News-Ticker zur Corona-Pandemie

Lockerungen in Teilen Österreichs, Verschärfungen in anderen? - Verstöße bei Autokorso in München

Die bis Mitte Februar verlängerten und weiter verschärften Corona-Regeln werden von einer Mehrheit von 56 Prozent als richtig angesehen, ergab das am Donnerstag veröffentlichte ZDF-“Politbarometer“.
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    Sebastian Aicher
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Sonntag, 7. Februar, im Newsticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 55,1, Landkreis Rosenheim 73,5, Landkreis Traunstein 130,8, Landkreis Berchtesgadener Land 103,8, Landkreis Mühldorf 142,4, Landkreis Altötting 114,8 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2768, Landkreis Rosenheim 10.193, Traunstein 7082, Berchtesgadener Land 4034, Mühldorf 4313, Altötting 3670 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 51, Landkreis Rosenheim 410, Traunstein 188, Berchtesgadener Land 89, Mühldorf 110, Altötting 154 (Quelle/Stand: RKI, 7. Februar, 0 Uhr)
  • Mindestens 61.517 Todesfälle in Deutschland (11.126 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 21.15 Uhr - Lockerungen in manchen Teilen Österreichs, Verschärfungen in anderen?

Am Montag, den 8. Februar, wird der Lockdown in Teilen von Österreich gelockert. So sollen beispielsweise in Wien und Niederösterreich die Schulen wieder geöffnet werden. Gleichzeitig sollen aber auch die Kontrollen an der deutschen Grenze verschärft werden. In Tirol wütet die südafrikanische Mutation des Virus weiter, am Sonntagabend berichtet die Krone, dass eventuell einzelne Bezirke komplett abgeschottet werden, wenn sie eine bestimmte Inzidenz überschreiten. Außerdem solle im Raum stehen, dass Tirolerinnen und Tiroler das Bundesland nicht mehr verlassen dürfen. Bislang gibt es aber keine Bestätigung von Seiten der Regierung.

Bis zu einer Entscheidung um das weitere Vorgehen in Tirol, wird es dem Bericht zufolge noch ordentlich politisches Tauziehen geben.

Update, 18.33 Uhr - Diverse Verstöße bei Autokorso in München

Die Polizei München meldete für Samstag, 6. Februar zehn angemeldete Versammlungen, die beinahe alle störungsfrei und ohne größere Vorkommnisse abliefen.

Eine Versammlung war am Nachmittag als Autokorso angemeldet und startete ordnungsgemäß um kurz nach 14 Uhr von der Theresienwiese aus. Hier waren 144 Fahrzeuge und 235 Teilnehmer angemeldet. Zu Versammlungsbeginn wurden alle Beteiligten hinsichtlich der Maskentragepflicht und der bestehenden Kontaktbeschränkungen kontrolliert. Hierbei wurden keinerlei Verstöße festgestellt. Während der Fahrt des Autokorsos wurde schließlich bemerkt, dass einige Mitfahrer ihre Masken abnahmen und diese teilweise sogar provokativ aus dem Fenster hielten.

Hierzu wurde die Versammlungsleiterin polizeilich aufgefordert, auf die Einhaltung der Maskenpflicht bei den Teilnehmern hinzuwirken. Der Autokorso war um kurz nach 15.45 Uhr auf der Theresienwiese wieder beendet. Insgesamt 18 Fahrzeuge waren wegen Verstößen während der Versammlung wie beschrieben aufgefallen. Diese wurden nun polizeilich kontrolliert. Fünf Personen konnten hierbei richtige Atteste zur Befreiung der Maskentragepflicht vorzeigen. 13 Personen wurden wegen Verstößen der Maskentragepflicht angezeigt.

Außerdem konnten noch weitere Verstöße, wie ein falsches Attest zur Maskentragebefreiung und ein Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen festgestellt werden. Auch hier werden die notwendigen Ermittlungen durchgeführt.

Weiterhin hatte noch eine Fahrzeugführerin unerlaubterweise ein Blaulicht in ihrem Fahrzeug montiert. Dieses wurde sichergestellt und die Fahrzeugführerin wurde angezeigt.

jv/Pressemeldung Polizei München

Update, 17.21 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Mühldorf

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Samstag, 6. Februar, 22 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 7. Februar 0 Uhr).

Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 236 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 7. Februar, 0 Uhr) bei 142,4.

Update, 16.50 Uhr - Mehrere feiernde Jugendgruppen halten Bundespolizei auf Trab

Wie die Bundespolizei München bekannt gibt, haben am Samstagabend mehrere Menschenansammlungen die Beamten auf Trab gehalten. Gegen 19 Uhr meldete eine DB-Mitarbeiterin des Betriebsbahnhofes Pasing eine auf dem Bahngelände feiernde Jugendgruppe. Die ca. zehn Personen hörten lautstark Musik und hatten Fahnen bei sich. Im Bereich des Betriebsbahnhofes wurden alle Gleise gesperrt; zudem ein Helikopter der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim sowie Diensthunde angefordert.

Beim Eintreffen von Bundespolizisten flüchtete die Personengruppe. Die Landespolizei fahndete zusätzlich, auch ein Helikopter und ein Diensthund waren im Einsatz. Fünf der Flüchtenden konnten so gestellt werden. Die fünf Personen - im Alter von 19 bis 25 Jahren, deutscher, angolanischer und französischer Nationalität - wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz (keine Mund-Nase-Bedeckung - mehrere Haushalte) angezeigt. Eine der Personen erhielt wegen des Besitzes und Mitführens eines Butterflymessers eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Ein paar Stunden davor kam es bereits mehrfach zu größeren Ansammlungen von Jugendgruppen. Gegen 19 Uhr trafen sich so mehrere Jugendgruppen im Bereich des Pasinger Bahnhofs. Sie lösten sich aber auf nachdem sie von der Landes- und Bundespolizei kontrolliert wurden.

Im Weiteren meldete ein Triebfahrzeugführer am Rangierbahnhof Nord gegen 19.30 Uhr, dass sich mehrere Jugendliche an den Gleisen aufhalten und dort feiern würden. Die entsprechenden Gleise mussten sogar gesperrt werden, weil die Jugendlichen diese überquerten.

Noch bevor die Streife und der Diensthund eintragen, waren die Jugendlichen schon wieder gegangen. Trotz eines eingesetzten Hubschraubers konnten sie nicht mehr gefunden werden.

Ob eventuell ein Zusammenhang zwischen den Jugendgruppen im Bereich des Pasinger Personenbahnhofs, des Pasinger Betriebsbahnhofes und der Gruppe am Rangierbahnhof Nord bestand, konnte nicht abschließend geklärt werden. Der Vorfall war aufgrund des Einsatzes von mehreren Streifenwagenbesatzungen von Landes- und Bundespolizei sowie des Helikopters öffentlichkeitswirksam.

Update, 15.10 Uhr - Aktuelle Fälle aus dem Kreis Altötting

Das Landratsamt Altötting meldet elf Personen, die seit der letzten Meldung positiv auf Corona getestet wurden (Stand 6. Februar, 15 Uhr). Die 7-Tage- Inzidenz liegt bei 114,8. Dabei stammen vier der neuen Fälle aus Garching, drei aus Kirchweihdach, einer aus Töging und jeweils einer aus Burghausen, Altötting und Neuötting.

Die aktiven Fälle nach Gemeinden aufgeschlüsselt:

  • Altötting 27
  • Burghausen 26
  • Burgkirchen 19
  • Emmerting 4
  • Erlbach 2
  • Feichten 3
  • Garching 33
  • Haiming 5
  • Kastl 2
  • Kirchweidach 10
  • Marktl 2
  • Mehring 6
  • Neuötting 15
  • Pleiskirchen 4
  • Reischach 8
  • Stammham 3
  • Teising 1
  • Töging 20
  • Tüßling 5
  • Tyrlaching 2
  • Unterneukirchen 8
  • Winhöring 4
  • Halsbach 2

Update, 14.14 Uhr - Weil fordert deutschlandweiten Stufenplan für mögliche Lockerungen

Eine baldige Lockerung der Corona-Regeln ist nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nicht in Sicht. „Wir werden über den 14. Februar hinaus noch deutliche Einschränkungen haben“, sagte er in einem Interview des Nachrichtenportals „t-online“ (Samstag). „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zu relevanten Öffnungsschritten kommen wird.“

Mit Blick auf das Treffen der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Mittwoch forderte er einen bundeseinheitlichen Stufenplan. „Das hatten wir auch so vereinbart“, so der SPD-Politiker. „Ich habe derzeit aber nicht den Eindruck, dass daran sonderlich intensiv gearbeitet wird, der Bund übt sich da noch in Zurückhaltung.“ Nach wie vor liege kein einheitlicher Vorschlag auf dem Tisch. „Ich erwarte aber, dass wir in der Bund-Länder-Runde Klartext reden und möglichst zeitnah beschließen, nach welchen Regeln bundeseinheitlich eine Lockerungsphase eingeleitet würde“, so Weil. „Einen Sonderweg würden wir in Niedersachsen nur gehen, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt.“

Niedersachsen hat jüngst einen Stufenplan vorgestellt, der das Vorgehen in der Corona-Krise planbarer und verlässlicher machen soll. Abhängig von der Entwicklung des Sieben-Tage-Werts der Neuinfektionen und der Corona-Reproduktionszahl sieht der Plan eine schrittweise Rückkehr zur Normalität oder noch schärfere Maßnahmen als bislang vor. Der Plan soll als Diskussionsentwurf dienen, die Entscheidung darüber soll nach den Bund-Länder-Beratungen getroffen werden.

Update, 12.41 Uhr - Astrazeneca-Vakzin zeigt begrenzte Wirkung gegen Südafrika-Variante

Der Astrazeneca-Impfstoff zeigt neuen Studienergebnissen zufolge wohl lediglich eine recht begrenzte Wirkung gegen die in Südafrika entdeckte Coronavirus-Variante. Die vorläufigen Studiendaten der Universitäten Oxford und Witwatersrand, die das Unternehmen am Montag veröffentlichen will und über die bereits die „Financial Times“ berichtete, sollen zeigen, dass das Vakzin bei der Variante B.1.351 wohl weiterhin wirksam gegen schwere Verläufe ist, leichte Erkrankungen aber weniger verhindert. Allerdings ist die Aussagekraft der Daten dem Bericht zufolge begrenzt, da der Großteil der 2000 Probanden der Studie jung und gesund waren.

Zudem arbeiten Astrazeneca und die Universität Oxford bereits daran, ihren Impfstoff den kursierenden Virus-Varianten weiter anzupassen. Für die in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 hatten die Hersteller zuletzt vielversprechende Daten veröffentlicht: Das Vakzin soll gegen diese Variante eine gute Schutzwirkung bieten.

Die in Südafrika aufgetauchte Variante B.1.351, die mittlerweile auch in vielen anderen Ländern vorkommt, hatte sich auch in den Tests anderer Impfstoff-Hersteller als resistenter erwiesen. Eine mögliche Anpassung der Vakzine an die auch unter dem Namen 501Y.V2 bekannte Variante läuft bei mehreren Unternehmen bereits auf Hochtouren.

Update, 11.11 Uhr - Wenig Hoffnung auf schnelle Corona-Lockerungen - aber zu Ostern?

Vor den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch sind keine großen Lockerungen der Corona-Regeln in Sicht. Mehrere Politiker mahnten am Wochenende angesichts der Ausbreitung von Mutationen des Coronavirus noch einmal zu größter Vorsicht. Nach einer neuen Umfrage ist auch jeder zweite Deutsche gegen eine Lockerung des Lockdowns.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der „Bild am Sonntag“: „Wir dürfen uns nicht öffentlich mit Lockerungs-Fahrplänen überbieten.“ Die Zahl der Neuinfektionen sei derzeit kaum niedriger als Ende Oktober, als der Lockdown begann. Aber Altmaier versuchte, Hoffnungen zu machen: „Ich hoffe sehr, dass wir spätestens zum Frühlingsanfang, spätestens an Ostern, wenn die Sonne scheint und man draußen sitzen und speisen kann, die Pandemie-Welle endgültig gebrochen haben und Öffnungen möglich sind.“ Er plädierte für ein regionales Vorgehen, je nach Höhe der regionalen Infektionszahlen.

Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bislang bis zum 14. Februar befristet. Am Mittwoch wollen der Bund und die Bundesländer bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten, wie es dann weitergeht.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 37 Prozent der Bürger für eine Verlängerung der bisherigen Einschränkungen über den 14. Februar hinaus, weitere 13 Prozent sind sogar für eine Verschärfung. Dagegen sind 30 Prozent für eine Lockerung und 13 Prozent für eine komplette Rückkehr zur Normalität. Sieben Prozent machten keine Angaben. Die Akzeptanz der ergriffenen Maßnahmen schwindet aber: Anfang Januar - vor der letzten Verlängerung des Lockdowns - waren noch fast zwei Drittel (65 Prozent) für eine Beibehaltung oder Verschärfung der Maßnahmen.

Update, 9.21 Uhr - Lauterbach gegen Champions-League-Reisen - EM und Olympia „kritisch“

Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der aktuellen Lage während der Corona-Pandemie kein Verständnis für Spiele der Champions League und sieht auch eine mögliche Austragung von Fußball-EM und Olympia „kritisch“. Dieser Wettbewerb setze das „falsche Signal“, sagte Lauterbach in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit Blick auf die anstehenden K.o.-Spiele in der Fußball-Königsklasse. „Wir sollen derzeit alle auf Reisen verzichten, diesen Appell hat auch die Bundeskanzlerin gesetzt, und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum wir da für einen Profizirkus eine Ausnahme machen sollten.“ Die Gefahr, das Virus einzuschleppen, sei gegeben.

Nicht nachvollziehen kann der SPD-Politiker, dass EM und Olympia in einigen Monaten ausgetragen werden sollen. „Im Sommer wird es so sein, dass wir in vielen Plätzen Europas noch große Probleme, noch hohe Fallzahlen, haben werden. Im Sommer steht uns in Deutschland das letzte Gefecht dieser ersten Impfrunde bevor“, sagte Lauterbach und gab mit Blick auf Olympia zu bedenken, dass dort Athleten aus Ländern anreisen, „denen das Schlimmste noch bevorsteht - Afrika oder Lateinamerika“.

An IOC-Präsident Thomas Bach stört Lauterbach, dass der keinen Plan B entwickele. „Er sagt einfach: Wir machen das - und damit setzt er sich quasi über die internationale Notlage hinweg. Diese Haltung ist nicht gerade demütig und passt nicht in die Attitüde, die der Sport vorleben sollte“, erklärte der Politiker, der auch gegen eine Impf-Bevorzugung von Sportlern ist. „Natürlich kann man es trotzdem machen, es wäre allerdings nicht sehr vorbildlich.“

RKI meldet deutschlandweit 8616 Corona-Neuinfektionen und 231 weitere Todesfälle

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 8616 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 231 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 11.192 Neuinfektionen und 399 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 75,6. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.284.010 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 7. Februar, 0 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 61.517. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.029.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,95 (Vortag 0,93). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland ist auf unter 4000 gesunken. Wie aus der Zeitreihe der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervorgeht, wurden am Samstag 3958 Covid-19-Erkrankte intensivmedizinisch behandelt (Stand 12.17 Uhr). Das waren 108 weniger als am Vortag. Über die Hälfte der Patienten wurde invasiv beatmet. Zuletzt lag die Zahl der Corona-Intensivpatienten am 3. Dezember unter 4000, danach war sie bis Anfang Januar auf über 5700 Behandelte gestiegen.

aic/dpa

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