Brauchtumskalender

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Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und AutorAlbert Bichler

BRAUCHTUM

Mariä Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, ist in der katholischen Kirche ein großes Fest, in Bayern bis 1912 ein gesetzlicher Feiertag. Seit dem 7. Jahrhundert ist im Abendland eine Prozession mit Kerzen in Kirchen bezeugt. Liturgisch erinnert der Lichtmesstag an die Reinigung Mariä und die Darstellung Jesu im Tempel, er hat auch eine besondere Bedeutung für Frauen. Purer Aberglaube war es, wenn früher jungen Müttern Lichtmesswachs um Hand und Fuß geschwungen wurde, um sie und ihr Kind vor Verhexung zu schützen. Ein wichtiger Termin war Lichtmess auch für die Bauern und ihre Knechte und Mägde. Die Lichtmesswoche war für sie arbeitsfrei und sollte ihrer Erholung dienen. Wenn sie wollten, konnten sie an ihrem alten Arbeitsplatz bleiben oder auch „schlenkeln“ und bei einem anderen Bauern einstehen.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.

Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.

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