Brauchtumskalender

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Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und AutorAlbert Bichler

BRAUCHTUM

Ein Zentrum der Volksfrömmigkeit ist seit Jahrhunderten die der Heiligenverehrung. Im Urchristentum wurden nur Märtyrer als Heilige verehrt, nach dem Ende der Christenverfolgungen im Jahre 312 kamen auch Nicht-Märtyrer in den Ruf der Heiligkeit. Im ersten Jahrtausend entschied der jeweilige Bischof darüber, wer als heilig verehrt werden durfte. Erst im 10. Jahrhundert wurde die Entscheidung allmählich dem Papst zuerkannt. Der Heilige Ulrich von Augsburg war der erste Heilige, der 993 vom Papst kanonisiert wurde. Bei nicht wenigen Heiligen ist die Quellenlage dürftig, oft wissen wir nicht, wann und wo sie gelebt haben und wann sie gestorben sind. Die fehlende historische Sicherheit mussten daher in vielen Fällen Legenden ersetzen, die sich um das Leben der Heiligen entwickelten und ihre Heiligkeit begründeten. Die legendären Geschichten zeichneten von den Heiligen ein plastisches Bild, was sehr zu ihrer Beliebtheit beitrug.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Wenn’s zu Allerheiligen schneit, halte deinen Pelz bereit.

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