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Leserbriefe

Dori aus Oberaudorf zur Bundestagswahl: „Unter 40 Millionen Männern kein geeigneter Kanzlerkandidat?“

Der Umfragen-Gewinner: Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, lässt im Meinungsbild der Bevölkerung aktuell die anderen Bewerber hinter sich.
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Der Umfragen-Gewinner: Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, lässt im Meinungsbild der Bevölkerung aktuell die anderen Bewerber hinter sich.

Sind die Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl wirklich geeignet? Und was ist von den Grünen zu erwarten? Die Meinung von Lesern der OVB-Regionalzeitungen.

Dori Waltz (Oberaudorf): „In Deutschland leben rund 40 Millionen Männer und da ist kein geeigneter Kanzlerkandidat zu finden? Einer ist bis zum Ende der Wahlperiode schon ein bisserl alt, einer ist Mitglied einer Burschenschaft, einer ist mit der Wirtschaft zu verflochten, einer dreht zu sehr auf („Gschaftlhuber“). Sogar unsere Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die ich eher als Konkurrentin erwartet hätte, hält also eine weibliche Kanzlerin für geeignet (OVB 14./15.8.2021, Seite 4).

Die einzige Hoffnung, bevor die Erde von Männern ganz kaputt gemacht wird, ist die Wiederbelebung der echten alten Werte: Zum Beispiel volle Energie im Beruf, Kompromissfähigkeit, Korrektheit und Menschlichkeit in allen Lebensbereichen, vor allem Friedensliebe.

Sie haben eine Meinung zu diesem Thema? Klicken Sie hier und schreiben Sie uns einen Leserbrief.

Mit anderen Worten: das Ende des Patriarchats. Den Gegenbegriff will ich hier nicht nennen, um ihn nicht vorzeitig zu verschleißen. Wer hat denn alles Unglück erzeugt? Die Klimakatastrophe mit zu erwartenden Folgeerscheinungen, die Kriegserklärungen, die Ausbeutung der armen Länder wie in Zeiten des Kolonialismus aus Geldgier, Steuerhinterziehung und Protektion. Wer wirft unser schwer verdientes Geld sinnlos auf den Mond und den Mars? Ich wähle also den oben nichtgenannten Begriff und seine Vertreterin.“

„Dann müssen sich die Klimaaktivisten warm anziehen“

Alois Kröninger (Westerham): „Zur verbalen Grundausstattung aller Wahlkämpfer und Möchtegernabgeordneten gehört der Schlachtruf „Bürokratieabbau“. Die gleichzeitige Forderung der Parteioberen nach Schaffung zusätzlicher Ministerien irritiert allerdings den umworbenen Wähler. Frau Baerbock (Grüne) wünscht sich ein Ministerium für Klimaschutz und ein zweites für Einwanderung. Herr Lindner (FDP) fordert ein Integrationsministerium. Mit anderen Worten: Bürokratieabbau durch Zusatzbehörden. Diese Methode gleicht der Quadratur des Kreises! Weiteres Ungemach droht den Klimaaktivisten. Die wichtige Atlantikströmung schwächelt wie nie zuvor in 100 Jahren mit erheblichen Auswirkungen auf unser Klima.

Ob Forderungen nach neuen Radwegen und Verteufelung der Verbrennungsmotoren dem Golfstrom wieder Auftrieb geben können, erscheint sehr fraglich. Chinas Ankündigung, 53 Kohleminen wieder zu reaktivieren, dürfte da schon eher klimarelevant werden. Im heimischen Wahlkampf bleibt halt für einen Blick über den nationalen Tellerrand hinaus keine Zeit. Sollte der Golfstrom weiter an Kraft verlieren, dürfte es in der nördlichen Region nicht zwei Grad wärmer, sondern eher zwei Grad kühler werden. Dann müssten sich die grünen Klimaaktivisten allerdings warm anziehen.“

Das OVB auf Facebook: Folgt uns und diskutiert mit anderen Lesern über Themen, die die Region bewegen.

Ulrich Huber (Staudach-Egerndach): „Die Kanzlerkandidatin Baerbock verspricht im Falle der Regierungsbeteiligung, ein Ministerium für Einwanderung und ein Klimaschutzministerium mit Veto-Recht zu schaffen. Grüne Lösungsvorschläge und Zukunftsstrategien laufen entsprechend der ideologischen links-grünen Doktrin und der marxistischen Denktradition dieser politischen Bewegung stets in die gleiche Richtung: mehr Staat, mehr Steuern, mehr Bürokratie, mehr Regelungen, mehr Verbote. Das heißt: weniger Selbstbestimmung, weniger Eigenverantwortung.

Die Grünen leben davon, Angst zu schüren, das ist ihre ideologische Grundlage. Eine Teilhabe der Grünen an der Macht wäre der Weg in eine ökosozialistische Diktatur, die jedem Einzelnen vorschreiben will, wie er zu leben und zu arbeiten hat. Unter dem Deckmantel eines Ministeriums für Klima- und Umweltschutz sowie eines Einwanderungsgesetzes, das eine großzügige einladende Zuwanderungspolitik eröffnen soll, wäre die größte Umverteilung unseres Wohlstandes in der Geschichte unseres Landes zu befürchten.“

„Werden uns die Grünen vorschreiben, wie viel Fleisch wir konsumieren?““

Franz Smeets (Bruckmühl): Kommt mit den „Grünen“ in der neuen Bundesregierung die Ernährungsdiktatur? Die „Grünen“ meinen, dass zum Beispiel nur Bio- Fleisch gutes und gesundes Fleisch sei. Sie werden alles dafür tun, um das konventionell hergestellte Fleisch zu diskreditieren.

Werden die „Grünen“ mit einem von ihnen dominierten Landwirtschaftsministerium uns vorschreiben, wer wann wie viel und welches Fleisch konsumieren darf?

Bei einem zufälligen Preisvergleich in einer Woche kostet Schweinefilet konventioneller Herstellung im Supermarkt 5,99 Euro je Kilogramm. Der gleiche Artikel, Schweinefilet aus dem Bio-Markt, kostet 26,90 Euro je Kilogramm.

Alleine dieser Preisvergleich zeigt, dass sich dann nur noch Menschen mit super Einkommen das Grundnahrungsmittel Fleisch regelmäßig erlauben können. Manche bezeichnen die Grünen zu Recht als „Klientel-Vertretung“.

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