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Erster Nachweis seit zwei Jahren

LfU bestätigt: Braunbär tappt in Bayern in Fotofalle

Eindeutiger Beweis: Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zieht ein Braunbär durch die Natur.
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Eindeutiger Beweis: Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zieht derzeit ein Braunbär durch die Natur.
  • Julia Grünhofer
    VonJulia Grünhofer
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  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
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Am vergangenen Wochenende wurde ein Braunbär im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gesichtet. Das bestätigte das Bayerische Landesamt für Umwelt auf ihrer Internetseite und veröffentlichte ein entsprechendes Foto dazu.

Garmisch-Partenkirchen - Wann genau das Tier in die Fotofalle tappte, ist unklar. Die Aufnahmen sollen laut LfU von diesem Wochenende (30. April/1.Mai) stammen. Weitere aktuelle Sichtungen gab es nach Kenntnis des LfU bislang nicht. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert. Laut den Behörden sei man mit einem Managementplan auf diese Situation vorbereitet.

Braunbär im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gesichtet

Der letzte Nachweis eines Braunbären in Bayern stammt aus dem Frühjahr 2020 (27. April 2020 - Bestätigung von Spurenhinweisen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Im Gebiet zwischen Reutte (Tirol) und dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen konnten zudem im Winterhalbjahr 2019/20 mehrere Hinweise bestätigt werden. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, das 2020 das letzte Mal in Bayern erfasst werden konnte, ist unklar.

Wichtige Verhaltensregeln, wenn man auf einen Bären trifft:

  • Wenn Sie einen Bär sehen, zeigen Sie Respekt und halten Abstand.
  • Bleiben Sie möglichst ruhig und gelassen.
  • Bleiben Sie stehen und machen Sie den Bären durch ruhiges Sprechen und langsame Armbewegungen auf sich aufmerksam.
  • Rennen Sie nicht weg und nähern Sie sich dem Tier nicht.
  • Stellen Sie ihm auf keinen Fall nach, sondern lassen Sie ihn in Ruhe. Das Tier könnte sich bedrängt fühlen und sich ggf. verteidigen.
  • Versuchen Sie nicht, den Bären zu verscheuchen. Werfen Sie keine Äste oder Steine nach ihm.
  • Behalten Sie den Bären im Auge und treten Sie langsam und kontrolliert den Rückzug an. Lassen Sie dem Bären in jedem Fall eine Ausweichmöglichkeit.

Generell gilt zudem, bei Aufenthalten in der Natur - z.B. auf einem Wanderweg -, keine Essensreste oder Müll zurückzulassen.

Die nächste Bärenpopulation befindet sich im italienischen Trentino, etwa 120 km von Bayern entfernt. Eine Bärenpopulation breitet sich nur sehr langsam aus. Es wird nicht davon ausgegangen, dass Bären sich in Bayern dauerhaft ansiedeln.

Junge Männchen streifen auf der Suche nach einem Weibchen allerdings zum Teil sehr weit umher. Dabei können sie mehrere Monate oder wenige Jahre unterwegs sein. Finden sie keine Partnerin, kehren sie wieder in ihre Heimat zurück. Alle Nachweise findet Ihr unter Monitoring von Bären - LfU Bayern.

mz/jg

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