FDP FORDERT, DASS DER NAHVERKEHR GEFÖRDERT WIRD

Busspuren auch für Taxis

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Die FDP-Stadtratsfraktion will, dass Busspuren künftig auch für Taxis und Carsharing-Autos geöffnet werden.

So sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. „Der kurzfristige Ausbau des ÖPNV in München wird nur durch zusätzliche Busse gelingen“, sagt FDP-Fraktionschef Michael Mattar. Damit sowohl der Takt beim Bus verdichtet werden kann als auch neue Buslinien geschaffen werden können, werden immer mehr Busspuren nötig werden. „Nur so können die Fahrten mit Bussen beschleunigt werden“, meint Mattar. Im Gegensatz zum Ausbau von U-Bahn oder Tram lässt sich der Ausbau des Busnetzes recht kurzfristig bewerkstelligen, da nicht extra Tunnel gegraben oder Schienen verlegt werden müssen. Diesen Ausbau soll die Stadt nach dem Willen der FDP nutzen. „Die stiefmütterliche Behandlung von Taxen, die in München nur ausnahmsweise Busspuren mitbenutzen dürfen, muss beendet werden. Taxis sind Teil des ÖPNV“, stellt Mattar klar. Auch das Carsharing solle durch die Mitbenutzung von Busspuren attraktiver werden. „Bei knapp 2000 Carsharing-Fahrzeugen in München wird es zudem nicht zu Kapazitätsproblemen auf Busspuren kommen“, ist sich Mattar sicher. Marc Kniepkamp

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