Brauchtumskalender

31. MÄRZ BIS 6. APRIL BRAUCHTUM; BAUERN- UND WETTERREGELN

31. MÄRZ BIS 6. APRIL BRAUCHTUM

Man findet sie noch vereinzelt im Bayerischen Wald, in der Gegend um Altötting, Dachau und im Rupertiwinkel an Stall- und Scheunenwänden, an Bauernhäusern, aber auch als Wegkreuze und Flurdenkmale: die Arma Christi-Kreuze, im Volksmund auch Waffen – oder Passionskreuze genannt. Die Arma Christi-Kreuze sind keine Kunstwerke, wer sie geschaffen hat, ist unbekannt. Sie tragen neben dem Corpus des Gekreuzigten Sachen, die zu seiner Marter dienten: die Geißelsäule und der Hahn, die Leiter zur Kreuzabnahme und diverse Folterwerkzeuge, der Nägel und ein Hammer, ein Speer und eine Peitsche und die Dornenkrone. In der Volksfrömmigkeit wurden den Arma Christi-Kreuzen magische Kräfte zugesprochen. Sie sollten vor Krankheit, Seuchen und Krieg schützen und Hagel und Unwetter abwehren. Kleinformatige Kreuze wurden auch als Amulett getragen.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Quaken die Frösche im April, noch Schnee und Kälte kommen will.

Ist der April recht schön und rein, wird der Mai umso wilder sein.

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