Campingplatz-Mitarbeiter rettet 83-Jährigen vor dem Erfrieren

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Er hatte das Seniorenheim für einen Spaziergang verlassen und war nicht wieder zurückgekehrt.

Nach über 24 Stunden bei eisigen Temperaturen im Freien fand schließlich ein Mitarbeiter des Peißenberger Campingplatzes (Kreis Weilheim-Schongau) den 83-Jährigen in einer Mulde liegend – kurz vor dem Erfrieren. Seit Sonntag hatte die Polizei nach dem Senior gesucht. Er gilt laut Polizei als physisch und psychisch fit, bislang war er von seinen Spaziergängen immer wieder zurückgekehrt. Diesmal nicht. Doch die groß angelegte Suchaktion mithilfe von Hubschraubern, BRK, Wasserwacht und Hundestaffeln blieb ohne Erfolg. Die Hoffnung, den Mann lebend zu finden, sank am Montag von Minute zu Minute.

Doch dann machte Raimund Stark, Platzwart des Peißenberger Campingplatzes, die erlösende Entdeckung. Der 65-Jährige hatte sich am Montagnachmittag nochmal auf eigene Faust auf die Suche gemacht. Auf einer Wiese zwischen dem Campingplatz und der Bundesstraße zwischen Weilheim und Peißenberg fand er den Mann in einer Mulde liegend. „Für mich war er tot“, sagt Stark. Die Hände wie zum Gebet über der Brust gefaltet, der Blick „kalt“ und in die Ferne gerichtet. Doch dann bewegte der 83-Jährige einen Finger – und Stark alarmierte sofort die Retter. Der Mann wurde völlig unterkühlt ins Krankenhaus gebracht. Warum er in der Mulde lag, ist bislang noch völlig unklar.  sta 

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