Brauchtumskalender

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Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und AutorAlbert Bichler

2. BIS 8. JUNI BRAUCHTUM; BAUERN- UND WETTERREGELN

2. BIS 8. JUNI BRAUCHTUM

Das „Heiliggeistloch“ im Deckengewölbe vieler bayerischer Kirchen erinnert an eine alte Pfingstzeremonie, die sich beim Volk großer Beliebtheit erfreute: die Herablassung des Heiligen Geistes in Gestalt einer kunstvoll geschnitzten oder sogar lebenden Taube. Die Pfingsttaube schwebte mit ausgespannten Flügeln an einer Schnur herab, wurde dann wieder hoch gezogen und verschwand in der Luke im Dachboden der Kirche. Bei dem geistlichen Schauspiel, das in der Barockzeit ein Höhepunkt der Feier des Pfingstfestes war, wurden auch feurige Zungen in Form von Blütenblättern von Pfingstrosen von oben herab gelassen. Das Brausen des Pfingststurmes wurde durch die Orgel und andere Instrumente lautstark inszeniert. So erlebten die Gläubigen sinnenreich das Pfingstwunder, das auch Maler, Bildhauer und Bildschnitzer inspirierte.

BAUERN- UND WETTERREGELN

An Erasmus viel Donner verkündet trüben Sommer.

Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind.

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