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News-Ticker zur Corona-Pandemie

Spahn in der Kritik - So ist die Corona-Lage in den Kreisen Traunstein, Mühldorf und Berchtesgadener Land

Bild von Gesundheitsminister Jens Spahn
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Jens Spahn sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert.
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  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
  • Sebastian Aicher
    Sebastian Aicher
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 26. Februar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 66,1, Landkreis Rosenheim 85,0, Landkreis Traunstein 63,2, Landkreis Berchtesgadener Land 77,4, Landkreis Mühldorf 91,5, Landkreis Altötting 95,1 (Quelle/Stand: RKI, 26. Februar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2864, Landkreis Rosenheim 10.610, Traunstein 7448, Berchtesgadener Land 4313, Mühldorf 4579, Altötting 3911 (Quelle/Stand: RKI, 26. Februar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 53, Landkreis Rosenheim 421, Traunstein 191, Berchtesgadener Land 94, Mühldorf 122, Altötting 160 (Quelle/Stand: RKI, 26. Februar, 0 Uhr)
  • Mindestens 69.519 Todesfälle in Deutschland (12.281 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, Samstag, 00.18 Uhr - Ein weiterer Todesfall im Landkreis Berchtesgadener Land

Berchtesgadener Land. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 18 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich zwei Personen als direkte Kontaktperson in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4.313 (Meldestand RKI: 26.Februar, 00:00 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 77,4 (Stand: 26. Februar, 0:00 Uhr).

Von den insgesamt 4.313 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 4.081 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 138 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis, davon 21 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 82 neue COVID-19-Fälle.

Seit der letzten Meldung wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter von 68 Jahren. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung Verstorbenen erhöht sich somit auf 94.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 164 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 24 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden 4 Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Update, Samstag, 00.05 Uhr - 17 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 482 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 63,2.

Seit der letzten Pressemitteilung am 25.02.21 sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 17 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 7464 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. Als genesen gelten mindestens 6791 Personen (52 Personen mehr seit der Meldung vom 25. Februar).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung keine Todesmeldung eingegangen. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 191 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 20 COVID-19-Patienten behandelt, davon 11 auf der Normalstation und 9 auf der Intensivstation.

Mittlerweile wurden im Landkreis Traunstein 7.773 Personen mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 4.243 Personen die Zweitimpfung erhalten.

Update, 23.49 Uhr - 17 neue bestätigte Fälle im Landkreis Mühldorf a. Inn

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt es seit der letzten Statusmeldung vom Donnerstag, 25. Februar 17 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 26. Februar 2021, 00:00 Uhr). 

Aufgrund jeweils eines positiven Falls in einer Gruppe des städtischen Kindergartens 5 in Mühldorf und im Katholischen Kindergarten Nuntius Pacelli in Ampfing befinden sich die entsprechenden Gruppen in Quarantäne. 

Nachdem in einem Betrieb in Mühldorf mehrere positive Fälle unter Mitarbeitern aufgetreten sind, hat das Gesundheitsamt gestern eine Reihentestung durchgeführt. Die Ergebnisse liegen vor: 26 positive Fälle wurden bestätigt, 14 sind aus dem Landkreis Mühldorf a. Inn. Das Gesundheitsamt hat im Einvernehmen mit der Geschäftsleitung weitere Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. Darüber hinaus sind die TaskForce des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie die Gewerbeaufsicht der Regierung von Oberbayern eingeschaltet.  

Im Landkreis Mühldorf liegen damit insgesamt 4.568 bestätigte Fälle vor. Bislang wurden insgesamt 25 Fälle der britischen Virus-Mutation im Screening-Test nachgewiesen, darüber hinaus gibt es 3 Verdachtsfälle auf die südafrikanische Variante. 4.257 Personen sind insgesamt wieder genesen. Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf a. Inn 188 aktive Fälle. Die Zahl der Verstorbenen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, beträgt 123. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 26. Februar 2021, 00:00 Uhr) bei 91,5.

Mit Stand 25.02.2021 sind im Landkreis Mühldorf a. Inn 6.270 Personen mindestens einmal geimpft, davon 2.184 in den Alten- und Pflegeheimen und 4.086 im Impfzentrum. 3.432 Personen haben bereits die 2. und damit abschließende Impfung erhalten. 

Update, 22.22 Uhr - Pfiff Spahn auf die eigenen Mahnungen? Gesundheitsminister wegen Dinner in der Kritik

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert. Konkret geht es um Abendessen in Corona-Zeiten: Wie der „Spiegel“ berichtet, soll Spahn im Oktober zu einem Unternehmerdinner gereist sein - eingeladen habe laut „bild.de“ sein Freund Peter Zimmermann, ehemaliger Regierungssprecher in Thüringen und Sachsen.

Wie der „Spiegel“ weiter ausführt, seien „rund ein Dutzend Gäste gekommen, darunter viele Unternehmer“. Nach Bild-Informationen wurden die Teilnehmer im Vorfeld des Abends explizit von Gastgeber Zimmermann aufgefordert, an dem Abend 9999 Euro zu spenden – für Spahns Bundestagswahlkampf 2021 in dessen Wahlkreis im Münsterland (Steinfurt I – Borken I). Zum damaligen Zeitpunkt habe Spahn noch damit geliebäugelt, Kanzlerkandidat zu werden. Pikant: Jeden Spendernamen ab 10.000 Euro müssen Parteien in Berichten veröffentlichten. Die Bild hat Spahns Büro eine Anfrage zukommen lassen, ob der Minister Kenntnis davon hatte, dass Gäste 9999 Euro im Falle ihrer Teilnahme spenden sollten. Antwort: „Spenden von Teilnehmern des Abendessens zur Unterstützung der Arbeit des CDU-Kreisverbands Borken sind im Nachgang der Veranstaltung eingegangen.“

Auch könnten die Ausführungen von weiteren Dinner-Teilnehmern für Irritationen sorgen. So berichtet einer, dass Spahn anfangs noch eine Maske aufgehabt habe - diese sei jedoch schon beim Stehempfang abgesetzt worden. Und ein anderer Teilnehmer sagt laut „Bild“: „Auch beim Essen saßen wir alle ohne Masken an der Tafel. Für mein Gefühl recht dicht.“ Das habe ihn wirklich verwundert.

Besonders pikant: Am Tag darauf ist Spahn positiv auf Corona getestet worden. Sein Büro sage dazu, dass alle Teilnehmer des Dinners dem zuständigen Gesundheitsamt als Kontaktpersonen gemeldet worden seien.

Update, 20.24 Uhr - Österreichs Kanzler Kurz rät Deutschen: Mehr testen, weniger zögern

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz rät Deutschland im Merkur-Interview, sich an seiner Corona-Strategie zu orientieren. Er verlangt die weitestmögliche Rückkehr zur Normalität für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Im Gespräch mit dem Münchner Merkur erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz (34, ÖVP) sein Konzept, Massentests anzubieten und dafür trotz noch hoher Inzidenzen Teile von Schulen und Handel zu öffnen. „Unser Motto lautet: Testen, testen, testen, und dafür mehr an Freiheit.“ Österreich mit neun Millionen Einwohnern führe nun jede Woche über 2,5 Millionen Tests durch – in Schulen, Betrieben, in Teststraßen im ganzen Land. Mittlerweile gibt es laut Kurz in Apotheken auch gratis Selbsttests für Zuhause.

Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag will Sebastian Kurz den zweiten Teil seines Lockerungsplans vorlegen. Er verlangt einen digitalen Impfpass, der in ganz Europa gilt. Sein Plan: ein EU-weiter digitaler grüner Pass, „wo jeder mit dem Handy einfach nachweisen kann, ob er geimpft, genesen oder frisch getestet wurde. Damit sollte man überall vollen Zutritt haben.“

Kurz muss da noch die deutsche Kanzlerin überzeugen, dem Vernehmen nach gibt es auch Widerstände in Frankreich. Der Bundeskanzler sagt uns: „Es gibt da und dort noch etwas Skepsis. Ich glaube, dass es ein sinnvolles Projekt für Europa ist. Wenn das nicht gelingt, werden wir das national in Österreich umsetzen.“

Noch etwas schreibt der Österreich-Chef den Deutschen ins Aufgabenheft: Er argumentiert deutlich gegen Grenzschließungen und –kontrollen. Maßnahmen, die den Binnenmarkt verhindern und dafür sorgten, dass Familien auseinandergerissen werden, seien nicht sinnvoll.

Update, 17.53 Uhr - In Österreich sind Corona-Varianten auf dem Vormarsch

In Österreich ist laut Gesundheitsministerium inzwischen etwas mehr als Hälfte aller Neuinfektionen auf eine der grassierenden Corona-Varianten zurückzuführen. «Die Mutationen, da sie stärker sind, scheinen sich sehr schnell durchzusetzen», sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag. Österreich sei das einzige Land in Europa, das alle positiven PCR-Testergebnisse auf etwaige Virusvarianten überprüfe. Als Erfolg wertete der Minister, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen kurz vor dem Abschluss stünden. Dadurch seien weniger schwere Krankheitsverläufe zu befürchten.

Österreich sieht sich obendrein neben der Slowakei als das Land in Europa, das am meisten testet. Binnen 24 Stunden wurden laut Anschober zuletzt 223 000 Antigen-Schnelltests und PCR-Tests gemacht. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war nach deutlichem Anstieg zuletzt auf 2093 gefallen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei rund 145 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Zum Vergleich: In Deutschland liegt dieser Wert derzeit bei rund 63.

Am Montag will die österreichische Regierung entscheiden, ob nach dem Handel und den körpernahen Dienstleistungen in den nächsten Wochen auch die Hotels und die Gastronomie wieder öffnen dürfen. In diesem Fall wären negative Corona-Tests eine Voraussetzung für den Lokalbesuch.

Update, 16.11 Uhr - Söder fordert Corona-Strategie mit Sicherheitspuffer für Mutanten

Die künftige Corona-Strategie von Bund und Ländern muss nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auch einen Sicherheitspuffer für Virusvarianten beinhalten. „Wir dürfen nicht die Nerven verlieren. Wir brauchen ein nachvollziehbares Konzept, das sowohl bei besser werdenden Inzidenzen Öffnungen vorsieht, aber auch die Möglichkeit der Sicherheit bietet, wenn es schlechter wird”, sagte der CSU-Chef am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Am nächsten Mittwoch (3. März) will die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Die Beschlüsse der MPK dürfen keine Einbahnstraße nur für Öffnungen sein, sondern sie müssen auch einen Sicherheitspuffer für den Fall haben, dass es durch die Mutationen schlechter werden wird”, betonte Söder. Deswegen dürfe es keine überstürzte Hektik beim Tempo der Öffnungen geben, diese müssten „in vernünftigen und belastbaren Schritten” erfolgen.

„Wir dürfen jetzt keine unüberlegten Experimente machen, sondern brauchen kluge Schritte. Natürlich sind regionale Öffnungsmodelle sinnvoll. Aber ich bin sehr zurückhaltend und skeptisch, jetzt einfach alles den Ländern freizugeben”, sagte Söder. Bund und Länder müssten weiter an einer gemeinsamen Grundphilosophie festhalten. „Denn eines ist klar, es kann schnell gehen. Heute alles gut, morgen ist man Hotspot.” Corona bleibe weiter gefährlich, daher dürfe niemand in eine Öffnungshektik verfallen. „Wir müssen weiter Schritt für Schritt vernünftig agieren. Öffnen ja, aber mit Vernunft.”

Update, 15.04 Uhr - Söder denkt über „Sonderoptionen“ für Geimpfte nach

Nach der Verabreichung von knapp einer Million Impfdosen gegen das Coronavirus in Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Erleichterungen für Geimpfte ins Spiel gebracht. Man müsse auf Dauer über „Sonderoptionen“ für Geimpfte sprechen, sagte er am Mittwochabend im Bayerischen Fernsehen. Aktuell sei es dafür aber noch zu früh, weil noch zu wenige Menschen geimpft seien. „Es kann auf Dauer nicht so sein, dass, wenn sich wahnsinnig viele Leute impfen lassen - andere nicht - für die, die sich nicht impfen lassen, alle andern ein Stück weit dieselben Einschränkungen haben“, sagte Söder.

Um Einzel- und Härtefälle bei der Impfung künftig noch besser priorisieren zu können, hat am Donnerstag in Bayern eine Impfkommission ihre Arbeit aufgenommen. Ab kommenden Montag (1. März) könnten Bürger Anträge auf Einzelfallprüfung einreichen, teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) mit. „Die Impfkommission schließt eine Lücke in der Impfstrategie“, sagte der Minister. „Wir schauen uns auch individuelle Schicksale von Menschen mit seltenen Krankheiten genau an, um für eine schnellstmögliche, gerechte Verteilung der Impfstoffe zu sorgen.“ Das Gremium mit fünf Mitgliedern wird von dem Münchner Mediziner Karl-Walter Jauch geleitet.

Update, 13.43 Uhr - Burghausens Bürgermeister Schneider mit dringendem Appell an Ausflügler

Die Stadt Burghausen sieht sich ob des schönen Wetters und der steigenden Temperaturen mit immer mehr Unvernunft konfrontiert. Gerade an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet wie etwa am Motorikpark, auf der Burg oder an Spielplätzen würden Abstände nicht eingehalten oder keine Masken getragen. „Ich appelliere dringend an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Ausflügler, die zu uns kommen: Halten Sie die geforderten Abstände ein und tragen Sie Maske, dort wo wir Sie dazu aufrufen oder, wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Bitte seien Sie jetzt vernünftig”, so Erster Bürgermeister Florian Schneider.

An den erneut steigenden Inzidenzwerten sei klar zu erkennen, wie ernst die Lage ist. „Wenn die Leute weiter so unvernünftig handeln, laufen wir Gefahr, bereits am Wochenende wieder über eine Inzidenz von 100 zu gelangen. Davon geht auch das Landratsamt aus, weshalb die Schulen und Kitas ab Montag wieder in den Notbetrieb übergehen. Umso wichtiger jetzt der Appell an die Vernunft!“, so Schneider.

Es gibt im Stadtgebiet Burghausen sehr viele schöne Plätze und Spazierwege. „Wenn man sieht, dass sich an einem Platz schon viele Menschen aufhalten, sollte man eine Alternative wählen und Vorsicht walten lassen”, so das Stadtoberhaupt. Bereits am Dienstag hat die Stadt Burghausen mit einem Video-Appell mehr Vernunft und Abstände gefordert. „Es freut mich ja, dass viele Menschen nach Burghausen kommen möchten. Es ist schön bei uns. Aber das Verhalten von Besuchern und Bürgern muss der aktuellen Lange entsprechend angepasst sein. Polizei und Sicherheitswacht werden auch am Wochenende entsprechend kontrollieren”, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Update, 13.05 Uhr - Nach Corona-Ausbruch in Mühldorf: Schulen und Kitas vor Schließung

Ein großer Corona-Ausbruch beim Mühldorfer Landmaschinenhersteller Fliegl führt dazu, dass die Menschen in den Landkreisen Mühldorf und Altötting wieder mit schärferen Einschränkungen leben müssen. Nachdem am Vormittag bereits das Landratsamt Altötting mitgeteilt hat, dass die Schulen ab Montag (1. März) wieder geschlossen bleiben müssen, ist auch im Kreis Mühldorf mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen.

Einen ausführlichen Bericht über die Corona-Lage in den Kreisen Mühldorf und Altötting lest Ihr hier (Plus-Artikel).

Update, 12.34 Uhr - Kostenlose Selbsttests für Schulen und Kitas ab der kommenden Woche

Lehrkräfte, Kita-Personal sowie ältere Schüler und Schülerinnen in Bayern können sich schon von der kommenden Woche an regelmäßig selbst auf das Coronavirus testen - und zwar kostenlos. 1,3 Millionen Selbsttests würden nächste Woche an die Schulen und Kitas in Bayern geliefert, teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag mit.

„Ab März können sich insgesamt rund 350.000 Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer sowie weiteres Personal zwei Mal pro Woche selbst testen - kostenlos und freiwillig“, sagte Holetschek. Zudem sollen sich auch ältere Schülerinnen und Schüler selbst testen können. „Die Jugendlichen ab 15 Jahren können weitere mehr als 600.000 Selbsttests nutzen, um sich einmal pro Woche zu testen“, sagte der Minister.

Update, 11.40 Uhr - Neueste RKI-Zahlen für die Region

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 26. Februar).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickeltGestiegen sind die Inzidenzen in den Kreisen Altötting (von 84,3 auf 95,1), Berchtesgadener Land (von 69,9 auf 77,4), Mühldorf (von 84,6 auf 91,5), Rosenheim (von 76,9 auf 85,0) und der Stadt Rosenheim (von 61,4 auf 66,1). Gesunken ist die Inzidenz dagegen erneut lediglich im Kreis Traunstein (von 65,4 auf 63,2).

In der Region wurde laut RKI drei weitere Todesfälle gemeldet. Demnach sind zwei Personen im Landkreis Rosenheim und eine Person im Berchtesgadener Land verstorben. Nähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 10.46 Uhr - Schulen wieder dicht und nächtliche Ausgangssperre im Landkreis Altötting

Im Landkreis Altötting werden ab Montag, 1. März, die Schulen wieder geschlossen. Ab Sonntag (28. Februar) wird zudem wieder die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und fünf Uhr gelten.

Der Grund dafür sind Berechnungen des Landratsamtes Altötting, wie Pressesprecher Klaus Zielinski auf Anfrage von innsalzach24.de bestätigte. Demnach werde der Wert der 7-Tage-Inzidenz am Wochenende „unausweichlich über 100 steigen”, so Zielinski. Eine Pressemitteilung mit genaueren Informationen soll noch im Lauf des Vormittages vom Landratsamt veröffentlicht werden.

Update, 10.39 Uhr - Bayerischer Handel scheitert mit Eilantrag gegen Schließungen

Der bayerische Einzelhandel ist mit einem Eilantrag gegen die Schließung von Geschäften gescheitert. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnte am Donnerstag den Eilantrag eines Modehändlers ab, wie er am Freitag bestätigte. Der Normenkontrollantrag war vom Handelsverband Bayern unterstützt worden, der seine Mitglieder Mitte Februar zu Klagen gegen die Schließungen aufgefordert hatten.

Der Modehändler hatte in seinem Antrag unter anderem eine Ungleichbehandlung des Textilhandels gegenüber anderen Betrieben wie Lebensmittelhandel, Sanitätshäusern, Waschsalons und Friseuren kritisiert, die offen sind oder bald öffnen dürfen. Die Regeln seien unverhältnismäßig. Der Verwaltungsgerichtshof sah dies anders: Die Ungleichbehandlung verschiedener Betriebe sei „nicht sachwidrig“, heißt es in der Entscheidung. „Soweit der Einzelhandel der Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs dient, unterscheidet er sich von Einzelhandelsbetrieben, deren Sortiment schwerpunktmäßig nicht auf solche Güter ausgerichtet ist.“ Zudem befand das Gericht, dass die Folgen einer Außerkraftsetzung der Schließung wegen möglicher neuer Infektionsketten schwerer ins Gewicht fallen würden als die Schließung beizubehalten.

Der Handelsverband Bayern kritisierte die Entscheidung. „Wir sind enttäuscht und auch etwas überrascht, mit welcher Lässigkeit das Gericht die Argumente vom Tisch gewischt hat“, sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann. Er hofft nun auf einige weitere anhängige Eilanträge, die der Verband unterstützt. „Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Und wir hoffen auch auf eine politische Wirkung - dass die Politik sieht, wie verzweifelt der Handel ist“, sagte er.

Pressekonferenz von Spahn/Wieler im Livestream:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler informieren heute in Berlin über die Corona-Lage. Die Themen dürften von den aktuellen Inzidenz-Daten bis zur Diskussion um eine Öffnungsstrategie reichen.

Update, 10.32 Uhr - Wieler: „Die Impfstoffe sind gut und sie wirken“

„Das Geschehen ist regional sehr unterschiedlich“, so Wieler. Einigerorts seien die Fallzahlen und das Infektionsgeschehen stabil, andernorts würden die Zahlen aber sprunghaft ansteigen - „besonders bei jüngeren Menschen“. „Die Variante B.1.1.7 breitet sich immer weiter aus“, so der RKI-Chef. Wir alle würden uns die Rückkehr in unser normales Leben wünschen, so Wieler. Aber er warnt vor vorschnellen Lockerungen. „Besonders in geschlossenen Räumen muss aufgepasst werden.“ 

Wieler fordert dazu auf, sich impfen zu lassen, sofern man ein Angebot bekäme. „Die Impfstoffe sind gut und sie wirken“, so der RKI-Chef. „Selbsttests sind keine Wunderwaffe, aber eines von vielen Werkzeugen, das uns in dieser Pandemie zur Verfügung steht“, so Wieler. Das wichtigste Werkzeug seien aber wir selbst. „Und dazu gehört auch, dass wir uns impfen lassen“, meint der RKI-Präsident.

Update, 10.25 Uhr - Spahn: „Noch liegt zu viel Impfstoff im Kühlschrank“

„Zwei Wochen nach der Impfkampagne können wir erste Erfolge verzeichnen“, beginnt Spahn sein Statement bei der Bundespressekonferenz. In einigen Bundesländern seien schon die meisten Über-80-Jährigen geimpft, alle Altersheimbewohner hätten bereits ein Impfangebot erhalten, viele seien bereits zweitgeimpft. Die Strategie, erst die vulnerablen Gruppen zu impfen, gehe auf, so Spahn. 160.000 Impfungen habe es in den letzten zwei Tagen am Tag gegeben. 

Es sei absehbar, dass einige Länder an Kapazitätsgrenzen kommen. „Noch liegt zu viel Impfstoff im Kühlschrank“, so Spahn. Aber auch das werde sich spätestens in den nächsten Wochen ändern. Zusätzliche Sicherheit auf dem Weg aus der Pandemie könnte zusätzliches Testen bieten, so Spahn. Das Zulassen von Eigentests sei ein weiteres Instrument im Kampf gegen die Pandemie. Für den Einsatz der Tests brauche man praktikable Lösungen. „Schnelltests können Teil unserer weiterer Strategie sein, wenn wir sie kostenlos oder niedrigpreisig anbieten“, so Spahn. Tübingen zeige mit dem Einsatz der Schnelltests, was Pragmatismus und Organisationsfähigkeiten bewirken könne.

Update, 9.57 Uhr - EU will Corona-Impfpass bis zum Sommer einführen

Mehr Tempo bei den Corona-Impfungen, ein europäischer Impfpass bis zum Sommer: Die 27 EU-Staaten haben erneut ihre Linie im Kampf gegen die Pandemie abgestimmt. An diesem Freitag setzen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen ihren Videogipfel nun mit einer verteidigungspolitischen Grundsatzdebatte fort. Ziel ist, Europa in Krisen eigenständiger handlungsfähig zu machen.

Am ersten Gipfeltag hatten die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag rund fünf Stunden über den Kampf gegen Corona beraten. Dabei ging es um fünf Punkte vom Impfen bis zu Reisebeschränkungen, wie EU-Ratschef Charles Michel anschließend sagte. Für Verbraucher am interessantesten: Die Pläne für einen EU-Impfpass sollen vorankommen. In drei Monaten sollen zumindest die technischen Voraussetzungen stehen, also noch vor dem Sommer.

Die politisch umstrittene Frage, ob dieser Nachweis Corona-Geimpften Vorteile etwa beim Reisen eröffnen soll, blieb aber offen. Urlaubsländer wie Österreich, Griechenland oder Bulgarien wollen dies. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte jedoch, es sei nicht so, dass künftig nur reisen dürfe, wer einen Impfpass habe. „Darüber sind überhaupt noch keine politischen Entscheidungen getroffen.“

Update, 9.04 Uhr - Österreichs Kanzler für einheitliche Grenzregelungen

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz dringt auf eine einheitliche Grenzregelung in der Europäischen Union. „Ich hoffe, dass Europa bald ein einheitliches Vorgehen an den Grenzen zustande bringt“, sagte er dem „Münchner Merkur“ (Freitag). „Es gibt ja auch in Deutschland unterschiedlich strenge Grenzregelung, je nach Himmelsrichtung.“

Es sei sinnvoll, in Pandemiezeiten „auf ein Sicherheitsnetz mit Tests, Masken und anderem“ zu setzen, sagte Kurz. „Aber Maßnahmen, die dazu führen, dass der Binnenmarkt gefährdet wird, Menschen nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen und Familien auseinandergerissen werden, halte ich nicht für sinnvoll.

Sauer auf Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der nach der Ausbreitung einer Corona-Mutation im österreichischen Bundesland Tirol Grenzschließungen gefordert hatte, sei er nicht, versicherte Kurz. „Alle Politiker sind in einer extrem herausfordernden Situation. Es wäre gut, wenn wir Regelungen bekommen, die mehr Sicherheit bieten - das wollen wir alle -, aber gleichzeitig nicht unnötige Bürokratie und Unverständnis bei der Bevölkerung mit sich bringen.“

Update, 8.10 Uhr - RKI bestätigt Datenpanne

Das Robert-Koch-Institut hat inzwischen die Datenpanne auf dem Dashboard in einigen Landkreisen bestätigt. Im Moment weist das Dashboard des RKI eine Fehlermeldung aus. Es werde „mit Hochdruck“ an einer Korrektur gearbeitet. Bis 10 Uhr sollen die Daten dann voraussichtlich wieder korrekt dargestellt werden.

Aktueller Hinweis auf dem RKI-Dashboard.

Update, 7.37 Uhr - RKI-Zahlen in der Region doppelt so hoch? Datenpanne wahrscheinlich

Der morgendliche Blick auf das Dashboard des RKI sorgte am Freitagmorgen für Verwirrung. Die Zahlen in Bayern wären laut dem aktuellen Dashboard regelrecht explodiert. Nimmt man die Inzidenz im Kreis Wunsiedel wäre sie aktuell bei 591. Auch die Inzidenzwerte in der Region hätten sich demnach mehr als verdoppelt. Nimmt man die absoluten Fallzahlen (bislang Infizierte) im Kreis Rosenheim wären sie in den letzten 24 Stunden von 10.558 auf jetzt über 21.000 nach oben geschossen, im Landkreis Altötting wären es nun 7822 bislang Infizierte. Das Landratsamt Altötting glaubt auf Nachfrage von innsalzach24.de an eine „offensichtliche Panne“, die Zahlen seien schlichtweg „fehlerhaft“. Laut Markus Huber, Pressesprecher des Altöttinger Amtes, lagen die Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden im Kreis bei 34 - das ergibt eine Infiziertenzahl von 3918.

Mehr als verdoppelt - die fehlerhaften RKI-Zahlen für die Region am Freitagmorgen.

Blickt man auf die bundesweiten RKI-Zahlen verstärkt sich der Verdacht einer Datenpanne. 9997 Neuinfektionen im gesamten Bundesgebiet meldet das RKI am Freitagmorgen. Diese Zahl wäre bereits durch die Neuinfektionen im Kreis Rosenheim erreicht. Die für die Übersicht zuständige Person für die Zahlenübersicht beim RKI sei erst ab 8 Uhr im Haus, hieß es auf Nachfrage. Es ist zu erwarten, dass das RKI die Zahlen dann schnellstmöglich korrigieren wird.

Update, 7.07 Uhr - RKI registriert 9997 Corona-Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9997 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9113 Neuinfektionen und 508 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 - und damit höher als am Vortag (61,7). Vor vier Wochen, am 29. Januar, hatte die Inzidenz noch bei 94,4 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.424.684 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26.02., 03.10 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2 235 700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.519.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,05 (Vortag 0,98). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 105 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Söder warnt vor „Öffnungshektik“ und „Blindflug“ bei Lockerungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mahnt vor den Bund-Länder-Beratungen zur Vorsicht bei möglichen Lockerungen der Corona-Beschränkungen. „Wir wollen schrittweise öffnen, aber mit Vernunft und Vorsicht. Wir dürfen angesichts der Mutation keinen Blindflug starten“, sagte Söder dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). „Die Politik darf jetzt nicht die Nerven verlieren. Öffnen ja, aber klug und umsichtig“, betonte der CSU-Chef.

Mit Blick auf Stufenpläne aus mehreren Bundesländern mahnte Söder ebenfalls zur Vorsicht. „Bei einem Stufenplan muss man aufpassen, dass am Ende nicht ein Datum alle nächsten Schritte bestimmt“, sagte der Ministerpräsident. Am Ende müsse auch möglich sein, Öffnungsschritte zurückzunehmen. Zentrales Steuerungsinstrument sollten aus Sicht Söders die Inzidenzzahlen sein. „Eine intelligente Öffnungsmatrix sollte sich an den Zahlen von 35 und 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen orientieren.“ Diese Werte stünden aus gutem Grund fest. Öffnungen müssten dann nach Daten und nicht nach einem Datum erfolgen und für alle nachvollziehbar sein. „Eine generelle Öffnungshektik hilft niemandem“, warnte der Regierungschef.

mh/dpa

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