Corona-Lockerungen in Bayern: Theater, Schulen, Kinos und Reisen betroffen

Kino
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Lange blieben die Kinosäle in der Coronakrise leer. Jetzt dürfen sie - unter Auflagen - wieder 
  • Heidi Geyer
    vonHeidi Geyer
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Wer ins Kino oder ins Theater möchte, kann das wieder tun. Alle Schüler dürfen wieder in die Schule und das Reisen wird ebenfalls einfacher. Ab Montag, 15. Juni, lockert Bayern die Corona-Beschränkungen weiter.

Rosenheim/München – Lange waren sie geschlossen: Kinos, Theater und Konzerthallen dürfen wieder öffnen. Auch andere kulturelle Veranstaltungen sind möglich.

Lockerungen für Theater und Kinos

Die Rahmenbedingungen für Theater und Kinos erlauben jeweils nur bis zu 50 Gäste. Zu Veranstaltungen unter freiem Himmel dürfen bis zu 100 Menschen kommen. Für viele Betriebe ist die geringe Zahl an möglichen Gästen allerdings nicht rentabel. Die Branche steckt bereits jetzt in der Krise.

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Ähnlich wie in der Gastronomie müssen auch bei Theater- und Kinoveranstaltungen die Kontaktdaten hinterlegt, außerdem muss der Mindestabstand eingehalten werden. Direkt zusammen sitzen dürfen nur Ehepaare und Familien. Außerdem muss eine Mund-Nasen-Maske während des Aufenthalts in Räumen getragen werden.

Lockerungen in der Schule: Alle Schüler haben Unterricht

In Bayern gehen jetzt alle Klassen wieder zur Schule. Wenn auch nur im Wechsel: Um die Infektionsgefahr gering zu halten, gehen die Schüler wochenweise in die Schule. Die Notbetreuung in Kitas wird ausgeweitet. Ab 1. Juli sollen dort wieder alle Kinder hinkommen können.

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Lockerungen für den Tourismus: Mehr Reisen möglich

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt nur noch für wenige Länder. Unbeschränktes Reisen ist wieder möglich in die EU-Länder sowie Großbritannien, Island, die Schweiz und Liechtenstein. Für Spanien und Norwegen gelten hingegen noch Einreisesperren.

+++ Aktuelle Reisewarnungen und -hinweise des Auswärtigen Amtes. +++

Großveranstaltungen bleiben nach wie vor verboten Vor dem 31. August ist mit keiner Lockerung zu rechnen. Die Kontaktbeschränkungen in Bayern bleiben vorerst unverändert: Die Mund-Nasen-Maske muss nach wie vor in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens getragen werden.

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