Brauchtumskalender

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Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und Autor Albert Bichler

BRAUCHTUM

Das Maibaumbrauchtum war schon immer den Bauern ein Dorn im Auge, die um den Bestand ihres Waldes fürchteten. Deshalb wurde im ganzen Kurfürstentum Bayern 1760 das Setzen von Liebesmaien und Maibäumen streng verboten. König Max I. Joseph zeigte für das alte Brauchtum aber Verständnis und hob die Verbote wieder auf. Ludwig I., der Bräuche sehr förderte, soll oft beim Maifest in der Münchner Menterschwaige dabei gewesen sein. In den Dörfern wurden die Maibäume meist vor Wirtshäusern errichtet. Im Dritten Reich wurde das Maibaumbrauchtum ideologisch vereinnahmt, 1934 ließ Hitler in Berlin „den größten Maibaum der Welt“ aufstellen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der alte Brauch einen ungeahnten Aufschwung, vor allem in Oberbayern. Das Aufstellen des Baumes ist heute in den Dörfern ein Anlass zu einem großen Fest.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Viel Gewitter im Mai – schreit der Bauer Juchhei.

Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut setzen kann.

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