Brauchtumskalender

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und AutorAlbert Bichler

1. BIS 7. FEBRUAR BRAUCHTUM; BAUERN- UND WETTERREGELN

1. BIS 7. FEBRUAR BRAUCHTUM

Wie das Fest Mariä Lichtmess war der Blasiustag früher besonders auf dem Land ein herausragender Tag im Jahreslauf. Für die Dienstboten zählte er zu den arbeitsfreien Tagen in der Lichtmesswoche. Nach altem Brauch erteilt der Priester am Blasiustag den Blasiussegen, der nach dem Volksglauben vor Halskrankheiten schützen soll. Dem „Einblaseln“ schenkte man besonders früher großes Vertrauen. Der niederbayerische Schlossbenefiziat Josef Schlicht, der bekannte Volkskundler aus dem kleinen Ort Steinach bei Straubing, unterstrich in seinen Büchern über das ländliche Leben in Niederbayern zu Ende des 19. Jahrhunderts recht plastisch die Bedeutung des Blasiussegens, sah er doch im Hals einen „riesigen Übeltäter. Er schlemmt wie ein Heide, er mordet den guten Namen, er ist ein unersättlicher Ehrabschneider. Wahrlich er hat es notwendig, dass ihn der Blasitag zerknirscht, alsdann aber segnet.“

BAUERN- UND WETTERREGELN

Gibt‘s an Lichtmess Sonnenschein, wird‘s ein spätes Frühjahr sein.

Bringt Dorothea recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare