News-Ticker zur Corona-Pandemie

Weitere Fälle an Schulen im Kreis Altötting - „Hotspot“-Zahlen aus der Region

Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis mit einem Tupfer einen Abstrich bei einer Frau für einen Coronatest
+
Symbolbild
Alle Autoren
    schließen
  • Julia Volkenand
    Julia Volkenand
  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
  • Felix Graf
    Felix Graf

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Montag (30. November) im News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 278,5, Landkreis Rosenheim 212,4, Landkreis Traunstein 186,7, Landkreis Berchtesgadener Land 131,2, Landkreis Mühldorf 219,2, Landkreis Altötting 239,4 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 1741, Landkreis Rosenheim 6372, Traunstein 4099, Berchtesgadener Land 1970, Mühldorf 2251, Altötting 2048 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 25, Landkreis Rosenheim 230, Traunstein 115, Berchtesgadener Land 35, Mühldorf 34, Altötting 64 (Quelle/Stand: RKI, 30. November, 0 Uhr)
  • Mindestens 16.248 Todesfälle in Deutschland (3801 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 17.47 Uhr - Zahlen aus dem Kreis Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen derzeit 1.374 aktive COVID-19-Fälle vor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 186,7.

Seit der letzten Pressemitteilung am 27. November sind beim Staatlichen Gesundheitsamt 83 Neuinfektionen eingegangen. Es liegen insgesamt 4.114 bestätigte Fälle vor, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden.

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Pressemitteilung fünf Todesmeldungen eingegangen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer (82 und 90 Jahre alt) und drei Frauen (79, 84 und 87 Jahre alt), bei welchen eine COVID-19-Infektion diagnostiziert wurde. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 117 Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen vor.

Als genesen gelten mindestens 2623 Personen (80 Personen mehr seit der Meldung vom 27. November).

Derzeit werden in den Kliniken im Landkreis Traunstein 57 COVID-19-Patienten behandelt, davon 46 auf der Normalstation und 11 auf der Intensivstation.

Die Allgemeinverfügung zum Besuchsverbot u.a. in Alten- und Pflegeheimen endet mit Ablauf des heutigen Tages (30.11.20).

Ab 1. Dezember gilt eine Besuchsbeschränkung. Der Besuch folgender Einrichtungen wird auf täglich eine Person pro Patient bzw. Bewohner beschränkt:

  • Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. Ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige sowie Palliativstationen und Hospize [Wichtiger Hinweis: Die Kliniken Südostbayern bleiben bis auf Weiteres bei einem Besuchsverbot auf Grundlage des Hausrechts]
  • Vollstationäre Einrichtungen der Pflege gemäß § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden
  • Ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 des Pflege- und Wohnqualitäts-gesetzes zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege, in denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6 a IfSG Dienstleistungen erbringen und
  • Altenheime und Seniorenresidenzen.

Die Begleitung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen insbesondere durch den engsten Familienkreis ist jederzeit zulässig.

Die Allgemeinverfügung tritt am 1. Dezember in Kraft und endet mit Ablauf des 6. Januar 2021. Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier: https://www.traunstein.com/sites/default/files/amtsblaetter/49-2020.pdf

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Update, 17.18 Uhr - „Hotspot“-Strategie an Schulen im Kreis Mühldorf

Wie das Landratsamt Mühldorf am Inn auf Anfrage von innsalzach24 mitteilte, gilt an morgen im Landkreis Mühldorf a. Inn die sogenannte „Hotspot-Strategie“. Demnach gilt bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 200 an allen weiterführenden und beruflichen Schulen ab der Jahrgangsstufe 8 ein Mindestabstand von 1,5 Metern auch im Klassenzimmer, teilt Simone Kopf vom Landratsamt Mühldorf am Inn mit.

Update, 16.50 Uhr - Neue Fällen an Schulen und Einrichtungen im Kreis Altötting

Am König-Karlmann-Gymnasium gab es einen weiteren Corona-Fall, nachdem eine Schülerin der 6. Jahrgangsstufe ein positives Testergebnis erhielt. 36 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte wurden als Kontaktperson der Kategorie I ermittelt. Eine Schülerin der 8. Jahrgangsstufe der Franz-Xaver-Gruber Mittelschule Burghausen wurde ebenfalls positiv getestet. Insgesamt wurden hier 23 Schülerinnen und Schüler als KP I ermittelt.

An der Johannes-Hess-Schule Burghausen erhielten zwei Schülerinnen (1. und 3. Jahrgangsstufe) ein positives Testergebnis. Hier wurden 44 Schülerinnen und Schüler sowie 8 Lehrkräfte als KP I ermittelt.

An der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting wurde eine Schülerin der 5. Jahrgangsstufe positiv getestet. 20 Schülerinnen und Schüler sowie 2 Lehrer wurden als KP I eingestuft. In der Don-Bosco-Kinderkrippe Neuötting wurde eine Mitarbeiterin positiv getestet. 10 Kinder und 2 Erzieherinnen wurden als KP I ermittelt.

An der Mittelschule Burgkirchen erhielt eine Schülerin ein positives Abstrichergebnis. Als KP I wurden 14 Schülerinnen und Schüler ermittelt.

An der Altenpflegeschule Marktl gab es ebenfalls eine positiv getestete Schülerin (stammt aus Nachbarlandkreis). 14 Mitschüler sowie 6 Lehrer wurden als KP I ermittelt.

Pressemeldung Landratsamt Altötting

Update, 16.27 Uhr - Neue Zahlen aus Landkreis Altötting

Im Landkreis Altötting wurden am Sonntag 16 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 29. November, 16 Uhr). Sechs davon stammen aus Burghausen, zwei aus Altötting, einer aus Neuötting, vier aus Burgkirchen, einer aus Winhöring, einer aus Perach und einer aus Töging am Inn. Damit steigt die Zahl der insgesamt Erkrankten im Landkreis auf 2.064. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 252,9.

Update, 15.20 Uhr - Seit Samstag 37 neue Corona-Fälle im Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land meldet, dass es seit Samstag 37 weitere bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Dabei handelt es sich bei 8 Personen um direkte Kontaktpersonen, die sich bereits in häuslicher Isolation befanden.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Corona-Infektionsfälle im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 1.982 (Meldestand: 30.11.2020, 10:00 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bayern (LGL) aktuell bei 148,21 (Stand: 30.11.2020, 8:00 Uhr).

Update, 14.27 Uhr - Tristesse auf der Piste: Bleiben die Skilifte bis 10. Januar geschlossen? „Eine letzte Hoffnung bleibt“

Strahlendes Wetter, perfekte Wintersportverhältnisse - doch die Lifte stehen still. Auf Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet an der Zugspitze (2962 Meter) sind am Montag Pistenraupen unterwegs.

Die Bügel der Schlepplifte hängen - doch sie bleiben leer: In diesem Jahr werde es absehbar keinen Skibetrieb mehr geben, erläuterte die Bayerische Zugspitzbahn. In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen. Man rechne mit einer Verlängerung der Maßnahmen bis 10. Januar, hieß es bei der Zugspitzbahn.

Die Weihnachtsferien machen rund ein Drittel des Wintergeschäfts aus. „Nicht nur uns trifft diese Entscheidung hart: Auch Hotellerie, Gastronomie, Skischulen und Skiverleihe im Ort sind direkt betroffen“, betonte Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Man sei gut vorbereitet für den Winter. Aus Oberaudorf meldete sich der Betreiber der Bergbahn Hocheck zur Wort. „Man schließt auch nicht alle Strände, weil es auf Malle einen Ballermann gibt“, schrieb Hannes Rechenauer von der Hocheck Bergbahnen und Freizeitanlagen GmbH & Co. KG in Oberaudorf in einem offenen Brief.

Der Betrieb im Sommer habe gezeigt, dass Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gut funktionierten. An der Zugspitze sollten nach dem ursprünglichen Plan schon seit 13. November Skifahrer und Snowboarder ihre Schwünge ziehen. Im niedriger gelegenen Skigebiet Garmisch-Classic war mit der Beschneiung begonnen worden. Das weitere Vorgehen sei dort aber offen, sagte die Sprecherin der Zugspitzbahn, Verena Altenhofen. „Wenn wir wirklich erst so spät starten dürfen, müssen wir abwägen, ab wenn wir die Schneekanonen laufen lassen.“

Dennoch gebe man die Saison noch nicht verloren. „Eine letzte Hoffnung bleibt.“

Update, 13.49 Uhr - 15 neue Corona-Fälle im Landkreis Mühldorf bestätigt - Positiver Fall in Kindergarten

Im Landkreis Mühldorf am Inn wurden seit der letzten Meldung des Landratsamtes Mühldorf 15 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand 30. November 8 Uhr). Wegen eines positiven Falles im Kindergarten Neumarkt-St. Veit, wurde eine Gruppe des Kindergartens unter Quarantäne gestellt.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Landkreis beträgt derzeit 405. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 223,53.

Update, 12.19 Uhr - 30 Milliarden Euro - Corona-Hilfen sind nicht unbegrenzt weiterführbar

Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind die im November und Dezember gewährten Corona-Hilfen nicht auf Dauer finanzierbar. „Wir können ganz sicherlich nicht auf unbegrenzte Zeit sehr umfassende Pakete wie jetzt die Umsatzrückvergütung weiterführen“, sagte Altmaier am Montag im Deutschlandfunk.

Im November und Dezember unterstützt der Bund Firmen, die vom Teil-Lockdown betroffen sind, mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahresmonat. Insgesamt sind dafür derzeit rund 30 Milliarden Euro veranschlagt.

Die Kritik, dass die Politik an falscher Stelle unterstütze, wies Altmaier zurück: „Es gibt nicht für alle Beteiligten gleichermaßen eine gerechte Antwort auf die Situation“. Wenn es darum gehe, Hunderttausenden Hilfe zuteilwerden zu lassen, finde man immer Beispiele, wo jemand zu wenig Hilfe bekomme und jemand zu viel.

Hierbei handle es sich jedoch um Sonderfälle. Auch Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte sich zuvor geäußert und erklärt, dass man bis Januar zielgenauere Hilfen ausarbeiten müsse. „Der Umsatz kann auf Dauer nicht das zentrale Kriterium sein.“

Update, 11.20 Uhr - Vier weitere Todesfälle in InnKlinikum Mühldorf/Altötting

An den Standorten des InnKlinikums in den Landkreisen Mühldorf und Altötting befinden sich derzeit 69 Personen in stationärer Behandlung - 26 davon in Burghausen, 25 in Mühldorf und 18 in Altötting (Stand: 30. November, 11.00 Uhr). 23 Betroffene stammen aus dem Landkreis Mühldorf, 38 aus dem Landkreis Altötting und acht aus anderen Landkreisen/Städten. Elf Patienten davon befinden sich derzeit auf der Intensivstation (alle beatmet). Aktuell besteht bei zwölf Patienten Verdacht auf eine Covid-Erkrankung. Zudem wurden vier weitere Todesfälle gemeldet (einer im Klinikum Mühldorf und drei im Klinikum Altötting).

Update, 10 Uhr - Hotspot Bayern: Vier Städte und Kreise bei der 7-Tage-Inzidenz ganz oben mit dabei - Passau knapp unter 600

Bayern gilt neben Sachsen weiterhin als das „Corona-Hotspot-Bundesland“ Nummer eins.

Vier der zehn Städte und Kreise mit den höchsten 7-Tage-Inzidenzwerten liegen in Bayern. Den höchsten Wert in ganz Deutschland verbucht derzeit die Stadt Passau. Der Inzidenzwert stieg nochmals an und liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) nun bei 579,5.

Das thüringische Hildburghausen liegt laut RKI bei 579,1 und hat damit den zweitschlechtesten Wert. Neben der Stadt Passau haben auch die niederbayerischen Landkreise Regen (377,2), Passau (360,2) und die Stadt Nürnberg (307,3) äußerst hohe Werte und führen das Deutschland-Ranking an.

Update, 8.17 Uhr - Zahlen in der Region nahezu unverändert

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 30. November)

Die Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen sind in den Städten und Landkreisen der Region laut Daten des RKI im Vergleich zum Vortag teilweise marginal gesunken. So fiel der Inzindenzwert im Landkreis Traunstein (von 201,3 auf 186,7). In den Landkreisen Berchtesgadener Land (von 136,9 auf 131,2) und Mühldorf (230,4 auf 219,2) fielen die Zahlen ebenfalls leicht.

Im Raum Rosenheim sind laut Zahlen des RKI die Werte dagegen leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vortag stieg der Wert im Landkreis von 209,3 auf 212,4. In der Stadt liegt die 7-Tage-Inzidenz unverändert bei 278,5. Im Landkreis Altötting stieg der Wert von 235,8 auf 239,4.

Somit liegen die Inzidenzwerte in der Region größtenteils unverändert über 200. In der Region gab keine weiteren Todesopfer im Zusammhang mit Coronavirus zu vermelden.

Update, 07.15 Uhr - Alle sehnen sich den März herbei: Ist dann alles vorbei? „Können auf Dauer nicht alles schließen“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert neue Konzepte in der Corona-Pandemie schon ab Januar. „Noch ein weiteres Jahr wie dieses halten Gesellschaft und Wirtschaft nicht durch“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“. Ab dem Jahreswechsel müssten „kluge Konzepte langfristige Perspektiven für ein Leben mit der Pandemie ermöglichen“, sagte er. „Mit der Zulassung des Impfstoffs sind diese Konzepte auch realistisch.“

Laschet sagte weiter: „Wir können nicht auf Dauer alles schließen, und der Staat bezahlt Monat für Monat Milliarden-Ausfälle. Ab dem neuen Jahr wird ein neues Modell nötig sein. Dauerhafte Schließungen und anschließende Ausgleichszahlungen machen den Staat auf Dauer kaputt.“

Kanzleramtsminister Helge Braun blickt unterdessen in der Corona-Krise optimistisch auf das kommende Jahr. „Die Pandemie verliert im nächsten Jahr ihren Schrecken“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. „Wir müssen als Gesellschaft den Dezember und die Monate bis zum März durchhalten mit Einhaltung der AHA-Regeln und der Reduzierung unserer Kontakte. Wo das nicht reicht, sind Einschnitte unvermeidbar. Dann kommen der Frühling und hoffentlich auch der Impfstoff.“

Es sei gelungen, das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen auf einem Niveau zu stoppen, das das Gesundheitssystem fordere, aber gerade noch nicht überfordere. 400 Tote pro Tag seien aber zu viel. „Deshalb hätte ich im Oktober gerne weiter gehende Beschlüsse gefasst.“

Am Wochenende hatte zum Beginn der Adventszeit auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Bevölkerung Mut zugesprochen. Die Fortschritte der medizinischen Forschung gäben Hoffnung, dass das Virus nicht dauerhaft den Alltag beherrsche, schrieb das Staatsoberhaupt in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“.

Der Virologe Alexander Kekulé schlug ein privates Corona-Meldesystem für Veranstaltungen ab 20 Personen vor. „Alle Veranstalter, auch die privaten, sollten in die Pflicht genommen werden, die Teilnehmer zu registrieren“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Sei ein Teilnehmer positiv, könne der Veranstalter alle anderen warnen. „Dadurch könnte man ein paralleles Meldesystem einziehen, das auf privater Ebene viel, viel schneller ist und das eine höhere Bereitschaft zur Mitwirkung hätte“, sagte Kekulé.

Mit einer Impfung der gesunden Allgemeinbevölkerung rechnet Kekulé nach eigener Aussage im Zeitraum April bis Juni. „Im Sommer könnte die Seuche dann verschwinden und im Herbst hoffentlich nicht wiederkommen. Das ist mein optimistisches Szenario.“

Erstmeldung: 11.169 Fälle: Corona-Neuinfektionen leicht über Vorwochenwert

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 11.169 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20. November) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.248.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30. November,0 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mz/mda/fgr/dpa

Kommentare