Brrr, ganz schön frisch ist es geworden!

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Brrr, ganz schön frisch ist es geworden! Dabei war es doch erst kürzlich fast noch kuschlig warm am See.

Aber plötzlich war er da, der Winter. „Von wegen, die Eiszeit hat begonnen“, quakte meine Entenfreundin Klara. „So schnell ist es noch nie kalt geworden. Bald wird sich der See in einen Eisklumpen verwandeln.“ Klara übertreibt gern ein wenig. „Papperlaquak“, schnatterte da auch schon unsere Entenfreundin Agnes. „Bei einer Eiszeit hättten wir bestimmt nicht so einen heißen Sommer gehabt wie heuer.“ Eigentlich sollte man aber besser von einer Kaltzeit quaken. Denn wenn man es genau nimmt, leben wir heute in einem Eiszeitalter, das vor etwa 2,5 Millionen Jahren begonnen hat. „Darin wechseln sich aber warme und kalte Phasen ab“, quakte Agnes. Wenn wir „Eiszeit“ quaken, meinen wir meist diese kalten Phasen. Die letzte ist vor etwa 11 000 Jahren zu Ende gegangen. Insgesamt gesehen wird es heute sogar wärmer. Wenn es doch irgendwann wieder zu einer Kaltzeit kommt, erstarrt die Erde aber nicht über Nacht zu Eis. Die Temperatur sinkt nach und nach, das Eis breitet sich dann von den Polen und von den Bergen her sehr weit aus. Bei der letzten Eiszeit war es im Jahresschnitt etwa fünf bis sechs Grad kälter, und die Erde war etwa zu einem Viertel mit Eis bedeckt. Eure Paula

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