News-Ticker zur Corona-Pandemie

Söder: „Lockdown bis Mitte Februar verlängern“ - Seniorin (81) erhält trotz Lieferschwierigkeiten Zweitimpfung

Markus Söder bei der Sitzung des bayerischen Kabinetts in München.
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Markus Söder bei einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München.
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München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag, 18. Januar, im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 162,1, Landkreis Rosenheim 139,7, Landkreis Traunstein 148,9 , Landkreis Berchtesgadener Land 221,8, Landkreis Mühldorf 132,9, Landkreis Altötting 138,1 (Quelle/Stand: RKI, 18. Januar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2598, Landkreis Rosenheim 9510, Traunstein 6462, Berchtesgadener Land 3486, Mühldorf 3782, Altötting 3274 (Quelle/Stand: RKI, 18. Januar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 46, Landkreis Rosenheim 372, Traunstein 167, Berchtesgadener Land 74, Mühldorf 90, Altötting 130 (Quelle/Stand: RKI, 18. Januar, 0 Uhr)
  • Mindestens 46.633 Todesfälle in Deutschland (8697 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
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Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.40 Uhr - 79 Neuinfektionen im Landkreis Traunstein und erste Zweitimpfungen durchgeführt

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1702 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 148,9.

Seit der letzten Pressemitteilung am 15.01.21 sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 79 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 6489 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Als genesen gelten mindestens 4619 Personen (81 Personen mehr seit der Meldung vom 15. Januar).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilung eine Todesmeldung eingegangen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von 84 Jahren. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 168 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 63 COVID-19-Patienten behandelt, davon 51 auf der Normalstation und 12 auf der Intensivstation.

Beginn der Zweitimpfung

Als erste Freiwillige im Landkreis Traunstein erhielt die 81-jährige Roswitha Mösl ihre Zweitimpfung.

Als erste Freiwillige erhielt die 81-jährige Roswitha Mösl nun im Impfzentrum des Landkreises Traunstein in Altenmarkt am 17. Januar 2021 die Zweitimpfung verabreicht. Sie hofft weiterhin, dass sich viele Mitmenschen in Ihrer Generation für die Impfung entscheiden - trotz der Lieferengpässe des Impfstoffherstellers BioNTech/Pfizer und den damit verbundenen Erschwernissen bei der Terminierung.

Die erste Impfung vor drei Wochen habe sie gut vertragen und sie freut sich nun geschützt zu sein, so Mösl. Die Corona-Regeln wie die AHA-L Regel werde sie natürlich trotz der Impfung weiterhin einhalten.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Update, 19.45 Uhr - Trotz reduzierter Lieferungen gehen die Impfungen in Bayern weiter

Die Corona-Impfungen gehen in Bayern trotz reduzierter Lieferungen durch BioNTech weiter. Darauf hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Montag in München hingewiesen. Er betonte zugleich: „Der Bund und die Europäische Union sind aufgefordert, die Firma BioNTech zu regelmäßigen und planbaren Corona-Impfstofflieferungen zu verpflichten.“

Der Minister ergänzte: „Die Staatsregierung sowie die Landkreise und kreisfreien Städte haben auf der Basis der bestehenden Zusagen für die kommenden Wochen Zehntausende Erstimpfungen geplant. Für mich zählt: Jede durchgeführte Impfung schützt und rettet im Einzelfall Leben! Wir haben in einer gemeinsamen Kraftanstrengung eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut. Unsere Impfzentren sind einsatzbereit und könnten täglich bis zu 38.000 Menschen impfen. Auch die Impfplanung und Terminvergabe funktioniert. Nun werden die zugesagten Impfstofflieferungen von BioNTech nicht eingehalten. Dass es deswegen bei den Erstimpfungen zu Verzögerungen und Verschiebungen kommen wird, sorgt nicht nur bei den Betroffenen für große Enttäuschung. Auch ich bin verärgert und fordere klare und verlässliche Zusagen von BioNTech/Pfizer sowie von Bund und EU.“

Gleichwohl hat der Freistaat vorgesorgt. Die heute vorgeplante Lieferung von über 110.000 Impfdosen ist planmäßig eingetroffen. Nach heute am späten Nachmittag eingegangenen Informationen wird die Firma BioNTech bei den vier Lieferungen bis zum 15. Februar 2021 insgesamt 13 Prozent weniger Impfstoff liefern. Diese Minderlieferungen sollen jedoch den Angaben zufolge bei den Lieferungen ab dem 22. Februar wieder ausgeglichen werden.

Holetschek betonte: „Die Gewährleistung der Zweitimpfungen im Freistaat haben Priorität und sind sichergestellt. Durch vorausschauende und kluge Planung haben wir Rücklagen gebildet, mit denen wir den vollen Immunschutz gegen das Coronavirus bei den bereits einmal geimpften Menschen gewährleisten können. Mit Blick auf die nunmehr zugesagten Liefermengen können nun aber auch rasch wieder Termine für weitere Erstimpfungen vergeben werden.“

Von den Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes von Biontech/Pfizer ist auch der Landkreis Berchtesgadener Land betroffen. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit teilte am Samstagabend mit, dass es erneut zu Lieferverzögerungen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer kommt. Aufgrund von Umbauarbeiten am Werk in Belgien, wird die bereits zugesagte Liefermenge an Impfstoff für den Freistaat Bayern reduziert.

Das beeinflusst auch die vorgesehenen Impfungen im Landkreis Berchtesgadener Land. So können nur die eingeplanten Zweitimpfungen durchgeführt werden. Die vorgesehenen Erstimpfungen in den letzten beiden stationären Alten- und Pflegeheimen müssen verschoben werden. Insgesamt waren 750 Erstimpfungen für den Zeitraum 20. bis 26. Januar eingeplant.

Landrat Bernhard Kern bedauert die wiederholte Verzögerung und fordert endlich zuverlässige und planbare Lieferungen. „Um die besonders gefährdeten Personen schützen zu können, braucht es zügig die zugesagten Mengen und eine klare Perspektive für die nächsten Wochen“, so Landrat Kern.

Pressemitteilungen des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege und des Landratsamtes Berchtesgadener Land

Update, 18.58 Uhr - 49 weitere Coronafälle im Landkreis Berchtesgadener Land und ein weiterer Todesfall

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit Samstag 49 weitere bestätigte COVID-19-Fälle im Landkreis gibt.

Davon befanden sich 14 Personen bereits als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten COVID-19-Fälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 3.486 (Meldestand RKI: 18. Januar 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 221,8 (Stand: 18. Januar 0 Uhr).

Von den insgesamt 3.486 COVID-19-Fällen sind mittlerweile 3.056 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgefallen. Aktuell gibt es 356 aktive COVID-19-Fälle im Landkreis. In den vergangenen 7 Tagen gab es insgesamt 235 neue COVID-19-Fälle.

Die Grafik zeigt den Verlauf der 7-Tage-Inzidenz von 16. Dezember 2020 bis zum 18. Dezember.

Seit der letzten Meldung wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um einen 91-jährigen Mann. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung Verstorbenen erhöht sich somit auf 74.

Bei allen positiv getesteten COVID-19-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 308 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

In der vergangenen Woche (KW 2) wurden im kommunalen Testzentrum BGL in Bayerisch Gmain insgesamt 2331 Personen abgestrichen.

In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 54 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden fünf Patienten intensivmedizinisch betreut. Hinweis: Einige dieser Patienten haben ihren Wohnsitz nicht im Berchtesgadener Land und gehören somit auch nicht zu der Gesamtgruppe der insgesamt bestätigten BGL-COVID-19-Fälle.

Update, 16.52 Uhr - Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern

Vor den neuen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Fortführung des Lockdowns bis Mitte Februar. „Wir müssen den Lockdown bis Mitte Februar verlängern”, sagte Söder unserem Partnerportal “Münchner Merkur” (Dienstagausgabe).

Auch beim Distanzunterricht an den Schulen und geschlossenen Kitas soll es demnach bis Mitte Februar bleiben. “Wir bleiben bei der bisherigen Linie”, sagte der CSU-Politiker. Söder bekräftigte, dass er für Bayern derzeit keine Verschärfung der geltenden Maßnahmen plant. „Bayern hat jetzt schon eines der höchsten Schutzlevel in Deutschland“, sagte er.

„Wir sind das Land mit flächendeckender Ausgangssperre, mit einem strengen Radius für Tagesausflügler, haben Kitas geschlossen und alle Schulen im Distanzbetrieb. Seit heute gilt auch die bundesweit strengste FFP2-Maskenpflicht.“ Eine Verschärfung sei deshalb im Freistaat nicht geboten. „Bayern ist mit seinen derzeitigen Maßnahmen gut aufgestellt. Wir müssen immer auch die Akzeptanz der Bevölkerung im Blick behalten, und im Moment ist diese Grundakzeptanz relativ hoch.“

„Die Zahlen in Bayern entwickeln sich verhalten positiv. Die Inzidenzen gehen nach unten und die Maßnahmen wirken“, sagte Söder. Er warnte allerdings: „Das ist aber kein Anlass, vorzeitig abzubrechen. Wer jetzt über Nacht lockert, riskiert ein Hochschnellen der Zahlen – Irland hat das auf tragische Weise erlebt.“ Bis Mitte Februar werde man auch einen besseren Kenntnisstand über die neuen Virus-Mutationen haben. „Der bisherige Lockdown bremst in jedem Fall die gefährlichere Virus-Variante“, argumentierte der CSU-Chef.

Söder rechnet bei den neuen Bund-Länder-Beratungen mit moderaten Korrekturen beim Homeoffice. „Wichtig ist: Wir brauchen einen höheren Anteil von Arbeitnehmern im Homeoffice, um die Kontakte zu reduzieren.“ Eine Homeoffice-Pflicht werde es „wohl“ nicht geben, „aber wir setzen uns für steuerliche Anreize ein“. „Das Ziel heißt: Homeoffice, wo immer möglich“, betonte Söder.

Update, 15.58 Uhr - Virus Mutation: Zwei Luxushotels in St. Moritz betroffen - alle Gäste in Quarantäne

Schock für rund 95 Hotelgäste im Nobel-Skiort St. Moritz. Weil in zwei Luxushotels eine hochansteckende Coronavirus-Variante festgestellt wurde, dürfen derzeit rund 95 Gäste und etwa 300 Angestellte das „Badrutt‘s Palace“ und das „Grand Hotel des Bains Kempinksi“ nicht mehr verlassen. In beiden Hotels sollen rund ein Dutzend Infektionen registriert worden sein. Das berichtet blick.ch.

Laut dem Blatt soll es sich um die Südafrika-Variante handeln. „Es handelt sich um keinen wilden Ausbruch, sondern um eine Häufung von Fällen“, wird Christian Gartmann, Leiter der Taskforce „Corona II“ Engadin, zitiert. Am Dienstag wollen die Verantwortlichen in St. Moritz nun einen Flächentest für die Bevölkerung durchführen. „Das Gesundheitsamt empfiehlt der Bevölkerung und den Gästen von St. Moritz dringend, an diesem Test teilzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung.

Zwischen 600 und 1000 Euro zahlen Besucher durchschnittlich für eine Nacht in den beiden Fünf-Sterne-Hotels. Vor allem Angestellte sollen sich angesteckt haben.

Update, 14.57 Uhr - Söder: In Bayern muss an keiner Maßnahmen-Schraube gedreht werden

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht den Freistaat im Kampf gegen Corona auf einem guten Weg. Die Zahlen seien zwar noch nicht so stark gesunken, “wie wir uns das vorgestellt haben”, die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) sei noch nicht erreicht, sagte Söder der “Radiowelt” auf Bayern 2. “Aber es ist auf jeden Fall besser geworden.” Den Freistaat sieht Söder im Kampf gegen die Pandemie gut aufgestellt und nannte als Beispiele unter anderem die ab Montagmorgen geltende FFP2-Maskenpflicht und die bestehenden nächtlichen Ausgangssperren. Da müsse an keiner Schraube mehr gedreht werden, glaube er.

>>> Die wichtigsten Fragen und Antworten zur FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Handel <<<

Erneut hat Ministerpräsident Markus Söder hat die anderen Bundesländer vor den Bund-Länder-Beratungen aufgefordert, gemeinsam gefasste Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie konsequenter umzusetzen. “Die Hälfte der Länder macht ja was ganz anderes” sagte der CSU-Chef bereits am Sonntagabend in der ARD-Talkshow “Anne Will”. Deshalb stelle sich immer wieder die Frage: “Warum beschließen wir etwas, wo dann die Hälfte das anders macht?” Söder mahnte zur konsequenten Anwendung und Umsetzung dessen, was von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen wird. “Ich halte auch nichts von endlosen Differenzierungen. Denn nur was für alle gilt, ist verständlich.”

Update, 14.01 Uhr - Mann will nachts Führerschein von Polizei abholen - Verstoß gegen Ausgangssperre

Mitten in der Nacht ist ein Mann im oberbayerischen Freising zur Polizei gegangen, um seinen Führerschein abzuholen - damit hat er gegen die Ausgangssperre verstoßen. Wegen eines vorübergehenden Fahrverbots war der Führerschein bei der Polizeiinspektion hinterlegt, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Ab Freitagmittag hätte der 42-Jährige ihn abholen können, ließ sich aber nach Polizeiangaben bis etwa 0.30 Uhr in der Nacht auf Samstag Zeit. Deshalb muss er nun mit bis zu 500 Euro Bußgeld rechnen, weil er gegen die von 21 bis 5 Uhr geltende Ausgangssperre verstoßen hat. Gleiches gilt für einen 36-Jährigen, der ihn begleitete.

Update, 13.24 Uhr - Corona-Ausbruch in Brannenburger Seniorenheim

In der Region ist es abermals zu einem massiven Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim gekommen. Im Brannenburger Heim St. Florian wurden 19 von 20 Heimbewohner positiv getestet, außerdem acht von neun Mitarbeiter. Dies hat das Rosenheimer Gesundheitsamt auf Anfrage von rosenheim24.de bestätigt.

Alle weiteren Details zu dem Ausbruch findet Ihr auf rosenheim24.de (Plus-Artikel).

Update, 12.33 Uhr - Bayern verschiebt wegen Corona-Pandemie alle Schulabschlussprüfungen

Nach den Abiturprüfungen werden wegen der Corona-Pandemie in Bayern auch an allen anderen Schularten die Abschlussprüfungen verschoben: an Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen um zwei, an den Fachoberschulen und Berufsoberschulen sogar um gut drei Wochen. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit. In der Oberstufe der Gymnasien und in der Grundschule wird zudem die Zahl der Klausuren und Probearbeiten nochmals reduziert - eine logische Folge der derzeitigen, bislang bis Monatsende befristeten Schulschließungen.

Schulen: Das sind die neuen Termine für die Abschlussprüfungen

„Dieses Schuljahr im Zeichen der weltweiten Corona-Pandemie erfordert besondere Maßnahmen“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). „Wichtig ist mir: Wir ermöglichen allen Jugendlichen in den jeweiligen Abschlussklassen faire Bedingungen für ihre anstehenden Prüfungen.“ Auch in Klasse vier, wenn der Übertritt auf weiterführende Schulen ansteht, nehme man zeitlichen Druck heraus.

Update, 12.15 Uhr - Landkreis Mühldorf meldet 12 neue Corona-Fälle und zwei Todesfälle

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf am Inn sind zwei weitere Personen,
die mit dem Corona-Virus infiziert waren, verstorben. Seit der letzten Statusmeldung
vom Sonntag, 17. Januar gibt es 12 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 18. Januar, 0 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.Derzeit gibt es im Landkreis Mühldorf am Inn 234 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 18. Januar, 0 Uhr) bei 132,9.

Update, 11.24 Uhr - Böbinger Skilift stundenweise zu mieten

Die Betreiber eines kleinen oberbayerischen Skigebiets haben offensichtlich einen Weg zur rechtstreuen Umgehung der Corona-Beschränkungen gefunden: Sie vermieten ihre zwei Lifte „nach vorheriger Absprache und für einen Haushalt & eine weitere Person“ nun stundenweise, wie die Betreiber der Brombergalm in Böbing (Kreis Weilheim-Schongau) auf ihrer Webseite schreiben. Darüber berichtete zuerst der „Münchner Merkur“.

Das Konzept ist laut Merkur mit den örtlichen Behörden abgestimmt. Um die Hygienevorschriften einzuhalten, ist die Piste demnach nun für alle anderen Ausflügler gesperrt, damit dort nur die Liftmieter fahren. Die Preise sind laut Webseite hoch: 110 Euro pro Stunde für den längeren Schlepplift und 50 Euro für den kleineren. Die zwei Lifte waren für das Wochenende ausgebucht, wie der „Merkur“ meldete.

Update, 10.49 Uhr - 13 Landkreise und Städte über Inzidenzwert von 200

Die Behörden in Bayern haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 269 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. 13 Landkreise und kreisfreie Städte im Freistaat lagen nach den am Montag veröffentlichten Zahlen über dem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Außerdem wurden sieben neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Montags sind die erfassten Fallzahlen meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Bayerischer Spitzenreiter war die Stadt Bayreuth mit einer Inzidenz von 280,8. Am Sonntag hatten 17 Kreise und Städte die 200er-Marke überschritten, am Samstag 22, am Freitag 25. In Bayern sind seit Beginn der Pandemie 375.137 Infektionen und 8697 Corona-Tote gemeldet worden.

Update, 9.51 Uhr - Landkreis Altötting meldet 15 neue Corona-Fälle und einen Todesfall

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Altötting gibt es seit der letzten Statusmeldung 15 neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. Januar 2021, 16 Uhr). Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Die 7-Tage-Inzidenz liegt zum Stichzeitpunkt laut RKI (Stand: 18 Januar, 0 Uhr) bei 138,1.

Update, 8.59 Uhr - Unbekannte Corona-Mutation in Garmisch-Partenkirchen entdeckt

Bei einem größeren Corona-Ausbruch im Klinikum Garmisch-Partenkirchen ist eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Das berichtet unser Partnerportal merkur.de. Dem Bericht zufolge seien 73 Mitarbeiter und Patienten positiv getestet worden; bei dreien von ihnen sei eine bislang unbekannte Variante Mutation des Virus entdeckt worden. Zur weiteren Untersuchung seien die Proben der drei betroffenen Patienten an die Berliner Charité geschickt worden. Während eine tiefergehende Analyse bestätigte, dass es sich um eine neue Variante handelt, ist noch völlig unklar, welche Eigenschaften diese hat.

Dass das Coronavirus mutiert, war bereits bekannt. Der Geschäftsführer des Klinikums betonte gegenüber dem Münchner Merkur, dass seit Beginn der Pandemie weltweit mehr als 12.000 Veränderungen in den Sequenzen festgestellt worden seien. Für die größten Sorgen sorgt aktuell eine Mutation, die in Großbritannien entdeckt wurde.

Update, 8.08 Uhr - RKI meldet keinen neuen Todesfall in der Region

Entwicklung der Corona-Inzidenzen in der Region (Stand 18. Januar).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag ausnahmslos gesunken. Die Entwicklung im Detail: Landkreis Altötting (von 149,8 auf 138,1), Kreis Berchtesgadener Land (242,6 auf 221,8), Kreis Mühldorf (153,6 auf 132,9), Landkreis Rosenheim (von 161,5 auf 139,7), Stadt Rosenheim (von 188,8 auf 162,1) und Kreis Traunstein (184,4 auf 148,9). In der Region wurde laut RKI kein weiterer Todesfall gemeldet.

Update, 7.05 Uhr - Bayerische FFP2-Maskenpflicht beginnt mit „Kulanzwoche“

In den bayerischen Bussen, den Trams, den U- und S-Bahnen sowie in allen Geschäften müssen die Menschen von Montag an FFP2-Schutzmasken tragen. Das bayerische Kabinett hatte in der vergangenen Woche beschlossen, dass die bisher üblichen Alltagsmasken wegen der Corona-Pandemie nicht mehr ausreichten und daher beim Einkaufen und im Nahverkehr nicht mehr getragen werden dürfen.

Die Staatsregierung appellierte an die Bürgerschaft, sich an die neue Vorschrift zu halten. „Das Virus mutiert und wird aggressiver, deshalb ist es klug, alle Möglichkeiten zu nutzen, die wir haben“, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU). Die Politik ist nach wie vor in Alarmzustand: Österreich verlängerte am Sonntag den dortigen Lockdown bis 7. Februar, für Bayern und das übrige Deutschland ist Ähnliches zu erwarten. Grund ist die Befürchtung, dass die von Schreyer erwähnte und in Großbritannien bereits verbreitete Mutation auch in Kontinentaleuropa einen rasanten Anstieg der Fallzahlen verursachen könnte.

Andere Bundesländer sind der bayerischen Linie zur Verschärfung der Maskenpflicht bislang nicht gefolgt. Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen. Damit sich die Bürger an die neuen Vorschriften gewöhnen können, soll es zunächst eine „Kulanzwoche“ geben. Demnach droht erst ab 25. Januar den Einzelhandels-Kunden und Fahrgästen ohne FFP2-Maske ein Bußgeld. Wie hoch dieses sein wird, ist noch nicht bekannt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Handel beantwortet rosenheim24.de in einem Extra-Artikel (Plus-Artikel).

„Nur“ 7141 neue Fälle - niedrigster Wert seit Mitte Oktober

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 7141 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Das ist der niedrigste Wert an Neuinfektionen seit dem 20. Oktober. Außerdem wurden 214 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Montagmorgen bekannt gab (Stand: 18. Januar, 0 Uhr). Seit dem 14. Dezember war der Wert nicht mehr so niedrig. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist geringer, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor genau einer Woche hatte das RKI 12.497 Neuinfektionen und 343 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet (News-Ticker Sonntag, 17. Januar).

„Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren“, hieß es seitens des RKI. Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am Donnerstag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.040.659 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 46.633. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.691.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht bei 0,93 (Stand: 18. Januar; Vortag: 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 93 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mw/mh/dpa

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