnahmen vor. Das Technische Hilfswerk Rosenheim hat am Wochenende an drei Standorten weitere Zelte aufgebaut: Am RoMed-Klinikum Wasserburg im Bereich der Notaufnahme, an einer Arztpraxis im Rosenheimer Stadtteil Aising sowie in Vogtareuth an der Schön-Klinik. 

Update 22. März, 14 Uhr: 

Zahl der Infektionen in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein 

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein gibt aktuell (21.03.2020, 15:00 Uhr) 16 weitere bestätigte Corona-Fälle. Dabei handelt es sich um sechs erwachsene Frauen und zehn erwachsene Männer. Alle 16 Personen werden bereits medizinisch behandelt und sind klinisch stabil. 

Insgesamt liegen damit im Landkreis Traunstein aktuell 50 bestätigte Fälle vor. 

Update 22. März, 13.30 Uhr: 

Kaum Zwischenfälle – Menschen in der Region bleiben jetzt daheim

Die polizeiliche Zwischenbilanz fällt positiv aus: Die Ausgangsbeschränkungen haben eine hohe Akzeptanz und werden ganz überwiegend von den Menschen in der Region beachtet. Nur wenige Unvernünftige mussten beanstandet werden.

Das Coronavirus hat Bayern im Griff und die Ausgangsbeschränkungen greifen: Die meisten Menschen verbringen den Sonntag in ihren Wohnungen und Häusern.

Coronavirus: Die meisten Infizierten in der Region zwischen 40 und 60 Jahre alt

Ein Lagebericht aus dem Landratsamt Rosenheim soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Fällen, die nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 20.03.2020 (Stand: 24 Uhr), gemeldet wurden. 

Zum Start der Ausgangsbeschränkungen über 200 Fälle im Landkreis Rosenheim

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim 212 Fälle von COVID-19 gemeldet. Mehr (über 800) Fälle wurden bis zum 20.3. bayernweit nur in Stadt und Landkreis München gemeldet. 

Es handelt sich dabei zunehmend um Einzelerkrankungen, die nicht mehr einem Krankheitsausbruch mit gemeinsamer Quelle zugeordnet werden können, heißt es in der Pressemeldung. 

Die Ansteckungswellen sind kaum aufzuhalten

"Aufgrund der Menge von Erkrankungsfällen, der Vielzahl der engen Kontaktpersonen und der Kürze der Inkubationszeit können die Infektionsquellen nicht mehr in jedem Fall zuverlässig und zeitnah unterbrochen werden. Das Gesundheitsamt Rosenheim beobachtet und analysiert die Lage weiterhin sehr genau", so das Landratsamt Rosenheim weiter. 

Update 21. März, 13.30 Uhr: 

Junge Menschen schwer an Coronavirus / Covid-19 erkrankt

Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. 

Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing sagt: "Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation." 

Die Gefahr durch das neuartige Virus sei anfangs unterschätzt worden - von der Politik wie auch von der Wissenschaft.

Update 21. März, 13.30 Uhr: 

Im Landkreis Rosenheim: "Kein alter Mensch", sondern Mann um die 50 an Covid-19 gestorben

Ina Krug, Sprecherin des Landratsamtes Rosenheim erklärt auf Nachfrage der OVB Heimatzeitungen, dass es sich bei dem ersten Todesopfer von Covid-19 in unserer Region "um keinen alten Menschen" gehandelt habe, sondern um einen Mann im Alter von rund 50 Jahren.

Um den Schutz der Angehörigen zu wahren, möchte Krug keine näheren Angaben zum Todesopfer aus dem Landkreis Rosenheim machen.

Die meisten nach Infektion wieder gesund

Sie weist jedoch darauf hin, dass es derzeit um so wichtiger sei, die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Landkreis richtig zu lesen: "Die Zahl gibt die Summe aller jemals gemeldeten Infektionen wieder. Dazu zählen auch Personen, die längst wieder gesund und virenfrei sind. Die Zahl kann also nur steigen, von ihr wird nichts mehr abgezogen."

Wie viele Menschen aktuell wieder nach einer Infektion mit dem Coronavirus gesund sind, werde das Landratsamt demnächst vorstellen. 

Insgesamt ist die Zahl der Menschen, die nachweislich mit dem Virus infiziert sind, bis Freitag (Stand: 24 Uhr) auf 212 Personen deutlich angestiegen. 

Atemschutzmasken werden verteilt

Derweil ist die Verteilung der neuen Atemschutzmasken für Bayern ist angelaufen. Sie werden seit Freitag an die jeweiligen Katastrophenschutzbehörden vor Ort geliefert – und von dort an die, die sie dringend brauchen. 

Update 21.März, 13.20 Uhr: 

Erster Corona-Todesfall in der Region

Pressemeldung des Landratsamtes Rosenheim

Im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes gibt es einen ersten Todesfall der auf das neuartige Corona-Virus zurückzuführen ist. Es handelt sich um einen Mann aus dem Landkreis.

Update 21.März, 10.30 Uhr: 

Bad Aiblinger Rathäuser schon länger zu – trotzdem Corona-Fall

Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin im Rathaus in Bad Aibling ist am Corona-Virus erkrankt. 

Laut Bürgermeister Felix Schwaller waren bis zur Schließung der Stadtverwaltung am Dienstag noch tausende Bürger ins Rathaus gekommen. 

Die bekannten Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 

Update 21. März, 9.56 Uhr

Massiver Corona-Ausbruch in Würzburger Pflegeheim

In einem Würzburger Pflegeheim ist es in den vergangenen Tagen zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. Neun der bislang in Bayern gemeldeten Toten kommen aus dem Würzburger Heim. Die Leiterin der Würzburger Altenpflegeeinrichtung sagte der Deutschen Presse-Agentur, alle Verstorbenen hätten Vorerkrankungen gehabt und seien über 80 Jahre alt gewesen.

Von den 160 Bewohnern lägen derzeit fünf mit einer Covid-19-Erkrankung in Würzburger Kliniken, weitere zehn seien positiv auf das Virus getestet und würden isoliert in ihren Zimmern im Heim versorgt. Hinzu kämen 23 Pflegekräfte mit ebenfalls positivem Test. Diese befänden sich in Quarantäne zu Hause. Wie das Virus in die Einrichtung gekommen ist, lasse sich nicht mehr nachvollziehen.

Update 20. März, 18.15 Uhr

Polizei setzt Ausgangsbeschränkungen durch

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd zählte diese Woche über 2000 Einsätze und Kontrollen im Kontext mit der Corona-Pandemie. Im Blick: Gaststätten, Spielplätze und Sportanlage. Mehrfach wurden dabei Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügungen festgestellt. Polizeipräsident Robert Kopp und Polizeivizepräsidentin Eva Schichl appellieren an die Vernunft der Bürger zur Einhaltung der Anordnungen. „Die Kontrollen der Polizei werden noch einmal intensiviert.“

Auch über den Polizeinotruf 110 gingen wiederholt Mitteilungen besorgter Bürger ein, dass sich Gewerbebetriebe, aber auch einzelne Personen nicht an die Bestimmungen der Allgemeinverfügungen halten würden. Erfreulicherweise hätte sich der überwiegende Teil der Personen sehr kooperativ und verständnisvoll gezeigt und umgehend die Anweisungen befolgt.

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Andernorts sei bei den Gesprächen und Diskussionen aber auch viel Überzeugungsarbeit notwendig gewesen, um die Menschen zu sensibilisieren. Einzelne zeigten sich laut Polizei nach wie vor uneinsichtig, wie zum Beispiel ein Wasserburger Gastwirt. Dieser Lokalbetreiber hatte seine Gaststätte zwar von außen sichtbar geschlossen, über einen Hintereingang jedoch Gäste eingelassen und bewirtet. Die Folge für den Gastwirt war eine Strafanzeige.

Die Beamten erstatteten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mehr als 70 Strafanzeigen.

Die Zahlen der am Coronavirus Infizierten schnellen in Stadt und Landkreis Rosenheim nach oben. Stand am Freitag: 132 positiv getestete Personen und damit innerhalb eines Tages ein Plus von 32. Im Landkreis Traunstein geht es weniger rasant: Das dortige Gesundheitsamt vermeldete gestern ein Plus von acht Infizierten, womit sich die Gesamtzahl auf 34 erhöht.

Derweil meldet das Landratsamt Mühldorf (Stand 16 Uhr), dass es am heutigen Freitag kein neu gemeldete Corona-Infektion gab. Damit stagniert die Zahl am heutigen Tag bei 16 bestätigten Corona-Fällen.

Update 20. März, 16.36 Uhr

Landratsamt Mühldorf richtet Abstrich-Drive-In ein

Auf dem Parkplatz des Landratsamts gibt es seit gestern eine Corona-Abstrichstelle, um Schnelltests auf das Corona-Virus durchzuführen. Getestet werden nur Menschen, die über das Gesundheitsamt in Mühldorf angemeldet sind. Das betonte eine Sprecherin des Landratsamts auf Anfrage: „Es werden dort ausschließlich bei den vom Gesundheitsamt ermittelten engen Kontaktpersonen von positiven Fällen Abstriche durchgeführt“, erklärte sie.

Die Corona-Abstrichstelle auf dem Parkplatz des Landratsamtes Mühldorf. Zwei Mitarbeiter in Schutzanzügen nehmen Abstriche ausschließlich von angemeldeten Besuchern direkt am Auto.

Niemand solle auf eigene Faust ans Landratsamt kommen: „Es handelt sich hier um keine öffentliche Untersuchungsstelle. Die Testung erfolgt auf spezielle Aufforderung des Gesundheitsamts.“ Patienten mit Symptomen sollen sich weiter an die Telefonnummer 116117 wenden. Eine Sicherheitsfirma regelt vot Ort den Verkehr und beaufsichtigt die Einfahrtgenehmigung. Zwei Personen in Schutzanzügen nehmen dann den Abstrich vor.


Update 20. März, 14.37 Uhr

Rosenheimer OB und stellvertretender Landrat begrüßen Bayerns Maßnahmen

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer begrüßt die Maßnahmen, die nun zur Bekämpfung der Coronakrise in Bayern getroffen werden. "Auch das Rosenheimer Gesundheitsamt hat heute bereits eine solche Empfehlung abgegeben", sagt sie. Alleine schon wegen der Nähe zum stark betroffenen Tirol seien die Maßnahmen sinnvoll.

Bauer weiter: "Zudem hat es in den letzten Tagen leider auch in unserer Region unvernünftige Menschen gegeben, die sich in Gruppen in der Öffentlichkeit getroffen oder sogar Grillpartys an öffentlichen Plätzen abgehalten haben"

Die Oberbürgermeisterin appelliert an die Menschen, sich an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten. "Es muss jetzt darum gehen, gerade die ältere Menschen und gesundheitlich Vorgeschädigte so gut es geht zu schützen." Das sei ein Akt notwendiger Solidarität und Nächstenliebe.

Auch der stellvertretende Landrat des Landkreises Rosenheim, Josef Huber, begrüßt die von der Bayerischen Staatsregierung erlassene Ausgangsbeschränkung ausdrücklich. „Wir schließen uns der Entscheidung voll und ganz an“, erklärte er ganz aktuell im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Denn auch im Landkreis habe es Tendenzen gegeben, dass zahlreiche Menschen den Empfehlungen, zuhause zu bleiben, ignorierten. „Zwar nicht überproportional, wie anderswo, aber es ist durchaus eine Steigerung bemerkbar gewesen“, sagt Huber.

Schon am Freitagvormittag habe das Landratsamt mit den Bürgermeistern ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet. Einhellige Meinung laut Huber: Falls die Staatsregierung nicht reagiere, hätte man eigenverantwortlich gehandelt. Denn auch der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, Dr. Wolfgang Hierl, habe dringend zu einer Ausgangsbeschränkung geraten.

Update 20. März, 14.15 Uhr

Freudige Überraschung für die Romed-Mitarbeiter in Bad Aibling

Die Mitarbeiter der Romed-Klinik in Bad Aibling hat am Freitag im Eingangsbereich ein freudige Überraschung ereilt. Wie das Klinikunternehmen auf seiner Facebookseite veröffentlichte, haben Unbekannte im vor dem Eingang ein Plakat angebracht mit der Aufschrift "Danke für eure großartige Arbeit".

Update 20. März, 13.58 Uhr

Das sind die neuen Maßnahmen in Bayern gegen das Coronavirus

In eine Tweet verbreitet Ministerpräsident Markus Söder die Anordnungen zur Bekämpfung der Coronakrise, die ab Mitternacht in Bayern in Kraft treten.

Update 20. März, 12.06 Uhr 

Kommt jetzt die Ausgangssperre für Bayern? Diese Ankündigung erwarten viele beim öffentlichen Auftritt von Ministerpräsident Markus Söder ab 12.30 Uhr.

Update 20. März, 10.40 Uhr

Söder verkündet weitere Maßnahmen im Kampf gegen Coronavirus

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gibt um 12.30 Uhr eine Pressekonferenz. Darin will er über weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus informieren.

Wir übertragen die Pressekonferenz hier im Livestream.

Update 20. März, 8.38 Uhr

Infektionszahlen steigen rasant an - Erste Ausgangssperre in Großstadt

Die Zahl der in Deutschland positiv auf Covid-19 getesteten Personen hat sich nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität auf über 15.000 erhöht. Zusätzlich zu den bislang bestätigten 44 Todesfällen kam nun offenbar auch eine Frau aus Hessen ums Leben. Wie Bild berichtet, handelt es sich dabei um eine 89-Jährige aus Mainhausen.

Auch eine 84-Jährige aus dem Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz erlag demnach offenbar den Folgen des Coronavirus. Damit steigt die Zahl der in Deutschland an Covid-19 verstorbenen Personen auf 46.

Derweil gibt es offenbar erstmals eine Ausgangssperre in einer deutschen Großstadt. Wie das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF berichtet, hat Freiburg eine Ausgangssperre erlassen - als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der hohen Infektionszahlen im benachtbarten Frankreich. Die Maßnahme gilt vorerst vom morgigen Samstag, 21. März, bis zum 3. April.

Update 20. März, 7.47 Uhr

Wo Berufspendler noch über die Grenze kommen

Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist geschlossen. Nur, wer eine Pendlerbescheinigung (Formular hier) hat, dass er über die Grenze darf, kann aus Deutschland nach Österreich reisen. Doch das geht auch nicht an jedem Grenzübergang. Kleinere Übergange sind komplett geschlossen. Die Bundespolizei informiert, wo der Grenzübertritt zur Zeit möglich ist.

In der Region sind dies:

  • Oberaudorf
  • A93 (Kiefersfelden)
  • Bahnstrecke Rosenheim-Kufstein
  • Reit im Winkl
  • Winklmoosalm
  • Bahnstrecke Freilassing-Salzburg

Update 19.März. 17.40 Uhr

Neun weitere bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Kreis Rosenheim

Die Zahl der positiv auf den neuartigen Coronavirus getesteten Menschen steigt weiter. Aktuell liegt die Zahl der im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes positiv getesteten Bürger bei 100, wie das Landratsamt Rosenheim am Donnerstagnachmittag informiert.

Hinzu kommen 16 Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mühldorf sowie aktuell 26 Fälle im Landkreis Traunstein, wo heute eine Frau an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist.

Update 16.42 Uhr

Sechs neue Fälle im Landkreis Mühldorf

Am Donnerstag Nachmittag gab es nach Angaben des Landratsamts Mühldorf sechs neue bestätigte Corona-Fälle (Stand 16 Uhr). Dabei handelt es sich um sechs Erwachsene unter 60 Jahren. Insgesamt liegen damit im Landkreis Mühldorf aktuell 16 bestätigte Fälle vor.

Im Krankenhaus Mühldorf, welches als Corona-Zentrum des gemeinsamen Inn-Klinikums Altötting und Mühldorf festgelegt wurde, werden aktuell vier Patienten mit nachgewiesener Corona-Infektion behandelt. Dazu kommen 21 Patienten auf der Isolierstation, normale Grippepatienten und Verdachtsfälle, denen es schlecht geht. Diese Zahlen nannte Medizinvorstand Dr. Wolfgang Richter am Donnerstag auf Anfrage. Ein Patient müsse beatmet werden.

Richter wies ausdrücklich darauf hin, dass sich diese Zahlen stündlich ändern können. Aktuell gibt es laut Richter zehn Beatmungsbetten, am Mittwoch seien vier zusätzliche Geräte im Aufwachraum installiert worden. Mit Narkosegeräten könne die Zahl kurzfristig erhöht werden, so dass 20 Patienten beatmet werden können.

Der Medizinvorstand beschreibt die Situation vor allem im Klinikum Altötting als hochbelastet. Obwohl Mühldorf noch in der Grundversorgung tätig sei, wachse das Patientenaufkommen in Altötting stetig. Das gelte vor allem für die Untersuchung von Kindern.

Lehrerin offenbar vor Schließung der Schulen infiziert

In Rosenheim und Umgebung sind die Schulen geschlossen, die Kinder sind zu Hause. Gleiches gilt derzeit auch für einige Mütter von Schülern im Landkreis Rosenheim. Denn eine Lehrerin einer Grundschule im Inntal ist offenbar schon vor über einer Woche positiv auf den Coronavirus getestet worden. Mindestens zwei Mütter, die ihre Kinder einschreiben lassen wollten, erhielten daraufhin einen Anruf vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim, mit der Aufforderung, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Das Gesundheitsamt Rosenheim wollte indes auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen keinen Coronafall an der betreffenden Schule bestätigen. Aus Gründen der Persönlichkeitsrechte würde die Behörde dazu keine Angaben machen, erklärte eine Sprecherin. Im Fall des Falles würden von Seiten des Gesundheitsamtes „alle Maßnahmen getroffen“, um die Übertragung zu stoppen.

Update 15.09 Uhr

Erster Corona-Todesfall in der Region

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag über sechs weitere bestätigte Coronavirus-Todesfälle in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass es sich nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei den Verstorbenen um eine 69-jährige Patientin aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-jährige Patientin aus dem Landkreis Traunstein sowie um einen 80-jährigen Patienten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und einen 99-jährigen Patienten aus Würzburg handelt.

Außerdem wurden zwei Todesfälle aus dem Landkreis Freising mitgeteilt. Bei diesen Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Patientin und einen 87-jährigen Patienten. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle.

Update 13.49 Uhr

Coronafälle im kbo-Inn-Salzach-Klnikum-Wasserburg

Die Coronavirus-Pandemie hat das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg erfasst. Sieben Mitarbeiter wurden positiv getestet. Außerdem ist ein Patient erkrankt. Er wurde in einem Raum isoliert und wird von Pflegekräften in Schutzkleidung betreut. Außerdem ergreift das Klinikum im Ortsteil Gabersee weitere Maßnahmen.

Update 13.35 Uhr

Sparkasse Wasserburg schließt acht Filialen - Haag stundet Gewerbesteuer

Sparkasse Wasserburg schließt acht Filialen Wasserburg – Die Sparkasse Wasserburg schließt ab heute bis auf Weiteres acht Filialen. Das teilte Robert Minigshofer, Abteilungsleiter der Marketingabteilung, mit. Betroffen sind die Filialen in Albaching, Babensham, Eiselfing, Griesstätt, Pfaffing, Reitmehring, Soyen und St. Wolfgang.

Die Kapazitäten fokussiert die Sparkasse auf die anderen Standorte in Amerang, Edling, Gars, Haag, Halfing, Hohenlinden, Isen, Rott, Schnaitsee, Wasserburg (Marienplatz, Burgerfeld und Burgau). Die Sparkasse bittet darum, persönliche Beratungstermine auf ein Mindestmaß zu reduzieren und vorerst das digitale und telefonische Angebot zu nutzen. Selbstbedienungseinrichtungen bleiben an allen Standorten verfügbar, Briefkästen und Überweisungsboxen werden entleert. Schließfächer können nach Terminabsprache geöffnet werden.

Das Haager Rathaus teilt mit, dass angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Situation laut Bürgermeisterin Sissi Schätz, das Gebot der Stunde ist, die örtlichen Unternehmen und damit auch deren Arbeitnehmer in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen. Neben den staatlichen Möglichkeiten bietet Haag in begründeten Fällen eine zinslose Stundung von Gewerbesteuerforderungen bis zum 30. Juni an. Hierdurch soll eine vorübergehende Liquiditätsschwäche der Betriebe abgemildert werden.

Die Stundung kann formlos unter Angabe der Gründe schriftlich an den Markt Haag, Marktplatz 7, 83527 Haag oder per E-Mail: info@markt-haag.de sowie Fax: 0 80 72/91 99-55 beantragt werden. Vorrangig werden die Betriebe gebeten, eine Anpassung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen durch das Finanzamt zu prüfen. Informationen zu den staatlichen Hilfen für betroffene Unternehmen bietet das Landratsamt Mühldorf.

Update 18.3.2020, 12.38 Uhr

Immer mehr Arztpraxen melden Coronafälle

Bislang konnten die Behörden noch in den meisten Fällen nachvollziehen, woher die Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus in Stadt und Landkreis Rosenheim kamen. Dies ist nun offenbar nicht mehr der Fall. Wie das Landratsamt Rosenheim aktuell schreibt, melden immer mehr Arztpraxen aus der Region bei ihren Patienten positive Tests auf das Coronavirus.

Woher die Ansteckungen kommen, sei in vielen Einzelfällen nun nicht mehr nachvollziehbar. Die Gesamtzahl der Coronafälle in Stadt und Landkreis Rosenheim ist Stand jetzt auf 91 gestiegen.

Update 18.3.2020, 9.45 Uhr

Söder erwägt Ausgangssperre für ganz Bayern

Die Zahl der Menschen, die in Bayern mit dem Coronavirus infiziert sind, steigt weiter an. Wie Ministerpräsident Markus Söder in einer Online-Ansprache informierte, sind es mittlerweile schon fast 2300 gemeldete Fälle. Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass die Dunkelziffer der Infektionen noch höher liegt – wenn auch nicht deutlich höher, weil in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel getestet werde.

Aktuell steige die Zahl der Infizierte pro Tag um rund 400, sagte Söder. Zehn Menschen seien in Bayern infolge einer Coronavirus-Infektion bislang gestorben. Der Ministerpräsident betonte, dass sich die Infektionsketten mittlerweile kaum noch zurückverfolgen lassen. Die Lage sei "sehr ernst".

Mit der Stadt Mitterteich in der Oberpfalz steht seit gestern der erste Ort in Bayern unter Quarantäne. Söder appellierte an die Menschen, sich freiwillige zu beschränken. Sonst bleibe am Ende nur noch, über ganz Bayern eine Ausgangssperre zu verhängen, um der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Bayern Herr zu werden. Viele Menschen haben sich am gestrigen Tag bei schönem Wetter kaum um die Vorgaben der Staatsregierung gekümmert und öffentliche Plätze aufgesucht, ohne die Krisenregeln zu beachten - auch in Rosenheim.

Update 18.3.2020, 9.09 Uhr

Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Mühldorf steigt auf 10

Acht neue Coronafälle. Zahl auf insgesamt zehn gestiegen. Mühldorf – Im Landkreis Mühldorf gab es gestern acht neue Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Dabei handelt es sich laut Landratsamt um vier Erwachsene unter 60 Jahren und vier Erwachsene über 60 Jahre. Das Gesundheitsamt ermittele derzeit die Kontaktpersonen der Patienten. Damit liegen im Landkreis Mühldorf zehn bestätigte Fälle vor.


Update, 18.3.2020, 8 Uhr

Tirol isoliert sich

Das gesamte österreichische Bundesland Tirol ist seit Mitternacht wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter Quarantäne gestellt. "Wir erlassen Quarantäneverordnungen für alle 279 Tiroler Gemeinden. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung geht, um die Daseinsvorsorge oder um zur Arbeit zu kommen – und dann nur zum nächstgelegenen Ort", teilte Tirols Landeschef Günther Platter am Mittwochabend via Facebook mit. "Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden."

Österreichische Polizisten kontrollieren Personen, die in ihren Fahrzeugen in einer langen Reihe auf einer Straße an einer Ortsausfahrt stehen. Bisher kam es zu diesen Bildern nur in vereinzelten Gemeinden in Tirol. Ab heute könnte das überall der Fall sein.

Tirol wird sich zudem als einzelnes Bundesland noch stärker von seinen Nachbarn isolieren. "Das heißt, dass nur jene nach Tirol einreisen können, die in Tirol zu Hause sind oder in der kritischen Infrastruktur oder Versorgung arbeiten", schrieb Platter bei Facebook. Der Warenverkehr sei unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. "Dass sich Tirol selbst isoliert, ist absolut notwendig. Weil wir verhindern wollen, dass einerseits das Virus von Tirol aus weiterverbreitet wird und wir uns andererseits auch zusätzlich schützen können."

In Tirol wurden laut dem Landeschef bisher 474 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2-Infektionen gezählt - mehr als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Zuletzt wurde Kritik laut, dass Tirol zu zaghaft und nicht konsequent genug gehandelt habe, um das Virus einzudämmen. Vor allem durch den Skitourismus, der am Sonntag eingestellt wurde, dürfte sich das Virus schnell verbreitet haben. (dpa)

Update 18. März, 22.22 Uhr

Merkel appelliert in der Coronakrise an die Vernunft der Bevölkerung

Coronavirus - Merkel hält Fernsehansprache

Berlin (dpa) - Mit einem eindringlichen Appell hat Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Bürgerinnen und Bürger zu Solidarität und Disziplin im Kampf gegen das Coronavirus gemahnt.

"Das ist eine historische Aufgabe, und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen", sagte Merkel am Mittwoch in einer Fernsehansprache zur Coronakrise. "Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an", machte die Kanzlerin den überaus großen Ernst der Lage deutlich. Es sei dringend notwendig, dass die sozialen Kontakte auf ein Minimum heruntergefahren werden, damit sich das Virus nicht zu schnell ausbreite.

Diese Situation erfordere ein hohes Maß an Disziplin jedes Einzelnen. Die Lage "ist ernst, und sie ist offen. Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt", sagte die Kanzlerin nach einem vorab verbreiteten Redetext der Ansprache, die am Abend von mehreren Sendern ausgestrahlt wurde.

Update 18. März, 18.54 Uhr

Schülerwohnheim in Wasserburg wird für Corona-Quarantäne genutzt

Um die Betten in den RoMed Kliniken für Corona-Patienten mit schwererem Krankheitsverlauf freizuhalten, wird ein Schülerwohnheim in Wasserburg ab sofort für Quarantänemaßnahmen genutzt. Untergebracht werden hier ausschließlich ausländische Bürger, die in Stadt oder Landkreis Rosenheim keinen Wohnsitz haben und darum nicht in den eigenen vier Wänden in häusliche Quarantäne gehen können. Aufgrund der Grenzschließungen ist es für sie nicht möglich, nach Hause zu kommen.

Die Personen, die im Schülerwohnheim untergebracht werden, sind bestätigte Corona-Fälle mit nur leichten Krankheitssymptomen, die keiner klinischen Behandlung bedürfen oder Verdachtsfälle, die noch auf das Testergebnis warten. Sie werden im Schülerwohnheim in Einzelzimmern untergebracht, mit Nahrungsmitteln und allen notwendigen Dingen des Lebens versorgt.

Wie bei jeder anderen häuslichen Quarantäne dürfen die Personen das Gebäude nicht verlassen, untereinander keinen Kontakt haben und stehen unter ärztlicher Beobachtung. Eine Ansteckungsgefahr für die umliegenden Anlieger kann damit ausgeschlossen werden. Bestätigte Fälle bleiben bis zur Ansteckungsfreiheit nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Schülerwohnheim in häuslicher Quarantäne. Erst dann können sie die Heimreise antreten.

Update 18. März, 16.52 Uhr

29 weitere bestätigte Corona-Fälle in Stadt und Kreis Rosenheim

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim (Stadt und Kreis Rosenheim) hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen um weitere 29 Personen erhöht. Damit steigt die Zahl der Fälle in Stadt und Kreis Rosenheim auf 77. Zuzüglich der beiden gestern bestätigten Fälle im Kreis Mühldorf sind es insgesamt 79 Fälle.

"Das Gesundheitsamt Rosenheim führt bei allen gemeldeten bestätigten COVID-19 Erkrankungsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz Ermittlungen durch und trifft die erforderlichen Schutzmaßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen", teilt das Landratsamt Rosenheim mit.

Für Erkrankte werde bis zum Ende der Infektiosität eine Quarantäne angeordnet, je nach Schwere der Erkrankung zu Hause oder in der Klinik. Die engen Kontaktpersonen müssen sich zunächst für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und werden beobachtet. Sie müssen unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

Update 18. März, 15.47 Uhr

Rehakliniken stoppen Patientenaufnahme

Um Patienten, Angehörige und Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, schränken die

Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung

(DRV) Bayern Süd die Aufnahme von Patienten ein. Das teilt die DRV in einer Presseerklärung mit.

Rehabilitanden werden ab sofort nicht mehr aufgenommen, weder stationär noch ganztägig ambulant. Eine Ausnahme bilden Patienten, die im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt in die Reha kommen (Anschlussheilbehandlung). Sie werden aufgenommen, unter anderem um die Krankenhäuser zu entlasten.

Bei allen neuaufgenommenen Patienten misst die Rehaklinik Fieber. Bei Corona-Risikopatienten überprüft die Rehaklinik, ob die Reha abgebrochen werden sollte. Für alle Patienten gilt ein Besuchsverbot. Die Maßnahmen betreffen die Fachklinik Gaißach, das Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau, die Orthopädische Klinik Tegernsee und die Klinik Bad Reichenhall.

Update 18. März, 13.40 Uhr

Polizei kontrolliert in Gastronomiebetrieben

Seit heute gilt die Vorschrift, dass in gastronomischen Betrieben mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen den Gästen sein muss. Außerdem müssen die Betriebe um 15 Uhr schließen. Grund für diese einschneidende Maßnahme: Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Die Polizei kontrolliert am Max-Josefs-Platz in Rosenheim.

In Rosenheim ist seit heute die Polizei unterwegs und kontrolliert in Betrieben, ob die Maßgaben eingehalten werden.

Update 18. März, 12.39 Uhr

Chatbot beantwortet Fragen zum Coronavirus

Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Und wie weiß ich, ob ich mich angesteckt haben könnte? Wie überträgt sich eigentlich das Coronavirus? Die Verunsicherung ist groß. Und die Menschen haben viele Fragen. Die Rosenheimer Softwareschmiede Innfactory hat sich Gedanken gemacht, wie man all diese Fragen mit möglichst aktuellen Erkennntnissen beantworten könnte. Ihre Lösung: der Chatbot Corinna. Gespeist mit Informationen aus seriösen, wissenschaftlichen Quellen.

Update 18. März, 10.16 Uhr

BMW legt die Produktion still

BMW stoppt wegen wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen.

Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: "Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant."

Für das laufende Jahr erwartet der Konzern einen weiteren deutlichen Gewinnrückgang. Die Ausbreitung des Coronavirus dürfte die Nachfrage nach Autos in allen wesentlichen Märkten erheblich beeinträchtigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit.

In ganz Europa stoppt BMW für vier Wochen die Autoproduktion.

Zipse sagte zuvor, dem absehbaren Rückgang der Nachfrage begegne BMW mit einer "frühzeitigen Anpassung der Produktion". Betriebsratschef Manfred Schoch sagte, die Gesundheit der Mitarbeiter müsste geschützt und ihre Arbeitsplätze und Einkommen müssten abgesichert werden. Dazu gebe es drei mit dem Betriebsrat vereinbarte Instrumente: Arbeitszeitkonten, Homeoffice und Kurzarbeit. Ein Tarifmitarbeiter bekomme auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent seines Nettolohns. Mit diesen drei Instrumenten werde BMW die Belegschaft sicher durch die Coronakrise steuern.

Im laufenden Jahr werde die Ergebnismarge im Autogeschäft voraussichtlich auf zwei bis vier Prozent vom Umsatz fallen. Die Finanzdienstleistungen erwarteten weniger Neuverträge und eine höhere Risikovorsorge. Deshalb dürfte "das Konzernergebnis vor Steuern gegenüber 2019 deutlich zurückgehen", teilte der Autokonzern mit. Es war bereits im vergangenen Jahr von 9,6 auf 7,1 Milliarden Euro gefallen. (dpa)

Update 18. März, 9.38 Uhr

Bayern verschiebt den Start der Abi-Prüfungen

Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium am Mittwoch in München mit.

Update 18. März, 8.52 Uhr

Bundespolizei beantwortet Fragen zum Grenzübertritt - weiter Hotlines

Beim Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kontrolliert Deutschland seit Montagmorgen seine Grenzen. Für Fragen aller Art zum Grenzübertritt für Reisende und Pendler hat die Bundespolizei eine Hotline eingerichtet. Dies ist unter der Telefonnummer 0800/6888-000 rund um die Uhr erreichbar.

Grenzkontrolle der Bundespolizei bei Kiefersfelden.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde auch die Kapazität des Bürgertelefons im Staatlichen Gesundheitsamt in Rosenheim verdoppelt. Die Hotline zum Corona-Virus ist unter 08031/392-5555 von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr und am Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr erreichbar.

Auch beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gibt es eine Hotline für die wichtigsten Fragen. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 an sieben Tagen von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Aktuell ist eine Ausweitung der Kernzeiten geplant.

Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Telefonnummer 116-117 erreichbar.

Update 17. März, 18.00 Uhr

Arzt der Kreisklinik Burghausen ist bestätigter Coronafall

Ein Arzt der Burghauser Kreisklinik, der nicht in der Geriatrie tätig ist, war aus Tirol heimgekehrt und hatte seinen Dienst am Montag, 16. März, angetreten. Ordnungsgemäß informierte er die Klinik darüber, dass er aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist. "Völlig symptomfrei versah er seinen Dienst mit der Maßgabe des kontinuierlichen Tragens einer Schutzmaske", schreibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung.

Bei Arbeitsantritt sei bei ihm ein Corona-Abstrich durchgeführt. "Dieses Verhalten ist als vorbildlich einzuschätzen und wird derzeit generell bei Reiserückkehrern im medizinischen Personal praktiziert", so die Klinik in ihrer Presseerklärung weiter.

In der Nacht von Montag auf Dienstag habe der Arzt Kopfschmerzen bekommen und sich daraufhin krank gemeldet. Er blieb in häuslicher Quarantäne. Am frühen Dienstagnachmittag sei die Klinikleitung darüber informiert worden, dass sein Test positiv verlaufen war.

Die Klinik informiert: "Nach aktuellem Stand hatte der Arzt lediglich mit zwei Patienten geschützten Kontakt und trug dabei einen Mundschutz." Dennoch wurden diese Patienten sofort isoliert und vorsichtshalber auf das Coronavirus getestet.

Update 17. März, 17.28 Uhr

Zwei Corona-Verdachtsfälle im Landkreis Mühldorf jetzt bestätigt

Erst waren es zwei Verdachtsfälle, nun sind sie bestätigt: Im Landkreis Mühldorf gibt es nun zwei Corona-Infizierte. Sie befanden sich bereits im Klinikum Mühldorf in Behandlung, wo sie isoliert waren. Dort bleiben sie nun auch. Der Verlauf der Krankheit ist bei den beiden Patienten nach Angaben der Klinik eher mild, beiden gehe es den Umständen entsprechend gut, heißt es.

Update 17. März, 17.02 Uhr

17 neue Corona-Fälle in der Region Rosenheim

Die Zahl der im Zuständigkeitsbereich des Rosenheimer Gesundheitsamtes positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen steigt um weitere 17 Personen auf aktuell 48 Fälle. Ein Teil der neuen positiven Testungen sind sogenannte Kontaktpersonen. Sie hatten engeren Kontakt mit einer bereits positiv getesteten Person und haben sich dort mit dem Virus angesteckt.

Das Gesundheitsamt Rosenheim führt bei allen gemeldeten bestätigten Erkrankungsfällen an COVID-19 Ermittlungen nach der Infektionsursache und den Kontaktpersonen durch und trifft die erforderlichen Schutzmaßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Für Erkrankte wird bis zum Ende der Infektiosität eine Quarantäne angeordnet. Dies gilt ebenso für enge Kontaktpersonen während der 14-tägigen Inkubationszeit. Bei Symptomen wird eine Diagnostik durchgeführt.

Update 17. März, 15.27 Uhr

Werkstätten und Förderstätte der Stiftung Attl geschlossen – erster Coronafall

Am heutigen Dienstag wurde ein erster Coronafall in der Stiftung Attl bekannt. Ein Mitarbeiter wurde positiv auf das Virus getestet. „Wir haben schon sehr früh alle nötigen Schritte eingeleitet, um weitere mögliche Infizierungen zu vermeiden“, erklärt Stiftungsvorsitzender Jonas Glonnegger. „Auch ohne Anordnung vom Gesundheitsamt haben wir alle weiteren Kontaktpersonen unmittelbar vom Dienst freigestellt.“

Der Betrieb von Attler Markt, der Gärtnerei sowie dem Attler Hof wird von den Mitarbeitern der Stiftung Attl weiterhin aufrechterhalten, nur eben ohne die Beschäftigten.

Landratsamt Rosenheim schränkt Publikumsverkehr ein

Um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, wird das Landratsamt Rosenheim seinen Parteiverkehr ab Mittwoch, 18. März, stark einschränken. Die Anliegen Bürger werden nach Möglichkeit telefonisch, per E-Mail oder schriftlich bearbeitet. Wenn ein persönliches Vorsprechen unumgänglich ist, muss vorab ein Termin vereinbart werden. Davon betroffen sind auch die Außenstellen des Amtes.

Auch die Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg können nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Termine können online oder telefonisch vereinbart werden. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, aufschiebbare Anliegen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Außerdem können die Onlineangebote genutzt werden.

Update 17. März, 14.13 Uhr

Krankenhaus Mühldorf wird Corona-Behandlungszentrum

Alle Coronavirus-Fälle aus der Region Mühldorf und Altötting sollen künftig im Krankenhaus Mühldorf behandelt werden. Das teilte das Landratsamt Mühldorf am Montagvormittag bei einer Pressekonferenz mit. Derzeit würden vor Ort die Kapaztäten geschaffen. So werde zum Beispiel die Zahl der Beatmungsgeräte aufgestockt. Außerdem werde das Personal vor Ort für die besondere Herausforderung ausgestattet und geschult.

Andere Patienten sollen nach und nach auf die Klinikstandorte Altötting und Haag verteilt werden.

Update 17. März, 12.10 Uhr

Markus Söder und Jens Spahn zur Corona-Krise

Update 17. März, 11.59 Uhr

Das Landratsamt Mühldorf gibt aktuelle Infos

Im Landkreis Altötting gibt es aktuell zwei neue bestätigte Coronavirus-Infektionen. Es handelt sich nach offiziellen Angaben um einen 30-Jährigen, der im Landkreis Altötting einen Zweitwohnsitz hat und sich dort öfter aufhält. Der Mann lebt in München und befindet sich nun dort in Behandlung.

Wie das Landratsamt Mühldorf informiert, betrifft einer der bestätigten Coronavirus-Fälle aus dem Landkreis Rosenheim auch den Landkreis Mühldorf. Denn der Betroffene sei an der Musikschule in Mühldorf beschäftigt. Alle, die mit dem Erkrankten Kontakt hatten, seien vom Gesundheitsamt informiert worden.

Update 17. März, 10.38 Uhr

Corona-Risiko in Deutschland jetzt auf hoch eingestuft

Das Robert-Koch-Institut stuft die Gefahr durch das Corona-Virus aktuell als "hoch" ein. In einer Pressekonferenz erklärt der RKI-Leiter die Lage.

"Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt", schreibt das RKI auf seiner Website (Stand 17.3.). Diese Gefährdung variiere aber von Region zu Region.

Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nehme mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein.

Update 16. März, 18.29 Uhr

Stadt Rosenheim ergreift Maßnahmen wegen Corona-Katastrophenfall

Die Bayerische Staatsregierung hat heute (16. März 2020) aufgrund der Corona-Pandemie den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. "Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich", schreibt die Stadt Rosenheim in einer Presseerklärung. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, wurde eine Reihe von Maßnahmen beschlossen.

Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rosenheim ergeben sich folgende Auswirkungen:

  • Kultur- und Kongresszentrum (KU’KO), Ausstellungszentrum Lokschuppen sowie Touristinfo mit Stadtführungen ab 17. März bis 19. April 2020 geschlossen bzw. eingestellt.
  • Sämtliche städtische Sporthallen und Freisportanlagen, beide Lehrschwimmbecken, Skate- und Streetball-Anlagen, Fitness-Parcours, Bolzplätze sowie Schulgebäude werden für außerschulische Nutzung jeder Art geschlossen. Das gilt analog auch für den Betrieb vereinseigener Sportstätten. Auch die Stadtbibliothek, die Musikschule und die Volkshochschule schließen ab morgen ihre Pforten. Das Städtische Museum, das Holztechnische Museum sowie die Städtische Galerie sind ebenfalls geschlossen. Auch die Bürgerhäuser und die Jugendtreffs sind bis auf weiteres nicht geöffnet.
  • Der Parteiverkehr der Stadtverwaltung wird stark eingeschränkt. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden nach Möglichkeit telefonisch, per Mail oder schriftlich bearbeitet. Wenn eine persönliche Vorsprache unumgänglich ist, muss vorher telefonisch ein Termin vereinbart werden.
  • Alle 46 öffentlichen Kinderspielplätze im Stadtgebiet sind bis zum 19. April 2020 geschlossen. Für nicht umfriedete Spielplätze bittet die Stadt die Eltern, sich im Sinne der angeordneten Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie an das Verbot zu halten.
  • Bei den Stadtwerken Rosenheim bleibt ab morgen, 17. März 2020 das Kundenzentrum für den Parteiverkehr geschlossen, ist aber telefonisch und via Internet erreichbar. Das Hallenbad ist ebenfalls geschlossen, sowohl für den öffentlichen Badebetrieb, als auch für die Nutzung durch Vereine. Auch die Kantine der Stadtwerke schließt für externe Gäste.

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16. März, 10.20 Uhr:

Erstmeldung zur Ausrufung des Katastrophenfalles aufgrund der Corona-Pandemie

München - „Die Lage ist sehr ernst“, sagt Ministerpräsident Markus Söder am Montagmorgen bei einer Pressekonferenz. Es verändere sich im Kampf gegen das Coronavirus alles. „Und leider nicht zum Guten.“

Das Virus verbreite sich jetzt exponentiell. Die Ansteckungsketten können nicht mehr nachvollzogen werden. „Es ist ganz wichtig, dass wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen", warnt Söder.

Es gebe derzeit keinen Impfstoff und kein Medikament gegen Corona. „Die einzige Möglichkeit, die wir haben ist, die sozialen Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben zu verlangsamen.“ Dazu solle jede notwendige Maßnahme ergriffen werden. „Die Maßnahmen, um die es jetzt geht, sind einschneidend.“

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus ab heute

  • Söder: „Wir rufen den Katastrophenfall aus.“ Für ganz Bayern. Die Behörden haben umfangreiche Möglichkeiten, durchzugreifen. „Er gilt ab jetzt.“
  • Bayern richtet ein Sondervermögen von bis zu 10 Milliarden Euro ein, mit dem in allen gesellschaftlichen Bereichen staatliche Hilfen geleistet werden sollen. „Wir lassen niemanden alleine", verspricht Söder.
  • Die Maßnahmen gelten vorerst für 14 Tage. Söder: „Heute kann keiner voraussehen, wie lange die Maßnahmen gelten.“ Es soll solange gehen, wie notwendig.
  • Eine Ausgangssperre soll es in Deutschland nicht geben. Vorerst, wie Söder betont. Er schließt sie nicht aus.
  • Veranstaltungen sind verboten. Außer im privaten Umfeld.
  • Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Es gelten Regelungen zur Notbetreuung.
  • Ab Dienstag werden alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Beispiele: Saunas, Clubs, Discos, Kinos, Bordellbetriebe, Museen, Sportplätze, Fitnesstudios, Tierparks, VHS, Musikschulen, Jugendhäuser.
  • Ab Mittwoch gilt für die Gastronomie: Nur Speiselokale und Betriebskantinen werden betrieben. Nur bis 15 Uhr darf geöffnet werden. Es gelten spezielle Abstandsregeln für Besucher.
  • Der Lebensmittelhandel, Banken, Drogerien, Bau- Gartenmärkte, Tierbedarf, Tankstellen und Poststellen (Beispiele) bleiben geöffnet. „Überlegen Sie genau, was Sie einkaufen“, bittet Markus Söder. Es brauche keine Hamsterkäufe. Die Lebensmittelversorgung sei sichergestellt. „Es wird alles dafür getan, dass die Versorgung gewährleistet bleibt.“ Die Öffnungszeiten für den Lebensmittelbereich werden geändert: Bis 22 Uhr werktags. Auch sonntags von 12 bis 18 Uhr darf geöffnet werden.
  • Betriebe bleiben offen. Auch der ÖPNV.

Markus Söder erläutert die Maßnahmen gegen das Coronavirus: „Das öffentliche Leben wird runtergefahren. Es verändert sich. Es ist die einzige Möglichkeit, jetzt zu reagieren.“ Seit Montag 8 Uhr gibt es zu Österreich Grenzkontrollen. Der Warenverkehr bleibe grenzüberschreitend offen.

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